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Energiepreise senken: FW fordert Mittelstand retten

28. Mai 2026
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28. Mai 2026 – Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) schlägt angesichts der weiterhin enorm hohen Energiepreise Alarm und fordert wirksame Maßnahmen zur Entlastung der österreichischen mittelständische...

28. Mai 2026 – Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) schlägt angesichts der weiterhin enorm hohen Energiepreise Alarm und fordert wirksame Maßnahmen zur Entlastung der österreichischen mittelständischen Wirtschaft.

Alarm wegen hoher Energiepreise

Laut FW leiden zahlreiche heimische Betriebe unter explodierenden Strom-, Netz- und Energiekosten oder rutschen gar in die Pleite. Die Bundesregierung verliere nach Ansicht der FW wertvolle Zeit mit Bürokratie, Ideologie und halbherzigen Ankündigungen.

Gefährdung des Mittelstands

Der österreichische Mittelstand werde regelrecht erdrosselt. Viele Betriebe kämpften nicht mehr um Wachstum, sondern ums wirtschaftliche Überleben. Hohe Energiepreise seien zu einer massiven Gefahr für den gesamten Wirtschaftsstandort geworden.

Gefordertes Maßnahmenpaket

Die FW fordert ein umfassendes Maßnahmenpaket zur nachhaltigen Senkung der Energiekosten, darunter:

  • Abschaffung der CO₂-Steuer
  • Deutliche Senkung der Netzgebühren und Energieabgaben
  • Sofortige Einführung eines wettbewerbsfähigen Mittelstands- und Industriestrompreises für produzierende Unternehmen, Gewerbebetriebe und Handwerker

Darüber hinaus fordert die FW, die heimische Energieproduktion massiv auszubauen, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und regionale Energiegemeinschaften zu stärken. Außerdem brauche es nach Ansicht der FW eine Reform des europäischen Strommarktes, damit günstiger heimischer Strom nicht länger künstlich durch teure Gaspreise verteuert werde.

Kritik an EU-Regulierung

Die Freiheitliche Wirtschaft sieht besonders kritisch die zunehmende Überregulierung durch die Europäische Union. Der überzogene Green Deal, CO₂-Strafsteuern und bürokratische Belastungen schwächten Europas Wirtschaft und beschleunigten die Deindustrialisierung. Diese „Irrsinns-Initiativen der EU“ gehörten nach Auffassung der FW sofort abgestellt und Schritte zur Re-Industrialisierung gesetzt.

Forderung und Zitat

„Unsere Unternehmen brauchen endlich wieder leistbare Energie, Planungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen statt ideologischer Belastungspolitik. Wenn wir den Mittelstand nicht rasch entlasten, gefährden wir Wohlstand, Arbeitsplätze und die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreich“, betont FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler.

Quelle: Freiheitliche Wirtschaft. Originalmeldung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260528_OTS0032/fw-langthaler-energiepreise-runter-mittelstand-retten

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