Ausverkauftes Haus, überraschender Tenorwechsel und minutenlange Ovationen beim Open‑Air‑Start in Gars
Die Oper BURG GARS eröffnete die 37. Opernfestspiele mit Puccinis „Madama Butterfly“ – ausverkauft, Traumwetter und ein kurzfristiger Tenorwechsel prägten den Abend.
Ein glanzvoller Premierenabend unter Sternen und ein ungewöhnliches, historisches Happy End: Mit Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ feierte die Oper BURG GARS am Samstagabend eine ausverkaufte, umjubelte und laut Veranstalter zutiefst bewegende Premiere. Bei Traumwetter und magischer Atmosphäre setzte Intendant KS Clemens Unterreiner gemeinsam mit seinem Ensemble ein deutliches Ausrufezeichen im österreichischen Kultursommer.
Die 37. Opernfestspiele wurden laut Aussendung feierlich eröffnet: Finanzlandesrat Anton Kasser eröffnete die Festspiele in Vertretung für Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner. Der Abend in Gars entwickelte sich, so die Meldung, zu einer Premiere mit besonderer Historie – nicht nur in musikalischer Hinsicht, sondern auch wegen eines außergewöhnlichen Künstlerwechsels während der Vorstellung.
Laut Aussendung spielte die Oper BURG GARS Puccinis Werk als akustisch unverstärkte Freiluft‑Produktion auf historischen Festungsmauern. KS Kristiane Kaiser sang die Titelpartie der Cio‑Cio‑San; Daria Sushkova übernahm Suzuki, Paolo Rumetz wirkte als Sharpless. Die Inszenierung lag in den Händen von Regisseur Matthias von Stegmann, die musikalische Leitung führte Karsten Januschke.
Die Produktion präsentierte nach Angaben der Oper rund 70 Kostüme von Laura Madgé Hörmann und ein japanisch inspiriertes Bühnenbild von David Gamel. Den Chor leitete Michal Juraszek. Die Premiere endete nach Angaben der Veranstalter mit minutenlangen Standing Ovations und frenetischem Applaus.
Ein zentrales und vor Ort dramatisches Ereignis der Aufführung war der Ausfall des Tenors Vitaliy Kovalchuk in der Rolle des Pinkerton: Laut Presseaussendung hatte Kovalchuk bereits im ersten Akt „größten Einsatz“, erkrankte jedoch an einer akuten, schweren Allergie und konnte stimmlich nicht weiter singen. Das Publikum verabschiedete den sichtlich angeschlagenen Künstler nach eigenen Angaben mit tosendem Applaus.
Intendant Clemens Unterreiner reagierte laut Text mit der von ihm eingeführten Doppelbesetzung: Der junge argentinische Tenor Gabriel Arce, der im Rahmen dieses Konzepts in Gars engagiert war, wurde demnach in kürzester Zeit aus dem Hotel auf die Burg gebracht und übernahm die Partie ab dem zweiten Akt. Die Aussendung beschreibt, dass Arce „quasi kalt aus dem Auto ins Rampenlicht“ sprang, die Rolle nahtlos übernahm und vom Publikum ebenso frenetisch gefeiert wurde wie sein Vorgänger.
Unterreiner wurde in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Ein Stein fällt mir vom Herzen! ... Aber Gott sei Dank habe ich in Gars eine Doppelbesetzung eingeführt, und genau dieses Konzept hat uns heute Abend gerettet.“ Er dankte Vitaliy Kovalchuk für dessen Einsatz im ersten Akt und erklärte weiter: „Die Gesundheit und die Stimme gehen immer vor! ... Dass Gabriel Arce dann in Rekordzeit herbeigeeilt ist und die Vorstellung so brillant nach Hause gespielt hat, macht mich unglaublich stolz. Das war gelebtes Opern‑Drama: Let’s OPERA!“
Die Aussendung hebt die Verbindung von Regie, musikalischer Leitung und Ausstattung hervor: Regisseur Matthias von Stegmann und Dirigent Karsten Januschke hätten laut Oper BURG GARS eine „packende Inszenierung“ und „feinsinnige musikalische Leitung“ zu einem stimmigen Gesamtkunstwerk verschmolzen. Das Bühnenbild von David Gamel wird ausdrücklich als „elegant, japanisch inspiriert“ beschrieben und soll mit den historischen Festungsmauern harmoniert haben.
Die Kostüme, so die Mitteilung, stammen von Laura Madgé Hörmann und umfassen rund 70 zeitlose, detailverliebte Stücke. Der Chor der Oper BURG GARS wurde von Michal Juraszek geleitet. In Summe charakterisiert die Aussendung die Veranstaltung als die eines der größten akustisch unverstärkten Freiluft‑Opernfestivals in Österreich.
Die Veranstalter führen eine breit aufgestellte Gästeliste an, die nach Angaben der Oper Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur umfasste. Unter den Genannten befinden sich Othmar Karas (Vizepräsident des Europäischen Parlaments aD), Gottfried Waldhäusl (2. Präsident des NÖ Landtags), Franz Linsbauer (Abg. zum NÖ Landtag), Bezirkshauptmann Markus Peham und Gars‑Bürgermeister Martin Falk.
Darüber hinaus nennt die Mitteilung Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft wie Walter Rothensteiner sowie ein internationales Diplomatencorps mit Botschafterinnen und Botschaftern aus Australien, Korea, Island, Rumänien, der Ukraine, Luxemburg, Frankreich und Finnland sowie Helene von Damm (ehemalige US‑Botschafterin). Aus Kunst und Kultur werden unter anderem Petra Höfinger, Maria Grossbauer, die Schauspieler Konstanze Breitebner, Gabriela Benesch, Aaron Karl und Erich Furrer sowie weitere Kulturakteure genannt.
Die Aussendung weist darauf hin, dass „Madama Butterfly“ noch bis Anfang August auf dem Spielplan steht und laut Veranstalter „nur eine Autostunde von Wien entfernt“ zu sehen ist. Für die weiteren Vorstellungen kündigt die Oper wechselnde Besetzungen an. Genannt werden unter anderem Eugenia Dushina in der Rolle der Cio‑Cio‑San sowie Intendant KS Clemens Unterreiner, der in kommenden Vorstellungen selbst die Rolle des Sharpless übernehmen wird.
Die Mitteilung betont zudem die Besonderheit des Festivals als akustisch unverstärktes Freiluft‑Event und beschreibt das Erlebnis als „unter Sternen“ stattfindend. Die Veranstalter verweisen auf das Fortbestehen des Spielplans bis Anfang August, ohne in der Aussendung genauere Termine einzelner Vorstellungen zu nennen.
In der Aussendung spielt das von Intendant Clemens Unterreiner eingeführte Doppelbesetzungs‑Konzept eine zentrale Rolle: Eine Doppelbesetzung bedeutet, dass eine Partie mit zwei Sängerinnen oder Sängern vorgesehen ist. Laut Text ermöglichte dieses Konzept kurzfristig den nahtlosen Wechsel, als ein Darsteller wegen gesundheitlicher Probleme ausfiel.
Die Oper BURG GARS beschreibt sich als eines der größten akustisch unverstärkten Freiluft‑Opernfestivals Österreichs. Akustisch unverstärkt bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Stimmen der Sängerinnen und Sänger nicht durch elektronische Verstärkung wiedergegeben werden, sondern natürlich über die Bühne und den Veranstaltungsraum getragen werden.
Der Intendant – in diesem Fall KS Clemens Unterreiner – ist in der Regel die künstlerische und organisatorische Leitung eines Opernhauses oder Festivals. In der Mitteilung tritt Unterreiner sowohl als Intendant als auch als Darsteller in künftigen Vorstellungen auf.
Pinkerton und Cio‑Cio‑San sind die zentralen Charaktere in Puccinis Oper „Madama Butterfly“. In der Premiere in Gars übernahm laut Mitteilung Vitaliy Kovalchuk die Rolle des Pinkerton (teilweise) und KS Kristiane Kaiser sang die Titelrolle der Cio‑Cio‑San.
Der Chor der Oper BURG GARS wurde laut Pressemitteilung von Michal Juraszek geleitet. Chorleitung umfasst die Probenarbeit, die Einstudierung von Chorsätzen und die künstlerische Ausrichtung des Chorensembles innerhalb der Produktion.
Die Oper weist in der Aussendung darauf hin, dass es bis zum 1. August wechselnde Besetzungen geben wird. Namentlich genannt sind Eugenia Dushina (Cio‑Cio‑San) und Intendant KS Clemens Unterreiner, der als Sharpless vorgesehen ist.
Zur Anreise und zum konkreten Veranstaltungstermin verweist die Mitteilung darauf, dass der Aufführungsort „nur eine Autostunde von Wien entfernt“ liege. Detaillierte Termine, Ticketinformationen oder Zugangsmodalitäten werden in der vorliegenden Aussendung nicht genannt.
Die Premiere von „Madama Butterfly“ fand laut Aussendung am vergangenen Samstagabend auf der Burg Gars im Rahmen der 37. Opernfestspiele statt. Die Veranstaltung wurde als akustisch unverstärkte Freiluft‑Produktion beschrieben und endete mit minutenlangen Ovationen.
Finanzlandesrat Anton Kasser eröffnete die 37. Opernfestspiele in Vertretung für Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner, wie in der Mitteilung angegeben.
Nach Angaben der Oper war Vitaliy Kovalchuk in der Rolle des Pinkerton von Beginn an im Einsatz, erlitt jedoch eine akute, schwere Allergie und konnte stimmlich nach dem ersten Akt nicht weiter singen. Das Publikum habe den angeschlagenen Künstler mit großem Applaus verabschiedet.
Der junge argentinische Tenor Gabriel Arce, der als Teil einer Doppelbesetzung in Gars engagiert war, wurde laut Aussendung eilig vom Hotel auf die Burg gebracht und übernahm die Partie ab dem zweiten Akt. Die Mitteilung schildert, dass Arce die Rolle nahtlos übernahm und vom Publikum frenetisch gefeiert wurde.
Für die kommenden Vorstellungen bis 1. August nennt die Mitteilung wechselnde Besetzungen; namentlich erwähnt werden Eugenia Dushina als Cio‑Cio‑San sowie Intendant KS Clemens Unterreiner, der die Rolle des Sharpless übernehmen wird. Weitere Termine und Besetzungsdetails sind in der Aussendung nicht aufgelistet.
Die Oper spricht in der Mitteilung von einem „unverstärkten und unvergesslichen Opernerlebnis unter Sternen“ und betont die Kombination aus historischem Ambiente, Bühnenbild, Kostümen und musikalischer Leitung. Zusätzlich hebt die Aussendung die laut Veranstalter außergewöhnliche Stimmung mit Standing Ovations hervor.
Quelle: OPER BURG GARS GmbH (Presseaussendung). Kontaktangaben laut Aussendung: "NO LIMITS" PR and more GmbH, Doris Zucker, Telefon: +43-664-2660712.