FPÖ fordert Rückkehr zu russischen Energielieferungen
Mayer kritisiert EU-Kommission und dankt Ungarn und Slowakei
Die FPÖ setzt sich für eine Normalisierung der Energiebeziehungen zu Russland ein und kritisiert die EU-Sanktionspolitik scharf.
Kritik an EU-Energiepolitik wird lauter
Der freiheitliche Abgeordnete Mayer fordert eine Kehrtwende in der europäischen Energiepolitik und kritisiert die seiner Ansicht nach unzureichende Reaktion der EU-Kommission auf die aktuellen Herausforderungen in der Energieversorgung.
"Es ist völlig unverständlich, dass die Europäische Kommission in dieser zentralen Energiefrage weiterhin nur langsam und unzureichend reagiert", äußert sich Mayer kritisch zur aktuellen Lage. Er sprach von einem "energiepolitischen Versagen der EU".
Unterstützung für Ungarn und Slowakei
Mayer bedankte sich ausdrücklich beim ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán und beim slowakischen Regierungschef Robert Fico für deren Haltung in der Energiefrage. Er sagte, beide übernähmen in dieser Frage Verantwortung.
Forderung nach "Politik der Vernunft"
"Europa muss endlich zu einer Politik der Vernunft zurückkehren", fordert Mayer. Er forderte die Normalisierung der wirtschaftlichen Beziehungen und die Wiedereingliederung russischen Gases in die Versorgung. "Versorgungssicherheit, leistbare Energie und wirtschaftliche Stabilität hätten oberste Priorität – nicht ideologisch motivierte Fehlentscheidungen."
Aktuelle Herausforderungen in der Energieversorgung
Angesichts der Blockade in der Straße von Hormus sagte Mayer, kurzfristig müsse Ersatz für jenes Öl bereitgestellt werden, das dadurch ausfällt. "Dauerhaft könne Europa seine Energieversorgung nicht auf Unsicherheit und teure Notlösungen stützen", warnte er.
Warnung vor wirtschaftlichen Folgen
"Russisches Öl und Gas müssen wieder fließen. Alles andere gefährdet unseren Wohlstand, unsere Industrie und unsere Arbeitsplätze", betont Mayer. "Wer weiterhin ideologisch motivierte Sanktionen über die Versorgungssicherheit stellt, handelt gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung."
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