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FPÖ kritisiert EU-Energiepolitik nach Angriffen auf Gasanlagen

Petra Steger warnt vor struktureller Energieknappheit durch zerstörte Infrastruktur

19. März 2026
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Die freiheitliche EU-Abgeordnete Petra Steger übt scharfe Kritik an der europäischen Energiepolitik und warnt vor den Folgen zerstörter Gasinfrastruktur.

Die freiheitliche EU-Abgeordnete Petra Steger hat anlässlich des aktuellen EU-Gipfels in Brüssel scharfe Kritik an der Energie- und Außenpolitik der Europäischen Union geübt. Im Zentrum ihrer Kritik stehen die Auswirkungen militärischer Angriffe auf kritische Energieinfrastruktur und die gleichzeitige Verschärfung der europäischen Energiekrise durch politische Entscheidungen.

Massive Schäden an globaler Gasinfrastruktur

Nach Angaben von Steger wurden bei Angriffen auf die Industrieanlagen in Ras Laffan in Katar erhebliche Schäden verursacht. Die Anlage stehe für rund ein Fünftel der globalen LNG-Produktion. "Hier geht es nicht um kurzfristige Marktreaktionen, hier wird reale Infrastruktur zerstört, deren Wiederaufbau Monate, wenn nicht Jahre dauern wird", erklärte Steger.

Auch das iranische South-Pars-Gasfeld wurde laut OTS-Angaben in diesem Zusammenhang als Ziel militärischer Angriffe genannt. Nach Stegers Einschätzung führt dies zu einer "strukturellen Verknappung des globalen Energieangebots" mit Folgen für die Versorgungssicherheit.

Kritik an EU-Energiestrategie

Besonders kritisch sieht Steger die parallele Schwächung der eigenen europäischen Energieversorgung. Sie nannte den Streit mit Ungarn rund um die Druschba-Pipeline als Beispiel dafür, wie Brüssel aus ihrer Sicht funktionierende Versorgungswege gefährde. Die Debatte um den 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine und der Konflikt mit Ungarn offenbarten nach Steger "die zunehmende Entkopplung der Brüsseler Politik von der energiepolitischen Realität".

Hausgemachte Energiekrise

Neben den externen Faktoren kritisiert Steger auch die interne Energiepolitik der EU. Sie nannte Kohleausstieg, Blockade neuer Förderprojekte und ein dysfunktionales Strommarktdesign als treibende Faktoren, die nach ihrer Darstellung die Preise zusätzlich nach oben treiben.

Konkrete Forderung

Steger forderte laut OTS, dass die EU "jetzt schnell handeln" müsse und sprach sich dafür aus, russisches Öl und Gas wieder zum Einkauf zuzulassen. Ohne diese Maßnahme sehe sie die Gefahr einer weiteren Verschärfung der Energiekrise.

Warnungen vor wirtschaftlichen Folgen

Steger warnte davor, dass die Kombination aus globalem Angebotsschock und europäischer Fehlsteuerung zu wirtschaftlichen Problemen führen könne. "Die Kombination aus globalem Angebotsschock und europäischer Fehlsteuerung führt direkt in die Deindustrialisierung. Unternehmen wandern ab, Wertschöpfung geht verloren und die Bürger zahlen die Rechnung", so Steger.

Schlagworte

#FPÖ#EU-Gipfel#Energiepolitik#Petra Steger#Gasversorgung#Steger#EU-weit#EU-Gpfel#Krieg#Energiemarkt

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