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FPÖ: Kolm kritisiert Regierung wegen 3,7% Inflation

Österreich weist laut Kolm höhere Inflation als Deutschland, Frankreich und Italien auf – Kolm fordert Entlastungen und Reformen

2. Juni 2026
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FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm reagiert auf Statistik-Austria-Schnellschätzung: Mai-Inflation 3,7% und scharfe Kritik an ÖVP, SPÖ und NEOS.

Zur heutigen Schnellschätzung der Statistik Austria, wonach die Inflationsrate im Mai 2026 auf 3,7 Prozent gestiegen ist, hat FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm die Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS scharf kritisiert. Kolm bezeichnete die erneut anziehende Teuerung als ein „alarmierendes Signal für den Wirtschaftsstandort Österreich und die heimische Bevölkerung“ und machte in ihrer Aussendung Regierungspolitik für einen großen Teil der Entwicklung verantwortlich.

In ihrer Stellungnahme bezog Kolm explizit Zahlenvergleiche zu anderen EU-Staaten ein: Mit 3,7 Prozent liege die österreichische Inflationsrate über jener Deutschlands mit 2,6 Prozent, Frankreichs mit 2,8 Prozent sowie Italiens mit 3,3 Prozent. Sie warf der Regierungskoalition vor, mit hohen Steuern, einer überbordenden Bürokratie und einer verfehlten Energiepolitik die Preise weiter nach oben zu treiben.

Was Kolm zur Mai-Inflation von Statistik Austria sagte

Barbara Kolm bezeichnete die steigende Inflation als „zu einem überwiegenden Teil hausgemacht“ und verband die Entwicklung unmittelbar mit der ihrer Ansicht nach falschen Wirtschafts- und Standortpolitik von ÖVP, SPÖ und NEOS. In der OTS-Aussendung heißt es wörtlich: „Diese Inflation ist zu einem überwiegenden Teil hausgemacht und eine direkte Folge der verfehlten Wirtschafts- und Standortpolitik von ÖVP, SPÖ und NEOS.“

Kolm wies darauf hin, dass die Bevölkerung und Unternehmen „den Preis“ für diese Politik zahlten. Sie erläuterte, dass die Menschen die Belastungen „jeden Tag beim Einkaufen, beim Wohnen, bei den Energiekosten und bei zahlreichen Dienstleistungen“ spürten und kritisierte die Regierung zugleich dafür, die Lage zu beschönigen, während Haushaltsbudgets vieler Familien stärker unter Druck geraten würden.

Zahlen im Vergleich: Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien

In der Aussendung nennt Kolm konkrete Vergleichswerte: Österreich 3,7 Prozent (Mai 2026 laut Schnellschätzung der Statistik Austria), Deutschland 2,6 Prozent, Frankreich 2,8 Prozent und Italien 3,3 Prozent. Mit diesen Zahlen unterstreicht sie den Standpunkt, dass die heimische Inflation höher liege als in den genannten Nachbarstaaten.

Kolm nutzt den Länder-Vergleich, um die Kritik an der heimischen Regierungspolitik zu untermauern. Die OTS-Mitteilung führt an: „Andere Länder haben ihre Inflation besser im Griff, während die Österreicher unter einer überforderten und schwachen Regierung leiden.“ Diese Passage ist als politische Bewertung zu lesen, wie sie im OTS-Text wiedergegeben ist.

Welche Forderungen stellt die FPÖ konkret?

In der Aussendung nennt Kolm mehrere konkrete Forderungen und Maßnahmen, die aus Sicht der FPÖ notwendig seien. Wörtlich forderte sie:

  • „eine spürbare Entlastung der Bevölkerung und der Unternehmen“
  • „tiefgreifende Strukturreformen“
  • „eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten“
  • „die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaften in den Kammern“
  • „den konsequenten Abbau von Bürokratie“
  • „eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit und Leistbarkeit in den Mittelpunkt stellt“

Kolm verband diese Forderungen mit der Aussage, dass nur „mit wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen“ Investitionen angekurbelt und Arbeitsplätze gesichert werden könnten — eine Einordnung, die in der OTS-Mitteilung als Ziel der genannten Maßnahmen genannt wird.

Wie Kolm Wirtschaftslage und Regierungspolitik bewertet

Die FPÖ-Politikerin stellte in ihrer Erklärung eine Kombination kritischer Entwicklungen heraus: hohe Inflation, anhaltende Wirtschaftsschwäche und steigende Arbeitslosigkeit. In der OTS-Aussendung heißt es: „Besonders problematisch ist die Kombination aus hoher Inflation, anhaltender Wirtschaftsschwäche und steigender Arbeitslosigkeit.“

Kolm warf der „schwarz-rot-pinken Verliererkoalition“ vor, keine wirksamen Antworten zu haben und statt konkreter Einsparungen vor allem auf Ankündigungen und PR-Maßnahmen zu setzen. Zudem erklärte sie: „Wenn ÖVP, SPÖ und NEOS tatsächlich ein ernsthaftes Interesse daran hätten, die steigende Inflation wirksam zu bekämpfen, dann hätten sie schon längst bei den eigenen Ausgaben angesetzt, statt die Belastungen immer weiter auf die Bevölkerung abzuwälzen.“ Diese Passagen geben die politische Kritik der FPÖ in der OTS-Mitteilung wieder.

Statistik Austria: Schnellschätzung erklärt

Die OTS-Aussendung bezieht sich auf die Schnellschätzung der Statistik Austria für Mai 2026. Die Schnellschätzung ist in der Mitteilung der früh verfügbare, vorläufige Wert für die monatliche Inflationsrate, auf den sich die FPÖ in ihrer politischen Bewertung stützt. Als Schnellschätzung liefert sie einen ersten Indikator zur Entwicklung des Preisniveaus, wobei spätere, umfassendere Veröffentlichungen zusätzliche Details und gegebenenfalls Revisionszahlen enthalten können.

In der Aussendung dient die Schnellschätzung als Grundlage für die einseitige politische Einordnung durch Kolm. Die Mitteilung nennt den dort ausgewiesenen Wert von 3,7 Prozent als Ausgangspunkt für die Kritik an der Regierungspolitik.

Begriffe erklärt: Inflation, Kaufkraft, Lohnnebenkosten, Zwangsmitgliedschaften, Wirtschaftsstandort

Inflation: Inflation beschreibt allgemein den Anstieg des Preisniveaus über einen bestimmten Zeitraum. In der OTS-Aussendung bezieht sich die FPÖ auf die Inflationsrate für Mai 2026, die laut Schnellschätzung der Statistik Austria bei 3,7 Prozent liegt.

Kaufkraft: Unter Kaufkraft versteht man, wie viel Waren und Dienstleistungen mit einem bestimmten Geldbetrag erworben werden können. Kolm warnte in der Aussendung, „dass ihre persönliche Kaufkraft auch in den kommenden Monaten weiter sinken wird“, womit sie auf die Alltagseffekte der gestiegenen Preise verweist.

Lohnnebenkosten: Lohnnebenkosten sind jene Kosten, die neben dem Bruttolohn für Arbeitgeber durch Beiträge zur Sozialversicherung oder sonstige Abgaben entstehen. Die FPÖ fordert in der Mitteilung „eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten“ als Teil ihrer wirtschaftspolitischen Vorschläge.

Zwangsmitgliedschaften in den Kammern: Kolm plädiert in der Aussendung für „die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaften in den Kammern“. Damit bezieht sie sich auf die in der Mitteilung genannten Pflichtmitgliedschaften in berufsständischen Organisationen.

Wirtschaftsstandort: Mit dem Begriff Wirtschaftsstandort wird in der Aussendung die Gesamtheit der wirtschafts- und standortbezogenen Rahmenbedingungen gemeint, die Unternehmen und Investoren in einem Land antreffen. Kolm setzt diesen Begriff in Zusammenhang mit Forderungen nach Strukturreformen und einer veränderten Energiepolitik.

Konkreter Nutzen und Wirkung laut FPÖ-Aussage

Die FPÖ verbindet ihre Forderungen mit der Erwartung, dass durch Entlastungen, Strukturreformen und Bürokratieabbau „wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen“ geschaffen würden. In der OTS-Mitteilung heißt es: „Nur mit wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen können Investitionen angekurbelt, Arbeitsplätze gesichert und die Inflation nachhaltig bekämpft werden.“

Diese Passage fasst zusammen, wie die Partei selbst die Wirkung ihrer Maßnahmenvorstellungen einordnet. Es handelt sich um die Darstellung der FPÖ in der veröffentlichten Aussendung.

FAQ zur FPÖ-Reaktion auf die Mai-Inflation

Wer hat sich geäußert?

Die Stellungnahme stammt von FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm und wurde vom Freiheitlichen Parlamentsklub veröffentlicht. Die OTS-Aussendung zitiert Kolm mehrfach wörtlich und gibt ihre Einschätzung zur Inflation und zur Regierungspolitik wieder.

Welche Zahl zur Inflation nennt die FPÖ?

Die FPÖ bezieht sich in der Aussendung auf die Schnellschätzung der Statistik Austria für Mai 2026 und nennt eine Inflationsrate von 3,7 Prozent. Diese Zahl bildet den Ausgangspunkt für die politische Bewertung in der Mitteilung.

Mit welchen Ländern vergleicht die FPÖ Österreich?

Kolm vergleicht laut OTS-Aussendung die österreichische Inflationsrate von 3,7 Prozent mit den Werten Deutschlands (2,6 Prozent), Frankreichs (2,8 Prozent) und Italiens (3,3 Prozent). Diese Vergleiche werden in der Aussendung genutzt, um die relative Position Österreichs darzustellen.

Welche konkreten Maßnahmen fordert die FPÖ?

In der Mitteilung nennt Kolm mehrere Maßnahmen: spürbare Entlastungen für Bevölkerung und Unternehmen, tiefgreifende Strukturreformen, eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten, Abschaffung der Zwangsmitgliedschaften in den Kammern, konsequenter Bürokratieabbau sowie eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit und Leistbarkeit in den Mittelpunkt stellt.

Wie bewertet die FPÖ die Regierungspolitik?

Die FPÖ formuliert in der OTS-Aussendung deutliche Kritik: Die Regierung werde als „überfordert und schwach“ beschrieben, und es werde ihr vorgeworfen, mit hohen Steuern, hoher Bürokratie und einer verfehlten Energiepolitik die Preise weiter zu treiben. Die Partei spricht von einer „schwarz-rot-pinken Verliererkoalition“ ohne wirksame Antworten auf die wirtschaftlichen Herausforderungen.

Wie ist die Schnellschätzung der Statistik Austria zu verstehen?

Die Schnellschätzung ist ein vorläufiger, früh verfügbarer Wert für die monatliche Inflationsrate, auf den sich die FPÖ in ihrer Aussendung bezieht. In der Mitteilung dient dieser vorläufige Wert als Grundlage für die politische Einordnung durch Kolm; spätere, detailliertere Veröffentlichungen der Statistik Austria können zusätzliche Informationen liefern.

Quellen und Kontakt

Quelle der in diesem Artikel zitierten Zahlen und Aussagen ist die OTS-Aussendung des Freiheitlichen Parlamentsklubs (FPÖ) zur Schnellschätzung der Statistik Austria für Mai 2026. Für Rückfragen nennt der Freiheitliche Parlamentsklub folgenden Kontakt:

01/40110-7012
presse-klub [at] fpk.at

Schlagworte

#Inflation#Barbara Kolm#FPÖ#Statistik Austria#Österreich#Preise#Lohnnebenkosten

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