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Kolm: Hattmannsdorfer-Ankündigung ersetzt keine Reformen

1. Juni 2026
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1. Juni 2026 — FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm kritisiert die Aussagen von ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer im ‚Heute‘-Interview als „reine PR-Aussagen in eigener Sache“ und for...

1. Juni 2026 — FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm kritisiert die Aussagen von ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer im ‚Heute‘-Interview als „reine PR-Aussagen in eigener Sache“ und fordert rasch wirksame Reformen statt einer weiteren Ankündigungsshow.

Kritik an Hattmannsdorfers Ankündigungen

Kolm bezeichnete die Aussagen als PR-Aussagen und betonte: „Österreichs Wirtschaft benötigt jetzt rasch wirksame Reformen und keine weitere Ankündigungsshow à la Hattmannsdorfer.“ Sie kritisierte, Entlastungen dürften nicht erst „irgendwann im Jahr 2028 als Ergebnis leerer Ankündigungen“ kommen.

Forderung nach sofortigen Entlastungen und Senkung der Lohnnebenkosten

Die FPÖ fordert, dass Entlastungen „jetzt sofort kommen und nicht erst irgendwann im Jahr 2028“. Kolm forderte zudem eine „deutliche Senkung der Lohnnebenkosten zur Entlastung der Unternehmen und zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Österreich“ und sagte: „Die Lohnnebenkosten müssen sofort gesenkt werden und nicht erst ab 2028, wie dies heute Hattmannsdorfer in Aussicht stellte.“

Arbeitslosigkeit und Standortpolitik

Kolm wies darauf hin, „Seit mehr als drei Jahren steigt die Arbeitslosigkeit in Österreich stetig an.“ Sie machte die Regierung für diese Entwicklung verantwortlich: „ÖVP, SPÖ und NEOS belasten Unternehmen mit immer neuen Auflagen, hohen Energiekosten, steigenden Steuern und einer nach wie vor ausufernden Bürokratie.“

Zur Bedeutung von Reformen erklärte Kolm: „Nur wenn Unternehmen wieder Planungssicherheit haben sowie investieren und wachsen können, entstehen auch neue Arbeitsplätze. Werden notwendige Reformen weiterhin aufgeschoben und Betriebe immer stärker belastet, wird Österreich im internationalen Wettbewerb weiter zurückfallen und die Arbeitslosigkeit weiter steigen.“

Abschließende Stellungnahme der FPÖ

Kolm forderte, heimischen Unternehmen wieder „Luft zum Atmen“ zu geben und warnte vor einer schleichenden Deindustrialisierung, wenn nicht die „Weichen zukunftsgerichtet gestellt“ würden. Die FPÖ positioniere sich für eine Politik, die Betriebe stärkt, Arbeitsplätze sichert und den Wirtschaftsstandort Österreich voranbringt.

Quelle: Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ (OTS, 1. Juni 2026)

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