Kultur

Kulturpreise Niederösterreich 2026: 24 Ausgezeichnete

LH Mikl-Leitner: „Wir zeichnen Menschen aus, die mit ihrer Arbeit Niederösterreich als Kulturland prägen“

26. Juli 2026

Am 22. Oktober 2026 verleiht das Land Niederösterreich im Festspielhaus St. Pölten die Kulturpreise: 24 Auszeichnungen in acht Kategorien, inklusive Sonderpreis Tanz und Performance.

Das Land Niederösterreich hat die Preisträger der Kulturpreise 2026 bekannt gegeben. In acht Kategorien werden insgesamt 24 Persönlichkeiten, Institutionen, Vereine und künstlerische Teams ausgezeichnet; pro Kategorie ist ein Würdigungspreis vorgesehen, dazu kommen jeweils zwei Anerkennungspreise. Die feierliche Überreichung ist für Donnerstag, 22. Oktober 2026 im Festspielhaus St. Pölten angesetzt.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Kultur verbindet Menschen, schafft Identität und macht unser Land lebenswerter. Sie ist kein Luxus, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Lebensqualität. Mit den Kulturpreisen des Landes Niederösterreich würdigen wir jene Persönlichkeiten, Vereine und Initiativen, die mit ihrem Schaffen unser Kulturland weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar machen und die hohe Qualität sowie die beeindruckende Vielfalt unserer Kulturszene repräsentieren.“

Kulturpreisverleihung am 22. Oktober 2026 im Festspielhaus St. Pölten

Die Verleihung der Kulturpreise des Landes Niederösterreich findet am Donnerstag, 22. Oktober 2026, im Festspielhaus St. Pölten statt. Das Festspielhaus wird in der Bekanntgabe als Veranstaltungsort für die feierliche Überreichung genannt.

Die Preise werden in den Kategorien Architektur, Bildende Kunst, Erwachsenenbildung, Literatur, Medienkunst – Künstlerische Fotografie, Musik sowie Volkskultur und Kulturinitiativen vergeben. Zusätzlich gibt es einen jährlich wechselnden Sonderpreis; der diesjährige Sonderpreis wurde auf Vorschlag des NÖ Kultursenats der Sparte Tanz und Performance zugeordnet.

Preisträger 2026: Architektur bis Sonderpreis Tanz und Performance

Die Preisträgerliste nennt für jede Kategorie einen Würdigungspreis sowie zwei Anerkennungspreise. Die Nennung der Personen, Institutionen und Orte erfolgt in der Reihenfolge der Kategorien:

Architektur: Der Würdigungspreis geht an archipel architekten, vertreten durch Architekt Mag. Johannes Kraus, der in Gars am Kamp lebt. Die Anerkennungspreise erhalten Leonhard Panzenböck für den Kulturraum Pottenstein an der Triesting sowie a quadrat Ziviltechniker GmbH & Co KG, vertreten durch ZT Dipl.-Ing. Jürgen Heiß, für ein Projekt in Großrußbach.

Bildende Kunst: Als Würdigungspreisträger wird Frenzi Rigling genannt, wohnhaft in Obermarkersdorf. Anerkennungspreise erhalten Florian Schmidt, aufgewachsen in Raabs an der Thaya, sowie Katrina Daschner, die in Tullnerbach lebt und arbeitet.

Erwachsenenbildung: Den Würdigungspreis erhält August Breininger aus Baden. Die Anerkennungspreise werden an den Verein zur Erforschung, Dokumentation und Präsentation des Werkes Oskar Kokoschkas, vertreten durch Obfrau Helene Bergner mit Sitz in Pöchlarn, sowie an den Waldviertler Heimatbund vergeben; dieser Preis wird entgegengenommen von Thomas Winkelbauer, der in der Aussendung als langjähriger Präsident, international renommierter Historiker und Mitglied der Akademie der Wissenschaften bezeichnet wird.

Literatur: Als Würdigungspreisträger wird Georg Bydlinski genannt, der in Mödling lebt und arbeitet. Anerkennungspreise erhalten Patricia Mathes, in Mödling geboren und aufgewachsen, sowie Michael Stavarič, aufgewachsen in Laa an der Thaya.

Medienkunst – Künstlerische Fotografie: Der Würdigungspreis geht an Fritz Simak mit Niederösterreich-Bezug zu Niederleis. Anerkennungspreise erhalten Matthias Klos, mit Bezug zu Mitterretzbach, sowie Lisa Rastl, die in Wiener Neudorf aufgewachsen ist.

Musik: Die Komponistin Johanna Doderer, wohnhaft in Sitzendorf an der Schmida, wird mit dem Würdigungspreis geehrt. Die Anerkennungspreise gehen an Cordula Bösze mit Bezug zur Musikschule Tulln sowie an Jakob Kammerer, der einen Zweitwohnsitz in Melk hat.

Volkskultur und Kulturinitiativen: Den Würdigungspreis erhält Erhard Mann aus Absdorf im Tullnerfeld. Die Anerkennungspreise gehen an aL!VE – Allentsteiger Lichtspiel Verein, vertreten durch Obmann Reinhard Pölzl, sowie an Uta Maria Matschiner mit Bezug zum Museum St. Valentin.

Sonderpreis Tanz und Performance: Der Würdigungspreis für die Sparte Tanz und Performance geht an Michael Birkmeyer, beschrieben als ehemaliger Erster Balletttänzer der Wiener Staatsoper und als Langzeitintendant eng mit dem Festspielhaus St. Pölten verbunden. Anerkennungspreise erhalten Anna Josephine Holzer aus Pillichsdorf bei Wolkersdorf sowie Dorothea Zeyringer, die in Gaaden aufgewachsen ist.

Auswahlverfahren: Unabhängige Fachjurys und Vorschlag des NÖ Kultursenats

Die Bekanntgabe betont, dass die Auswahl der Preisträger jährlich durch unabhängige Fachjurys erfolgt. Diese Jurys bringen laut Aussendung Expertise aus den jeweiligen Kunst- und Kultursparten ein und nominieren Persönlichkeiten, Institutionen und Projekte, die durch Qualität, Eigenständigkeit, nachhaltiges Wirken und ihren Bezug zu Niederösterreich überzeugen.

Der jährlich wechselnde Sonderpreis wird auf Vorschlag des NÖ Kultursenats vergeben; für 2026 wurde der Sonderpreis der Sparte Tanz und Performance zugeordnet. Weitere Details zum Verfahren oder zur Zusammensetzung der Jurys nennt die Aussendung nicht.

Begriffe und Institutionen erklärt

Würdigungspreis

In der Aussendung werden pro Kategorie Würdigungspreise vergeben. Allgemein benennt ein Würdigungspreis eine herausgehobene Auszeichnung innerhalb einer Kategorie; in der vorliegenden Bekanntgabe ist der Würdigungspreis jeweils der namentlich hervorgehobene Hauptpreis.

Anerkennungspreis

Zusätzlich zu jedem Würdigungspreis werden jeweils zwei Anerkennungspreise genannt. Anerkennungspreise sind in der Meldung ergänzende Auszeichnungen innerhalb der gleichen Kategorie und werden separat aufgelistet.

NÖ Kultursenat

Der NÖ Kultursenat wird in der Aussendung als Gremium genannt, das den Vorschlag für den jährlich wechselnden Sonderpreis liefert; im Jahr 2026 wurde auf Vorschlag des NÖ Kultursenats die Sparte Tanz und Performance als Sonderpreis bestimmt.

Fachjurys

Die Auswahl erfolgt laut Aussendung durch unabhängige Fachjurys, die Expertise aus den jeweiligen Kunst- und Kultursparten einbringen. Die Jurys nominieren nach den genannten Kriterien wie Qualität, Eigenständigkeit, nachhaltiges Wirken und Bezug zu Niederösterreich.

Festspielhaus St. Pölten

Als Veranstaltungsort der Verleihung wird das Festspielhaus St. Pölten genannt. Die feierliche Überreichung der Kulturpreise 2026 ist dort für den 22. Oktober 2026 angekündigt.

Informationen zur Verleihung und organisatorische Hinweise

Die Bekanntgabe nennt Datum und Ort der Verleihung sowie die Kategorien und die namentlich genannten Preisträger. Konkrete Informationen zu Ablauf, Einlass, Publikum oder Teilnahmebedingungen zur Veranstaltung im Festspielhaus St. Pölten sind in der Aussendung nicht enthalten.

Die Aussendung führt zudem die Herkunftsangaben oder Wohnorte der Preisträger auf, wie etwa Gars am Kamp, Obermarkersdorf, Baden, Mödling, Niederleis, Sitzendorf an der Schmida oder Absdorf im Tullnerfeld.

FAQ zu den Kulturpreisen des Landes Niederösterreich 2026

Wann und wo findet die Preisverleihung statt?

Die feierliche Überreichung der Kulturpreise des Landes Niederösterreich ist für Donnerstag, 22. Oktober 2026 im Festspielhaus St. Pölten angekündigt. Die Aussendung nennt Datum und Veranstaltungsort, ohne weitere Details zum Ablauf.

Wie viele Preise werden 2026 vergeben?

Insgesamt werden 24 Preise vergeben. Die Struktur besteht aus acht Kategorien; pro Kategorie ist ein Würdigungspreis vorgesehen sowie jeweils zwei Anerkennungspreise, was zusammen 24 Auszeichnungen ergibt.

Wer entscheidet über die Preisträger?

Die Auswahl erfolgt laut Aussendung durch unabhängige Fachjurys, die Expertise aus den entsprechenden Kunst- und Kultursparten einbringen. Für den jährlich wechselnden Sonderpreis liefert der NÖ Kultursenat den Vorschlag; 2026 ist dieser Sonderpreis der Sparte Tanz und Performance.

Welche Kategorien sind 2026 vertreten?

Die Kulturpreise werden in den Kategorien Architektur, Bildende Kunst, Erwachsenenbildung, Literatur, Medienkunst – Künstlerische Fotografie, Musik sowie Volkskultur und Kulturinitiativen vergeben. Zusätzlich existiert ein jährlich divergierender Sonderpreis; 2026 ist das Tanz und Performance.

Wer sind einige der genannten Preisträger?

Als Würdigungspreisträger werden unter anderem archipel architekten (vertreten durch Mag. Johannes Kraus), Frenzi Rigling, August Breininger, Georg Bydlinski, Fritz Simak, Johanna Doderer und Erhard Mann genannt. Für den Sonderpreis Tanz und Performance ist Michael Birkmeyer als Würdigungspreisträger aufgelistet.

Gibt es Angaben zu den Auswahlkriterien?

Die Aussendung nennt, dass die nominierten Persönlichkeiten, Institutionen und Projekte durch Qualität, Eigenständigkeit, nachhaltiges Wirken und ihren Bezug zu Niederösterreich überzeugen sollen. Weitergehende Details zum Bewertungsprozess enthält die Bekanntgabe nicht.

Quellen und Kontakt

Quelle: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung (Amt der NÖ Landesregierung, Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit).

Kontakt: Philipp Hebenstreit, Telefon: 02742/9005-13632, E-Mail: presse [at] noel.gv.at. Anschrift: Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-Comm GmbH und der jeweilige Aussender.