Repräsentative Umfrage zeigt Sorgen um Pension, Sparverhalten und neues Wertpapier-Depot der bank99
Eine bank99-Studie unter 1.500 Personen belegt weit verbreitete Sorge vor Altersarmut; bank99 startet Anfang Juli 2026 das depot99 mit Aktien, ETFs, ETCs und ETNs.
Eine repräsentative Studie der bank99 unter 1.500 Befragten zwischen 14 und 75 Jahren dokumentiert erhebliche Sorgen rund um Pension und private Altersvorsorge. Insgesamt geben 62 Prozent der Österreicher*innen an, sich Gedanken zu machen, ob das Geld im Alter ausreichen wird; 53 Prozent haben konkret Angst vor Altersarmut.
Die Umfrage zeigt zugleich, dass bereits ein Teil der Bevölkerung Maßnahmen ergriffen hat: 53 Prozent der Befragten haben laut Studie konkrete Schritte zur privaten Altersvorsorge gesetzt. Zugleich berichten viele Personen von Überforderung durch die Vielzahl an Vorsorgeprodukten – jede*r Zweite fühlt sich damit konfrontiert.
Die Studie, durchgeführt von marketagent im Auftrag der bank99 im Zeitraum 16. bis 23. April 2026, ist laut Aussendung repräsentativ für die österreichische Gesamtbevölkerung. Kernergebnis: 62 Prozent der Befragten sorgen sich, dass ihr Geld im Alter nicht ausreichen wird; 53 Prozent haben Angst vor Altersarmut. Bei Frauen sind die Werte deutlich höher: 69 Prozent sorgen sich, 60 Prozent haben Angst vor Altersarmut.
Besonders betroffen zeigen sich zudem die 30- bis 49-Jährigen mit 68 Prozent, die angeben, sich Sorgen um die finanzielle Situation im Alter zu machen. Etwa die Hälfte der Befragten (53 Prozent) hat bereits konkrete Maßnahmen zur privaten Altersvorsorge ergriffen.
In der Studie geben 43 Prozent an, sich hauptsächlich auf die staatliche Pension zu verlassen. Gleichzeitig haben nur rund die Hälfte der Befragten (47 Prozent) eine klare Vorstellung davon, wie hoch ihre staatliche Pension ausfallen wird.
Regionale Unterschiede nennt die bank99: Niederösterreicher*innen (48 Prozent) sowie Kärntner*innen und Steirer*innen (je 46 Prozent) verlassen sich laut Studie stärker auf die staatliche Pension als Vorarlberger*innen (29 Prozent) oder Burgenländer*innen (23 Prozent).
Die betriebliche Pensionsvorsorge ist laut Studie am häufigsten genutzt (38 Prozent), gefolgt vom Sparbuch oder Sparkonto (35 Prozent). Wertpapiere – angegeben als Aktien, Fonds oder ETFs – liegen bereits an dritter Stelle mit 29 Prozent Anteil.
Die Studie weist zudem auf Unterschiede zwischen den Geschlechtern hin: Männer investieren häufiger in Wertpapiere (37 Prozent) als Frauen (21 Prozent). Jede*r Zweite (50 Prozent) geht davon aus, auch in der Pension weiterarbeiten zu müssen; besonders hohe Werte meldeten die Salzburger*innen (62 Prozent), Kärntner*innen (57 Prozent) und Wiener*innen (52 Prozent).
Als Reaktion auf die Studienergebnisse kündigt die bank99 den Start des neuen Produkts depot99 an. Mit dem Launch Anfang Juli 2026 ergänzt das depot99 das bestehende Wertpapierangebot der bank99: Kund*innen können nun neben Fonds auch Aktien, ETFs, ETCs und ETNs handeln. Sparpläne sind bereits ab 30 Euro monatlich möglich.
Die bank99 betont in der Aussendung, dass beim depot99 "transparente Kosten und verständliche Informationen zu Chancen und Risiken" im Mittelpunkt stünden. Die Bank nennt das Produkt als Angebot für Kund*innen, die erstmals Wertpapieranlagen in Betracht ziehen, und spricht von erweitertem Handlungsspielraum bei der Gestaltung finanzieller Vorsorge.
Die Studie dokumentiert Unterschiede zwischen Männern und Frauen beim Vorsorgeverhalten: 58 Prozent der Männer haben bereits konkrete Maßnahmen zur privaten Vorsorge ergriffen, bei Frauen sind es 48 Prozent. Frauen setzen demnach stärker auf Sparbuch beziehungsweise Sparkonto (39 Prozent), während Männer häufiger in Wertpapiere (37 Prozent), Gold oder Edelmetalle (Männer: 21 Prozent, Frauen: 9 Prozent), Immobilien (Männer: 14 Prozent, Frauen: 9 Prozent) und Kryptowährungen (Männer: 12 Prozent, Frauen: 3 Prozent) investieren.
Als wichtigste Hürde für die private Vorsorge nennen 43 Prozent der Befragten ein zu niedriges Einkommen; bei Frauen ist dieser Wert mit 48 Prozent höher als bei Männern (38 Prozent). Weitere Barrieren laut Studie sind konkurrierende finanzielle Prioritäten wie Wohnen, Kinder und laufende Kosten (36 Prozent) sowie wirtschaftliche Unsicherheit (29 Prozent).
Im Durchschnitt legen die Österreicher*innen laut Studie 288 Euro monatlich für die Altersvorsorge zurück. Regionale Spitzenwerte zeigen sich bei den Vorarlberger*innen mit 422 Euro und den Wiener*innen mit 396 Euro; Oberösterreicher*innen liegen bei 284 Euro. Am wenigsten sparen laut Studie die Kärntner*innen (177 Euro) und die Salzburger*innen (208 Euro).
Unter den bereits Pensionierten geben zwei Drittel (69 Prozent) an, finanziell gut zurechtzukommen, das heißt: für sie reicht die Pension aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Besondere Werte nennt die bank99 für die Steiermark (77 Prozent), Kärnten (73 Prozent) und Oberösterreich (71 Prozent). Dennoch teilen knapp die Hälfte der Ruheständler*innen (48 Prozent) die Sorge, ob ihre Bezüge langfristig ausreichen; besonders hoch ist diese Angst in Burgenland (72 Prozent), Salzburg (58 Prozent) und Niederösterreich (50 Prozent).
Die staatliche Pension ist in der Studie die häufigste alleinige Grundlage für die Altersvorsorge (43 Prozent). In der Umfrage zeigt sich, dass nur etwa die Hälfte der Befragten (47 Prozent) eine klare Vorstellung hat, wie hoch diese staatliche Pension sein wird.
Als betriebliche Pensionsvorsorge bezeichnet die Studie jene Vorsorgeform, die über den Arbeitgeber organisiert wird. In der Befragung nutzen 38 Prozent diese Form der Vorsorge, damit ist sie das am häufigsten genannte Produkt neben Sparbuch und Sparkonto.
Sparbuch oder Sparkonto werden in der Umfrage von 35 Prozent als Vorsorgeinstrument angegeben. Laut Studie setzen insbesondere Frauen häufiger auf dieses Produkt als auf Wertpapiere.
Wertpapiere (dazu zählen Aktien, Fonds und ETFs) liegen in der Studie an dritter Stelle der genutzten Vorsorgeinstrumente mit 29 Prozent. Männer sind hier mit 37 Prozent aktiver als Frauen (21 Prozent).
ETCs und ETNs werden im Zusammenhang mit dem neuen depot99-Angebot genannt. Die bank99 weist zugleich im Risikohinweis darauf hin, dass ETCs und ETNs Schuldverschreibungen sind und daher zusätzlich einem erhöhten Emittentenrisiko unterliegen.
Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99, wird in der Aussendung mit dem Satz zitiert: „Die Studienergebnisse zeichnen ein klares Bild: Die Österreicher*innen beschäftigen sich intensiv mit der Frage der Altersvorsorge. Unsicherheit und fehlendes Wissen stehen konkretem Handeln aber oft im Weg.“
In einem weiteren Zitat betont Hohenegger: „Bei Wertpapierangeboten geht es nicht nur um niedrige Gebühren. Entscheidend ist, dass Kund*innen verstehen, welche Kosten entstehen, wo gehandelt wird und welche Risiken sie eingehen können. Mit dem depot99 unterstützen wir Kund*innen dabei, diese Informationen transparent und verständlich zu erhalten.“
Die bank99 weist in der Aussendung auf die mit Wertpapierinvestitionen verbundenen Risiken hin: Investitionen in Wertpapiere unterliegen Markt-, Kurs- und Währungsschwankungen; Verluste bis hin zum Verlust des eingesetzten Kapitals sind möglich. ETCs und ETNs werden ausdrücklich als Schuldverschreibungen genannt, die zusätzlich ein erhöhtes Emittentenrisiko besitzen.
Die Studie wurde von marketagent im Auftrag der bank99 durchgeführt. Befragt wurden 1.500 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren im Zeitraum 16. bis 23. April 2026; die Ergebnisse sind laut bank99 repräsentativ für die österreichische Gesamtbevölkerung.
Laut Studie sorgen sich 62 Prozent der Befragten, dass ihr Geld im Alter nicht ausreichen wird; 53 Prozent haben konkret Angst vor Altersarmut. Die Werte sind bei Frauen höher: 69 Prozent der Frauen sorgen sich, 60 Prozent haben Angst vor Altersarmut.
Die Studie nennt betriebliche Pensionsvorsorge (38 Prozent) als meistgenutztes Produkt, gefolgt von Sparbuch bzw. Sparkonto (35 Prozent). Wertpapiere, also Aktien, Fonds oder ETFs, nutzen bereits 29 Prozent der Befragten.
Die bank99 startet Anfang Juli 2026 das depot99. Damit können Kund*innen neben Fonds auch Aktien, ETFs, ETCs und ETNs handeln; Sparpläne sind bereits ab 30 Euro monatlich möglich. Die Bank nennt transparente Kosten und verständliche Informationen zu Chancen und Risiken als Schwerpunkte des Angebots.
Als größte Hürde nennt die Studie ein zu niedriges Einkommen (43 Prozent). Weitere genannte Barrieren sind konkurrierende finanzielle Prioritäten wie Wohnen, Kinder und laufende Kosten (36 Prozent) sowie wirtschaftliche Unsicherheit (29 Prozent). Zudem geben 44 Prozent an, Angst vor einer falschen Entscheidung zu haben.
Die Studie zeigt, dass Männer häufiger in Wertpapiere, Gold, Immobilien und Kryptowährungen investieren, während Frauen stärker auf Sparbuch/Sparkonto setzen. Außerdem haben laut Studie 58 Prozent der Männer bereits konkrete Vorsorgemaßnahmen ergriffen, im Vergleich zu 48 Prozent der Frauen.
Quelle: marketagent im Auftrag der bank99, Befragungszeitraum 16.–23. April 2026. Weitere Fakten und Angaben zum depot99 und zu bank99 finden sich auf der Website der Bank: bank99.at.
Kontakt Presse: bank99 AG, Presse-Team. Telefon: +43 1 90202. E-Mail: presse [at] bank99.at.