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Belvedere: Digitales Sammlungsverzeichnis zu Gustav Klimt

Neueste Forschungsergebnisse und umfassende Dokumentation zu 24 Klimt-Werken des Belvedere jetzt online

7. Juli 2026
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Das Belvedere stellt ein dynamisches Online-Verzeichnis zu Gustav Klimt bereit: Essays, Restaurierungsdokumente, Provenienzketten und Neufunde sind nun öffentlich zugänglich.

Das Belvedere hat ein digitales Sammlungsverzeichnis zu Gustav Klimt veröffentlicht. Laut Aussendung stellt das Museum damit die Ergebnisse mehrjähriger wissenschaftlicher Recherchen zu den Klimt-Werken in seinem Bestand öffentlich zur Verfügung und beschreibt dies als einen neuen Meilenstein in der Erforschung der Sammlung.

Generaldirektorin Stella Rollig wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: "Mit dem digitalen Sammlungsverzeichnis zu Gustav Klimt schaffen wir einen neuen Standard für die wissenschaftliche Erschließung von Museumsbeständen. Erstmals macht ein österreichisches Bundesmuseum seine Sammlung in dieser Tiefe öffentlich zugänglich. Wir verbinden Kunstgeschichte, Restaurierung, Provenienzforschung und digitale Vermittlung zu einer umfassenden Wissensplattform und stärken damit die Sichtbarkeit unserer Klimt-Bestände nachhaltig."

Das digitale Sammlungsverzeichnis zu Gustav Klimt im Überblick

Seit 2022 arbeitet ein interdisziplinäres Team des Belvedere an der detaillierten Erforschung der insgesamt 24 Werke Gustav Klimts in der Sammlung. Das Verzeichnis ist als dynamische Datenbank angelegt und enthält für jedes Werk mehrere Dokumentationsebenen, die inhaltlich kunsthistorische, technische und provenancebezogene Befunde zusammenführen.

Nach Angaben des Belvedere geht das digitale Verzeichnis über die Möglichkeiten eines gedruckten Werkverzeichnisses hinaus. Es umfasst ausführliche kunsthistorische Essays zu jedem Werk, Dokumentationen restauratorischer Untersuchungen, Materialien aus dem Belvedere-Archiv, vollständige Ausstellungshistorien, umfangreiche Literaturangaben sowie Verlinkungen zu digital verfügbaren Quellen. Die Datenbankstruktur ermögliche, neue Forschungsergebnisse unmittelbar einzupflegen und langfristig auch auf weitere Künstler*innen der Sammlung anwendbar zu sein.

Belvedere als internationales Gustav-Klimt-Kompetenzzentrum

In der Aussendung hebt das Belvedere seine Rolle als Kompetenzzentrum hervor; die Direktorin bezeichnet die Publikation als Setzung eines neuen Standards. Die Betonung, dass erstmals ein österreichisches Bundesmuseum seine Sammlung in dieser Tiefe öffentlich zugänglich mache, verweist auf eine institutionelle Zielsetzung, Forschungsarbeit sichtbar zu machen und wissenschaftliche Dokumentationen digital bereitzustellen.

Das Projekt wurde nach Angaben des Hauses von einem interdisziplinären Team getragen; Namen für Herausgeber*innen, Redaktion, Autor*innen, Archivrecherche, Lektorat, Projekt- und Bildredaktion sowie Online-Redaktion sind in der Mitteilung genannt. Das Team dankt zudem den Institutionen und Privatpersonen, die bei der Recherche unterstützt haben, ohne dass in der Aussendung weitere Einzelheiten zur Art oder zu den Namen dieser externen Partner genannt werden.

Wesentliche Forschungsergebnisse und Neuentdeckungen

Die Aussendung nennt mehrere konkrete Ergebnisse: Als bedeutende Neuentdeckung gilt die Identifizierung des Gemäldes Dame am Kamin mit dem Bild Dämmerung, das bislang als verschollen gegolten hatte. Ausschlaggebend für diese Zuordnung sei ein italienisches Zolletikett auf der Rückseite des Gemäldes gewesen; mit diesem Befund konnte das Werk als jenes identifiziert werden, mit dem Gustav Klimt 1899 auf der dritten Biennale di Venezia vertreten war.

Weitere im Verzeichnis präsentierte Erkenntnisse betreffen das Gemälde Judith, das laut Belvedere erstmals in einen theaterikonografischen Kontext gestellt wird, unter anderem durch Vergleiche mit Darstellungen der Muse Melpomene. Hinzu kommen neue biografische Recherchen zu Johanna Staude und Fritza Riedler sowie bislang unbekannte Briefe Gustav Klimts im Wiener Stadt- und Landesarchiv zum Porträtauftrag Josef Lewinsky als Carlos in Clavigo. Die wissenschaftliche Bearbeitung führte nach Mitteilung außerdem zu Neudatierungen mehrerer Werke, darunter Bauerngarten mit Sonnenblumen, Adam und Eva, Schloss Kammer am Attersee III sowie des Roten Skizzenbuchs.

Team, Herausgeber*innen und Dank

Das Sammlungsverzeichnis wurde laut Aussendung von einem Team aus Herausgeber*innen, Redaktion, Autor*innen sowie weiteren Funktionen erarbeitet: Herausgeber*innen sind Stella Rollig, Christian Huemer und Luisa Ziaja; die Redaktion lag bei Markus Fellinger. Die Mitteilung nennt namentlich die Autor*innen, die Archivrecherche, das Lektorat, das Projektmanagement, die Bildredaktion und die Online-Redaktion. Diese Aufstellung dokumentiert die institutionelle Zuordnung der Verantwortlichkeiten, ohne darüber hinausgehende Angaben zu Einzelfinanzierungen oder zeitlichen Abläufen zu machen.

Das Projektteam dankt in der Aussendung außerdem allen Institutionen und Privatpersonen, die bei der Recherche zum Sammlungsverzeichnis behilflich waren. Konkrete Kooperationspartner oder unterstützende Institutionen werden in der Mitteilung nicht namentlich aufgeführt.

Schuldenerlass, Freistellung und Aftermarket erklärt

Provenienzforschung: Dieser Begriff beschreibt die Erforschung der Besitz- und Herkunftsgeschichte eines Kunstwerks. In der Aussendung wird hervorgehoben, dass für jedes Werk die Provenienzkette umfassend dargestellt werde, ergänzt durch Quellenangaben und Kommentare zur Besitzgeschichte.

Restaurierung / restauratorische Untersuchungen: Restauratorische Untersuchungen umfassen die technische Befunderhebung sowie Maßnahmen zur Konservierung und Dokumentation eines Werkes. Das Verzeichnis enthält laut Mitteilung Dokumentationen solcher Untersuchungen für die Klimt-Werke der Sammlung, um technische Befunde und konservatorische Zustände zu dokumentieren.

Werkverzeichnis: Ein Werkverzeichnis ist eine systematische Aufstellung und Beschreibung der Werke eines Künstlers. Das Belvedere betont, dass das digitale Verzeichnis in seinen Möglichkeiten weit über ein gedrucktes Werkverzeichnis hinausgeht, weil mehrere Ebenen der Dokumentation miteinander verknüpft werden können.

Dynamische Datenbank: Mit dem Begriff ist eine Datenbank gemeint, die laufend erweitert und aktualisiert werden kann. Nach Angaben des Belvedere erlaubt die digitale Struktur, neue Forschungsergebnisse unmittelbar einzupflegen und die Inhalte fortlaufend zu ergänzen.

Ausstellungshistorie und Literaturangaben: Ausstellungshistorien fassen die bekannten Stationen zusammen, an denen ein Werk gezeigt wurde, und stellen damit einen Nachweis zur Sichtbarkeit des Werks in musealen oder öffentlichen Kontexten dar. Umfangreiche Literaturangaben werden in der Aussendung als Bestandteil des Verzeichnisses genannt; sie ermöglichen es, vorhandene Forschungsliteratur zu jedem Werk nachvollziehbar aufzuführen.

Was das Verzeichnis praktisch bietet

Das digitale Verzeichnis enthält nach Angaben des Belvedere für jedes der 24 Klimt-Werke mehrere dokumentarische Ebenen: ausführliche kunsthistorische Essays, Dokumentationen restauratorischer Untersuchungen, Materialien aus dem Belvedere-Archiv, vollständige Ausstellungshistorien, umfangreiche Literaturangaben, Verlinkungen zu digital verfügbaren Quellen sowie eine umfassend dargestellte Provenienzkette mit Quellenangaben und Kommentaren.

Die Mitteilung betont die dynamische Anlage der Datenbank: neue Forschungsergebnisse sollen unmittelbar eingepflegt werden können, und die digitale Struktur ermögliche eine spätere Anwendung oder Erweiterung auf weitere Künstler*innen der Sammlung. Außerdem weist das Belvedere darauf hin, dass hochauflösende Pressebilder zum Download bereitstehen.

FAQ zum Sammlungsverzeichnis

Was wurde genau veröffentlicht?

Das Belvedere hat ein umfassendes, digitales Sammlungsverzeichnis zu den 24 Gustav Klimt zugeschriebenen Werken in seiner Sammlung veröffentlicht. Die Datenbank enthält kunsthistorische Essays, restauratorische Dokumentationen, Archivmaterialien, Ausstellungshistorien, Literaturangaben, Verlinkungen zu digitalen Quellen und detaillierte Provenienzangaben.

Wer hat an der Forschung gearbeitet und seit wann?

Ein interdisziplinäres Team des Belvedere arbeitet laut Mitteilung seit 2022 an der detaillierten Erforschung der Klimt-Werke der Sammlung. Die Veröffentlichung listet Herausgeber*innen, Redaktion, Autor*innen sowie weitere Projektbeteiligte namentlich auf und weist damit die institutionelle Verantwortung für das Projekt aus.

Wie viele Werke sind in der Datenbank erfasst?

In der Aussendung ist von insgesamt 24 Werken Gustav Klimts in der Sammlung des Belvedere die Rede, die im digitalen Sammlungsverzeichnis detailliert dokumentiert sind. Die Dokumentation zu jedem Werk umfasst demnach mehrere inhaltliche Ebenen, darunter Provenienz und Ausstellungshistorie.

Welche neuen Forschungsergebnisse nennt das Verzeichnis?

Das Verzeichnis nennt mehrere Neufunde und Forschungsergebnisse: die Identifizierung von Dame am Kamin mit dem zuvor als verschollen geltenden Bild Dämmerung, neue Perspektiven zu Judith im theaterikonografischen Kontext, biografische Recherchen zu Johanna Staude und Fritza Riedler sowie bislang unbekannte Briefe Gustav Klimts im Wiener Stadt- und Landesarchiv zum Porträtauftrag Josef Lewinsky als Carlos in Clavigo. Zudem werden Neudatierungen mehrerer Werke genannt.

Wie ist die Datenbank technisch angelegt?

Die Aussendung beschreibt das Verzeichnis als dynamische Datenbank: die digitale Struktur ermögliche die laufende Erweiterung und das unmittelbare Einpflegen neuer Forschungsergebnisse. Weitergehende technische Details, etwa zu Plattform, Suchfunktionen oder Metadatenstandards, werden in der Mitteilung nicht genannt.

Wo findet man das Verzeichnis und Pressematerial?

Das Sammlungsverzeichnis ist laut Aussendung online abrufbar; hochauflösende Pressebilder stehen separat zum Download bereit. Konkrete Links und Pressekontakte sind in der Quellen- und Kontaktangabe unten aufgelistet.

Quellen und Kontakt

Quelle der hier zusammengefassten Informationen: Pressemitteilung des Belvedere zur Veröffentlichung des digitalen Sammlungsverzeichnisses zu Gustav Klimt.

Link zum Sammlungsverzeichnis: https://sammlung.belvedere.at/collections/482201/gustav-klimt/objects

Hochauflösende Pressebilder zum Download: https://www.belvedere.at/press/digitales-sammlungsverzeichnis-zu-gustav-klimt-veroeffentlicht

Kontakt laut Mitteilung: Belvedere Public Relations, Petra Fuchs, Telefon: +43 (01) 795 57-177, E-Mail: presse [at] belvedere.at, Website: https://www.belvedere.at

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Schlagworte

#Gustav Klimt#Belvedere#digitales Sammlungsverzeichnis#Provenienzforschung#Restaurierung#Bildende Kunst#Kunst & Kultur#Malerei#Museen

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