Am 28. Mai 2026 kritisiert die Wiener ÖVP, dass mit Jahresbeginn 2026 die Eintrittspreise in den Wiener Bädern um durchschnittlich 6,37 Prozent erhöht wurden und gleichzeitig die Öffnungszeiten der...
Am 28. Mai 2026 kritisiert die Wiener ÖVP, dass mit Jahresbeginn 2026 die Eintrittspreise in den Wiener Bädern um durchschnittlich 6,37 Prozent erhöht wurden und gleichzeitig die Öffnungszeiten der Familienbäder für Mai und Juni von bisher 10 bis 19 Uhr auf 13 bis 19 Uhr reduziert wurden.
Für Familiensprecherin Gemeinderätin Sabine Keri sind das untragbare Zustände: "Die Wiener zahlen mehr, bekommen aber weniger Leistung. SPÖ und Neos sparen hier am falschen Ort. Familien, Kinder und Jugendliche werden zur Kasse gebeten, während teure Prestigeprojekte und Misswirtschaft unberührt bleiben. Es braucht endlich klare Prioritäten: keine weiteren Belastungen für Familien und keine Einsparungen bei den Bädern, die für so viele Wienerinnen und Wiener zum Alltag gehören."
Auch die Bezirksparteien Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus stoßen sich an den Kürzungen. Das Familienbad Reinlgasse im 14. Bezirk, direkt an der Grenze zum 15. Bezirk, wird zwar von vielen Familien und Kindern aus beiden Bezirken genutzt, ist aber ebenso von den Kürzungen betroffen.
Die Volkspartei Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus haben daher in den Bezirksvertretungen einen Antrag eingebracht, mit dem die Rücknahme der verkürzten Öffnungszeiten gefordert wird. "Es kann nicht sein, dass die Menschen in unserem Bezirk deutlich mehr für den Eintritt in städtische Bäder bezahlen müssen und gleichzeitig weniger Leistung bekommen. Das ist weder fair noch nachvollziehbar. Gerade Familien, Kinder und Jugendliche sind auf leistbare und gut erreichbare Freizeitangebote angewiesen. Wer hier kürzt, spart am falschen Platz", betont der Bezirksparteiobmann der ÖVP Penzing Andreas Eisenbock.
Die Volkspartei betont, dass Familienbäder mehr als Freizeiteinrichtungen sind: "Sie sind wichtige Orte der Begegnung, der Bewegung und der sozialen Teilhabe." Besonders kritisch sei, dass die Einschränkungen jene Öffnungszeiten beträfen, die für Familien mit kleineren Kindern attraktiv sind. Wenn die Öffnung erst am Nachmittag erfolgt, falle ein großer Teil des Tages weg und die Nutzung werde erheblich erschwert.
"Preiserhöhungen auf der einen Seite und Leistungskürzungen auf der anderen Seite passen nicht zusammen. Die Wienerinnen und Wiener dürfen sich zu Recht erwarten, dass öffentliche Einrichtungen bei Preiserhöhungen zumindest im bisherigen Ausmaß nutzbar bleiben. Familienbäder leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und dürfen nicht schrittweise ausgedünnt werden", so der Bezirksparteiobmann der ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus Felix Ofner.
Die Volkspartei spricht sich daher klar für den Erhalt der bisherigen Öffnungszeiten der Familienbäder aus und fordert die zuständigen Stellen auf, die mit 2026 in Kraft getretenen Kürzungen rasch zurückzunehmen. "Für uns als Familienpartei ist klar: Wer Familien stärker belastet und gleichzeitig bei Freizeit und Lebensqualität kürzt, setzt die falschen Prioritäten. SPÖ und Neos müssen hier dringend einen Kurswechsel machen", halten Keri, Eisenbock und Ofner abschließend fest.
Quelle: Die Wiener Volkspartei Rathausklub / OTS - https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260528_OTS0027/vp-kerieisenbockofner-erhalt-der-oeffnungszeiten-bei-familienbaedern
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