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Kickl fordert 15 Jahre Wartefrist bei Einbürgerungen jetzt

27. Mai 2026
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Am 27.05.2026 warnte FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann NAbg. Herbert Kickl vor einem massiven Anstieg bei den Einbürgerungen und bezeichnete diese Entwicklung als „tickende Zeitbombe und fundam...

Am 27.05.2026 warnte FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann NAbg. Herbert Kickl vor einem massiven Anstieg bei den Einbürgerungen und bezeichnete diese Entwicklung als „tickende Zeitbombe und fundamentale Bedrohung für die Identität und Zukunft unseres Landes“.

Einbürgerungen und Staatsbürgerschafts-Tsunami

Kickl sieht die „logische Konsequenz“ des Asyl-Tsunamis von 2015 darin, dass nun die massenhafte Verleihung der Staatsbürgerschaft an jene drohe, „die damals illegal ins Land gekommen seien“. Er sagte: „Was wir hier erleben, ist der Versuch, den historischen Rechtsbruch von 2015 im Nachhinein zu legalisieren. Dem damaligen Asyl-Tsunami soll jetzt ein Staatsbürgerschafts-Tsunami folgen, mit dem unsere Heimat und unsere Identität endgültig weggespült werden.“ Die österreichische Staatsbürgerschaft nannte er „unser wertvollstes Gut und kein Ramschartikel“.

Kernaussagen von Kickl

  • Die Verantwortung liege bei der „schwarz-rot-pinken Verlierer-Koalition und ihren Vorgängern“.
  • Die ÖVP werde kritisiert, sich „aus der Verantwortung zu stehlen“ und den „schwarzen Peter den Landeshauptleuten zuzuschieben“.
  • „Asyl ist Schutz auf Zeit. Ein Vermischen mit der regulären Migration darf es nicht geben.“

Forderung: Anhebung der Wartefrist

Als Schlussfolgerung forderte Kickl: „Dieser Einbürgerungs-Wahnsinn muss sofort gestoppt werden! Als Sofortmaßnahme fordern wir eine Verschärfung der Gesetze und die Anhebung der Wartefrist für eine Einbürgerung von zehn auf mindestens 15 Jahre.“ Er sagte weiter: „Es braucht endlich eine Politik, die den Schutz unserer Heimat an die erste Stelle setzt. Es braucht die Festung Österreich, um unsere soziale Sicherheit, unsere Kultur und unsere Identität zu bewahren.“

Quelle: Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ; Originalmeldung: ots.at

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