Am 28. Mai, dem Internationalen Tag der Frauengesundheit, fordern NEOS Wien eine bessere medizinische Versorgung von Frauen und Mädchen. Gesundheitssprecherin Jing Hu betont die Bedeutung der Gende...
Am 28. Mai, dem Internationalen Tag der Frauengesundheit, fordern NEOS Wien eine bessere medizinische Versorgung von Frauen und Mädchen. Gesundheitssprecherin Jing Hu betont die Bedeutung der Gendermedizin.
„Über Jahrhunderte hat sich die Medizin am männlichen Körper orientiert – von der Forschung über die Dosierung von Medikamenten bis zur Diagnose. Die Folgen spüren Frauen bis heute. Ein bekanntes Bespiel: Ein Herzinfarkt zeigt sich bei Frauen oft mit ganz anderen Symptomen und wird deshalb später erkannt. Genau hier setzt die Gendermedizin an, und genau hier müssen wir umdenken“, erklärt Jing Hu, Gesundheitssprecherin NEOS Wien.
Frauensprecherin Dolores Bakos sagt: „Menstruationsgesundheit und Endometriose, Wechseljahre, (früher) Schwangerschaftsverlust und vieles weitere mehr dürfen keine Tabuthemen sein“. Sie ergänzt: „Wien leistet hier wichtige Aufklärungs- und Awarenessarbeit und zeigt vor, dass der offene Umgang mit frauenrelevanten Gesundheitsthemen nicht nur das Wohlbefinden verbessert, sondern auch die Gleichstellung aktiv vorantreibt. Mit Projekten wie ‚FEM Med‘ bieten wir Frauen kompetente, psychosoziale und medizinische Beratung direkt in ihrer Lebensrealität.“
„Wien muss eine Stadt sein, in der Frauen gesund, selbstbestimmt und optimal versorgt leben können – in jeder Lebensphase“, so Bakos abschließend.