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Grüne fordern Transparenz bei Fleischherkunft in Gastronomie

Kritik an Minister Totschnig wegen fehlender Fortschritte bei Herkunftskennzeichnung

17. März 2026
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Während die Regierung EU-Marmeladenregeln feiert, fehlt bei Fleisch und tierischen Produkten weiterhin die Transparenz für Konsumenten.

Die Grünen üben Kritik an mangelnden Fortschritten bei der Herkunftskennzeichnung von Fleisch und tierischen Produkten in der Gastronomie. Landwirtschaftssprecherin Olga Voglauer bemängelt, dass zwar über "klare Regeln und Transparenz" bei den europäischen Frühstücksverordnungen gesprochen werde, eigene Taten im Sinne von Nachvollziehbarkeit und Konsumentenschutz aber weiterhin vermisst würden.

Doppelstandard bei Transparenz-Versprechen

"Während sich Landwirtschaftsminister Totschnig und Staatsekretärin Königsberger-Ludwig über 'klare Regeln und Transparenz' der europäischen Frühstücksverordnungen freuen, lassen sie eigene Taten im Sinne von Nachvollziehbarkeit und Konsumentenschutz weiterhin vermissen", kritisiert Olga Voglauer, Landwirtschaftssprecherin der Grünen.

Voglauer weist darauf hin, dass der Minister die Regelung begrüße, dass Marmelade wieder Marmelade heißen dürfe, während Konsumentinnen und Konsumenten bei der Herkunft von Fleisch und anderen tierischen Produkten weiter unklar informiert würden.

Kantinen als Vorbild für machbare Umsetzung

Voglauer verweist auf Kantinen als Beispiel: "Die Kantinen zeigen längst vor, dass die Herkunftskennzeichnung ohne weiteres umsetzbar ist und eine Ausdehnung auf die gesamte Gastronomie wäre mit einigen wenigen Änderungen der Verordnung machbar."

Nach Ansicht der Grünen würde eine Ausweitung Konsumentinnen und Konsumenten mehr Klarheit über die Herkunft ihrer Speisen verschaffen und die heimischen Bäuerinnen und Bauern unterstützen. Gleiches gelte für klare Regeln zur Bio-Zertifizierung in der Gastronomie.

Stillstand bei Haltungskennzeichnung

Voglauer kritisiert zudem den mangelnden Fortschritt bei der Haltungskennzeichnung tierischer Produkte: "Die Regierungskoalition bringt seit Monaten nichts weiter." Sie verweist darauf, dass Umsetzungsvorschläge, die im Gesundheitsministerium mit Tierschutzorganisationen und dem Handel erarbeitet wurden, bereits seit Jahren auf dem Tisch lägen.

"Hier ist vom Einsatz der Bundesregierung für die Transparenz nicht viel zu sehen", so Voglauer.

Blockade im Parlament

Voglauer macht zudem geltend: "Unsere Anträge zur verpflichtenden Herkunftskennzeichnung und zur Bio-Zertifizierung in der Gastronomie sowie unser Antrag zur Haltungskennzeichnung von tierischen Produkten werden in den Parlamentsausschüssen laufend vertagt."

Sie weist darauf hin, dass die Koalition bislang keine Initiativen vorgelegt habe.

Schlagworte

#Herkunftskennzeichnung#Gastronomie#Grüne#Landwirtschaft#Verbraucherschutz#Voglauer#Transparenz#Regierungspolitik#Agrar#Konsumgüter

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