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EU-Studie bestätigt Potenzial von Millionärssteuern

SPÖ sieht sich in Forderung nach vermögensbezogenen Steuern bestärkt

16. April 2026
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Neue EU-Kommissionsstudie zeigt: Millionärssteuern könnten in Österreich bis zu 3,4 Milliarden Euro jährlich einbringen. 70 Prozent befürworten solche Abgaben.

Eine aktuelle Studie im Auftrag der EU-Kommission unterstützt die Einführung von Millionärssteuern zur Verbesserung der Steuergerechtigkeit. Die Untersuchung zeigt auf, dass in Österreich Arbeit und Konsum vergleichsweise hoch besteuert werden, während extrem hohe Vermögen praktisch steuerfrei bleiben.

Milliardenpotenzial für österreichisches Budget

Die Studie rechnet vor: Eine Mindeststeuer von 2 Prozent auf das Nettovermögen österreichischer Milliardäre könnte jährlich rund 1,9 Milliarden Euro einbringen. Bei einem Steuersatz von 3 Prozent würde das Aufkommen sogar 3,4 Milliarden Euro betragen.

"Eine große Mehrheit in Österreich ist für eine Millionärssteuer. Die Studie bestätigt uns in unserem Einsatz", erklärt SPÖ-Klubvize Julia Herr zu den Ergebnissen.

Breite Zustimmung in der Bevölkerung

Laut den Studienautoren gibt es "gute Gründe", den Beitrag vermögensbezogener Steuern zu erhöhen. Millionärssteuern seien besonders wirkungsvoll, wenn sie ausschließlich sehr vermögende Personen betreffen und hohe Freibeträge vorsehen.

Die Untersuchung führt an, dass rund 70 Prozent aller Menschen in Österreich eine Millionärssteuer befürworten. Jüngste Umfrage-Ergebnisse im Kurier bestätigen diese Tendenz.

SPÖ als treibende Kraft

Die Studienautoren heben hervor, dass sich in Österreich vor allem die SPÖ für eine Einführung von Millionärssteuern einsetzt. "Das freut uns nicht nur, sondern ist auch eine besondere Motivation, weiterhin mit vollem Einsatz für ein faires Steuersystem zu kämpfen", so Herr.

Die SPÖ-Politikerin verweist auf bereits unternommene Schritte: "Schon beim letzten Doppelbudget haben wir uns für einen gerechten Beitrag der breiten Schultern für die Budgetsanierung eingesetzt - Stichwort Bankenabgabe, Stiftungssteuern und Energiekonzern-Beiträge."

Auch für künftige Budgets kündigt Herr an, dass besonders Vermögende und jene, "die in den letzten Jahren profitiert haben", wieder einen starken Beitrag leisten müssten.

Schlagworte

#SPÖ#Millionärssteuer#EU-Studie#Steuergerechtigkeit#Julia Herr#Herr#Steuern#Budget#Millionärssteuern#Innenpolitik

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