Als „massiven Schlag ins Gesicht für alle öffentlich Bediensteten und ihre Angehörigen“ kritisierte heute der FPÖ-Sprecher für den öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, die von der Versicherun...
Als „massiven Schlag ins Gesicht für alle öffentlich Bediensteten und ihre Angehörigen“ kritisierte heute der FPÖ-Sprecher für den öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, die von der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) angekündigte Verdoppelung des Behandlungsbeitrags von zehn auf zwanzig Prozent.
Herbert bezeichnete die Maßnahme als Reaktion auf ein angebliches budgetäres Versagen und sprach von einer „unverfrorenen Abzocke, die wir Freiheitliche auf das Schärfste verurteilen“. Nach seiner Darstellung treffe die Erhöhung die öffentlichen Bediensteten direkt.
Der FPÖ-Abgeordnete warnte vor einer weiteren Belastungswelle: „Zuerst speist man die Bediensteten mit einer völlig unangemessenen Diensterhöhung ab, die von der Inflation längst aufgefressen wurde, und jetzt greift man ihnen über die Verdoppelung des Behandlungsbeitrags erneut tief in die Tasche. Das ist eine Doppelbelastung, die ihresgleichen sucht und eine absolute Frechheit gegenüber den Leistungsträgern unseres Staates und ihren Familien!“
Herbert kritisierte die Regierungskoalition scharf: „Diese Maßnahme zeigt die ganze Verlogenheit dieser schwarz-rot-pinken Verlierer-Koalition. … Man bestraft genau jene, die den Staat am Laufen halten.“ Abschließend richtete er an die Regierung und den zuständigen Staatssekretär die Botschaft: „Diese Regierung hat fertig!“
Die FPÖ fordere „die sofortige Rücknahme dieser unfairen Belastung“ und kündige an, „an der Seite der öffentlich Bediensteten weiterkämpfen“ zu wollen.
Quelle: Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ. Originalmeldung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260531_OTS0016/fpoe-herbert-doppelte-abzocke-bei-beamten-regierung-greift-den-eigenen-leuten-in-die-tasche