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Gesundheit

Hochverarbeitete Lebensmittel schaden der Fruchtbarkeit

Neue Studie zeigt Auswirkungen auf Männer und ungeborene Kinder

25. März 2026
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Eine aktuelle Studie untersuchte erstmals sowohl die mütterliche als auch die väterliche Aufnahme von hochverarbeiteten Lebensmitteln hinsichtlich ihres Einflusses auf die Fruchtbarkeit und die frühe Entwicklung des ungeborenen Kindes.

Hochverarbeitete Lebensmittel sind in der westlichen Welt weit verbreitet. Dazu gehören Nährstoffe aus der Massenproduktion, die reich an zugesetzten Zuckern, Salzen und gesättigten Fettsäuren und gleichzeitig arm an Ballaststoffen sind, etwa Softdrinks, Fertiggerichte, Chips und Süßigkeiten.

Relevante Studienergebnisse

Priv.-Doz. DDr. Michael Feichtinger, Kinderwunschexperte und Leiter des Wunschbaby Instituts Feichtinger in Wien, verweist auf eine Studie an über 1000 Männern und Frauen: "Die Studie an über 1000 Männern und Frauen konnte zeigen, dass vor allem die männliche Fruchtbarkeit unter einer erhöhten Aufnahme von hochverarbeiteten Lebensmitteln leidet."

Unterschiedliche Auswirkungen bei Männern und Frauen

Die Studie untersuchte sowohl die männliche als auch die weibliche Aufnahme hochverarbeiteter Lebensmittel. Nach Angaben von Feichtinger zeigte sich, dass sich die männliche Aufnahme von hochverarbeiteten Lebensmitteln auf eine längere Dauer bis zur Erfüllung des Kinderwunsches ausgewirkt hat. Bei Frauen mit erhöhter Aufnahme wurde laut Feichtinger ein verlangsamtes Wachstum des ungeborenen Kindes in den ersten sieben Schwangerschaftswochen festgestellt.

Einordnung und Schlussfolgerung

Feichtinger erläutert, dass die Ergebnisse darauf hindeuten, die Aufnahme hochverarbeiteter Lebensmittel könne sich beim Mann auf die Samenqualität auswirken, während sie bei der Frau eher die Entwicklung des ungeborenen Kindes in den frühen Schwangerschaftswochen beeinflusst. Die zitierte Studie untersuchte nicht die weitere kindliche Entwicklung.

Feichtinger empfiehlt, im Sinne der eigenen Gesundheit, der Fruchtbarkeit sowie zum Wohle des ungeborenen oder zukünftigen Kindes möglichst auf hochverarbeitete Lebensmittel zu verzichten.

Lin, C. H. X., Gaillard, R., Mulders, A., Jaddoe, V. W. V., & Schipper, M. C. (2026). Periconceptional ultra-processed food consumption in women and men, fertility, and early embryonic development. Hum Reprod. https://doi.org/10.1093/humrep/deag023

Schlagworte

#Fruchtbarkeit#Ernährung#Kinderwunsch#Gesundheit#Schwangerschaft#Lebensmittel#Familie#Kinder#Essen und Trinken#Gesell

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