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NEOS Wien: Medizin darf Frauen nicht länger übersehen

27. Mai 2026
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Am 28. Mai, dem Internationalen Tag der Frauengesundheit, fordern NEOS Wien eine bessere medizinische Versorgung von Frauen und Mädchen. Gesundheitssprecherin Jing Hu betont die Bedeutung der Gende...

Am 28. Mai, dem Internationalen Tag der Frauengesundheit, fordern NEOS Wien eine bessere medizinische Versorgung von Frauen und Mädchen. Gesundheitssprecherin Jing Hu betont die Bedeutung der Gendermedizin.

Frauengesundheit als Schwerpunkt

„Über Jahrhunderte hat sich die Medizin am männlichen Körper orientiert – von der Forschung über die Dosierung von Medikamenten bis zur Diagnose. Die Folgen spüren Frauen bis heute. Ein bekanntes Bespiel: Ein Herzinfarkt zeigt sich bei Frauen oft mit ganz anderen Symptomen und wird deshalb später erkannt. Genau hier setzt die Gendermedizin an, und genau hier müssen wir umdenken“, erklärt Jing Hu, Gesundheitssprecherin NEOS Wien.

Maßnahmen und Angebote

  • Die Stadt führt den Frauengesundheitsbeirat als feste Schnittstelle weiter, um den Einfluss von Expertinnen auf die Wiener Gesundheitspolitik zu sichern.
  • Im Rahmen des Regionalen Strukturplans Gesundheit (RSG Wien 2030) entstehen bis 2030 insgesamt neun neue, spezifische Frauengesundheitszentren.
  • Das Netz reicht von hochspezialisierter Gendermedizin in Spitälern bis zu niederschwelligen Anlaufstellen für Frauen.
  • Mit Projekten wie ‚FEM Med‘ bieten die NEOS kompetente, psychosoziale und medizinische Beratung direkt in der Lebensrealität von Frauen.
  • Die Initiative „Kostenlos bluten“ an Wiener Schulen entlastet Mädchen finanziell und nimmt der Regel das Stigma.

Offener Umgang und Gleichstellung

Frauensprecherin Dolores Bakos sagt: „Menstruationsgesundheit und Endometriose, Wechseljahre, (früher) Schwangerschaftsverlust und vieles weitere mehr dürfen keine Tabuthemen sein“. Sie ergänzt: „Wien leistet hier wichtige Aufklärungs- und Awarenessarbeit und zeigt vor, dass der offene Umgang mit frauenrelevanten Gesundheitsthemen nicht nur das Wohlbefinden verbessert, sondern auch die Gleichstellung aktiv vorantreibt. Mit Projekten wie ‚FEM Med‘ bieten wir Frauen kompetente, psychosoziale und medizinische Beratung direkt in ihrer Lebensrealität.“

„Wien muss eine Stadt sein, in der Frauen gesund, selbstbestimmt und optimal versorgt leben können – in jeder Lebensphase“, so Bakos abschließend.

Quelle: NEOS – Klub im Wiener Rathaus (Originalmeldung)

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