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Grüne Wien fordern 365-Euro-Jahreskarte zurück

Opposition kritisiert Preiserhöhungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln während steigender Spritpreise

25. März 2026
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Die Grünen Wien kritisieren die Verteuerung der Jahreskarte von 365 auf 461 Euro als sozialpolitisch falsch und klimaschädlich.

Während die Spritpreise aufgrund internationaler Krisen erneut steigen, erheben die Grünen Wien Kritik an der Preispolitik der rot-pinken Stadtregierung bei öffentlichen Verkehrsmitteln. Im Wiener Gemeinderat hielten sie eine Aktuelle Stunde ab; die Grünen fordern die Wiedereinführung der 365-Euro-Jahreskarte und warnen vor den sozialen Folgen der Preiserhöhungen.

Internationale Krisen treiben Energiepreise

Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen, insbesondere im Nahen Osten, verdeutlichen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Globale Energiemärkte stehen unter Druck, Ölpreise steigen und Lieferketten geraten ins Wanken. Diese Entwicklungen führen auch in Österreich zu steigenden Energie- und Mobilitätskosten für die Bevölkerung.

"Wenn jetzt die Spritpreisbremse in aller Munde ist, dann muss auch über die verlässlichste, ökologischste und unabhängigste Form der Mobilität gesprochen werden – die Öffis", betonte Grünen-Parteivorsitzender Peter Kraus. Öffentliche Verkehrsmittel seien nicht nur umwelt- und klimapolitisch zentral, sondern auch ein Schutz gegen Preisschocks durch internationale Krisen.

Kritik an rot-pinker Preispolitik

Die Grünen kritisieren SPÖ und NEOS dafür, die öffentlichen Verkehrsmittel verteuert zu haben. "Wien galt jahrzehntelang als eine der leistbarsten Metropolen Europas. Die Stadtregierung verspielt dieses Erbe des Roten Wien gerade", sagte Parteivorsitzende Judith Pühringer. Sie nannten unter anderem höhere Gebühren, steigende Wohn- und Energiekosten sowie Kürzungen bei sozialen Dienstleistungen.

Aktuelle Stunde im Gemeinderat

Zu diesem Themenkomplex hielten die Grünen Wien eine Aktuelle Stunde im Gemeinderat ab. Der Titel der Debatte lautete "Leistbares Leben in Gefahr – von Gebühren bis Wohnen, die Wiener:innen zahlen mehr und bekommen immer weniger".

Konkrete Zahlen der Preiserhöhungen

Die Jahreskarte für Wien kostet nun 461 Euro statt zuvor 365 Euro. Auch das Klimaticket wurde auf 1.400 Euro angehoben – laut Grünen um 28 Prozent. Die Grünen sehen in diesen Erhöhungen eine Belastung für Menschen, die auf leistbare Mobilität angewiesen sind.

Kritik der Grünen

Aus Sicht der Grünen ist die Verteuerung der Öffi-Jahreskarten sozialpolitisch falsch und klimapolitisch kontraproduktiv. "Damit wird ausgerechnet jenes Angebot verteuert, das für klimafreundliche Mobilität und Unabhängigkeit von fossilen Energien wichtig ist", sagte Peter Kraus.

Vorwurf des gebrochenen Versprechens

Mobilitätssprecher Kilian Stark kritisierte SPÖ und NEOS: "SPÖ und Neos folgen dem immer gleichen Muster: Die Wienerinnen und Wiener zahlen mehr, bekommen dafür aber weniger." Er verwies darauf, dass die Verteuerung der Jahreskarte mit dem Versprechen eines besseren Öffi-Angebots gerechtfertigt worden sei und forderte die Wiedereinführung der 365-Euro-Jahreskarte.

Breitere Kritik an Stadtpolitik

Die Grünen sehen die Preiserhöhungen als Teil einer größeren Kritik an der Politik der rot-pinken Koalition, die ihrer Ansicht nach zu höheren Kosten für die Bevölkerung und zu Einschnitten bei sozialen Dienstleistungen führt.

Schlagworte

#Wien#Öffentlicher Verkehr#Grüne#Jahreskarte#Preise#Klimaschutz#Verkehr#Gemeinderat#Auto#Bahn

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