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Gesundheit

Überparteilicher Schulterschluss fordert ME/CFS-Aktionsplan

Vier ehemalige Gesundheitsminister fordern rasche Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für PAIS und ME/CFS.

18. Juni 2026
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Rudolf Anschober, Andrea Kdolsky, Johannes Rauch und Maria Rauch-Kallat unterstützen eine Petition zur vollständigen Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für PAIS/ME/CFS.

Wenige Tage vor einer Entscheidung über einen neuen Nationalen Aktionsplan für Postakute Infektionssyndrome (PAIS) wie Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) haben sich vier ehemalige österreichische Gesundheitsminister zu Wort gemeldet. Rudolf Anschober, Andrea Kdolsky, Johannes Rauch und Maria Rauch-Kallat unterstützen gemeinsam die Petition der Betroffeneninitiative Österreichische Gesellschaft für ME/CFS in Zusammenarbeit mit der WE&ME Foundation der Familie Ströck.

Die Petition wurde binnen weniger Wochen mit mehr als 21.000 Unterstützern unterzeichnet. Caroline Ströck wertet diese Zahl in der Aussendung als „ein starkes Zeichen der Solidarität mit bis zu 80.000 Betroffenen in Österreich“. Die Unterstützer fordern, dass der Nationale Aktionsplan ohne Abstriche beschlossen und umgesetzt wird.

Vier ehemalige Gesundheitsminister unterstützen Petition für ME/CFS

Die vier ehemaligen Minister Rudolf Anschober, Andrea Kdolsky, Johannes Rauch und Maria Rauch-Kallat treten gemeinsam als Unterstützer der Petition auf. Die Petition wurde von der Betroffeneninitiative Österreichische Gesellschaft für ME/CFS in Kooperation mit der WE&ME Foundation der Familie Ströck initiiert und ruft zur Unterzeichnung auf; die Petitionsplattform wird in der Aussendung genannt.

In der Aussendung wird die Zahl von über 21.000 Unterzeichnenden genannt. Caroline Ströck bezeichnet diese Unterstützung als ein deutliches Signal für die Anerkennung und Unterstützung der Betroffenen, die laut Aussendung in Österreich bis zu 80.000 Personen betreffen können.

Nationaler Aktionsplan 2024: 50 Punkte und noch offene Umsetzung

Der Nationale Aktionsplan aus dem Jahr 2024 umfasst nach Angaben der Aussendung 50 wesentliche Maßnahmen. Eineinhalb Jahre nach der Präsentation des Plans gebe es nach Darstellung der Unterstützer noch keine Beschlüsse und Entscheidungen zu deren Umsetzung.

Die Aussendung kritisiert, dass Betroffene im aktuellen Diskussionsprozess nicht beteiligt würden und dass Einschränkungen der Maßnahmen im Raum stünden. Vor diesem Hintergrund appellieren die ehemaligen Minister an die Verantwortlichen, den Aktionsplan „in vollem Umfang ohne Abstriche“ zu beschließen.

Die Rolle der vier ehemaligen Gesundheitsminister

Alle vier Unterstützer werden in der Aussendung als ehemalige Gesundheitsminister beschrieben und treten mit Zitaten und Appellen an die politischen Verantwortlichen auf. Rudolf Anschober fordert ausdrücklich die vollständige Beschlussfassung des Aktionsplans und verweist in seinem Zitat auf mögliche staatliche Kosteneinsparungen bei Investitionen in die Versorgung der Betroffenen.

Andrea Kdolsky hebt in ihrem Zitat die soziale Isolation der Erkrankten sowie die Notwendigkeit von Diagnosen, Anlaufstellen und Forschung hervor, so wie es im Aktionsplan verzeichnet sei. Johannes Rauch verweist in der Aussendung auf konkrete Budgethinweise und nennt Finanzbeträge, die aus Sicht der Unterstützer zur Finanzierung herangezogen werden könnten. Maria Rauch-Kallat betont in ihrem Zitat die Bedeutung der offiziellen Anerkennung der Krankheit und plädiert laut Aussendung für die Umsetzung bestehender Maßnahmen statt neuer Arbeitsgruppen.

PAIS, ME/CFS, WE&ME Foundation, Nationaler Aktionsplan, Finanzausgleich erklärt

PAIS (Postakute Infektionssyndrome): Der Begriff PAIS wird in der Aussendung als Überbegriff für Folgeerkrankungen nach Infektionen verwendet, zu denen auch ME/CFS gerechnet wird. Im Kontext der Meldung steht PAIS für den thematischen Rahmen, für den ein nationaler Aktionsplan diskutiert wird.

ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom): In der Aussendung wird ME/CFS als eine der schwersten Folgeerkrankungen von Infektionen bezeichnet. Weiter heißt es in der Meldung, die Krankheit sei schwierig zu diagnostizieren und habe derzeit keine Heilung; sie betreffe laut Aussendung bis zu 80.000 Menschen in Österreich und rund ein Prozent der Bevölkerung. Die Aussendung verweist außerdem auf die Anerkennung durch die Weltgesundheitsorganisation seit 1969.

WE&ME Foundation: Die WE&ME Foundation wird in der Meldung als Initiative der Familie Ströck genannt, die als Plattform fungiert und laut Aussendung Erfolge wie die Errichtung eines Referenzzentrums mit führenden Wissenschaftlern unterstützt hat. Die Stiftung wird in der Aussendung als Kooperationspartner der Petitionsinitiative genannt.

Nationaler Aktionsplan 2024: Der in der Aussendung erwähnte Plan wurde 2024 präsentiert und enthält nach Angaben der Initiatoren 50 Maßnahmen. Die Unterstützer fordern in der Meldung, diesen Plan vollständig und ohne Abstriche zu beschließen und umzusetzen.

Finanzausgleich: In den zitierten Äußerungen wird der Finanzausgleich als Quelle genannt, aus der „600 Millionen Euro pro Jahr“ zur Verfügung stünden. Diese Zahlen werden in der Aussendung Johannes Rauch zugeschrieben und stehen im Kontext der Diskussion um die Finanzierung der Maßnahmen in den Bundesländern.

Was die Forderung nach vollständiger Beschlussfassung bedeutet

Die Unterstützer fordern laut Aussendung, den Nationalen Aktionsplan „in vollem Umfang ohne Abstriche“ zu beschließen. Dies bedeutet nach Darstellung der Initiatoren, die im Plan enthaltenen 50 Maßnahmen nicht zu kürzen oder in Teilen auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Die Aussendung hebt hervor, dass Betroffene im aktuellen Diskussionsprozess nach Ansicht der Initiatoren nicht ausreichend beteiligt würden. Die Petitionsunterstützer sehen in der Einbeziehung von Betroffenen und der Schaffung regionaler Anlaufstellen einen zentralen Aspekt; in der Meldung werden bereits bestehende Zentren und erste Anlaufstellen in einzelnen Bundesländern als Schritte genannt.

Versorgungsstruktur, Referenzzentrum und regionale Anlaufstellen

Die Aussendung beschreibt, dass mit der WE&ME Foundation eine Plattform geschaffen worden sei, die Erfolge wie die Schaffung eines Referenzzentrums mit führenden Wissenschaftlern erzielt habe. Erste Behandlungszentren in den Bundesländern und eine erste Anlaufstelle in Salzburg werden als Meilensteine in der Patientenversorgung genannt.

Spezialisierte Einrichtungen im Burgenland und in Wien befinden sich laut Aussendung „in Planung beziehungsweise im Aufbau“. In der Meldung wird betont, dass die regionale Versorgung essenziell sei, weil das Krankheitsbild lange Anfahrtswege nicht zulasse.

FAQ zur Petition und zum Nationalen Aktionsplan

Was ist Gegenstand der Petition?

Die Petition der Betroffeneninitiative Österreichische Gesellschaft für ME/CFS in Zusammenarbeit mit der WE&ME Foundation fordert laut Aussendung die vollständige Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für PAIS und ME/CFS ohne Abstriche. Ziel ist es nach Darstellung der Initiatoren, die im Plan definierten Maßnahmen zur Versorgung und Forschung verbindlich zu machen. Die Petition ist auf einer öffentlichen Plattform abrufbar, die in der Aussendung genannt wird.

Wer unterstützt die Petition?

In der Aussendung werden vier ehemalige Gesundheitsminister als Unterstützer genannt: Rudolf Anschober, Andrea Kdolsky, Johannes Rauch und Maria Rauch-Kallat. Zusätzlich nennt die Meldung mehr als 21.000 Unterzeichnende binnen weniger Wochen. Die Unterstützer geben in der Aussendung Erklärungen und Zitate zu ihrer Motivation und ihren Forderungen ab.

Was steht im Nationalen Aktionsplan 2024?

Der Nationale Aktionsplan aus 2024 umfasst nach Angaben der Aussendung 50 wesentliche Maßnahmen. Konkrete Punkte, die in den Zitaten und der Meldung genannt werden, betreffen Diagnosen, Anlaufstellen, Forschung und die regionale Versorgung mit Ambulanzen und Anlaufstellen in den Bundesländern. Laut Aussendung sollen diese Maßnahmen in den Zuständigkeitsbereichen der Verantwortlichen umgesetzt werden.

Warum fordern die ehemaligen Minister eine rasche Entscheidung?

Die Unterstützer fordern laut Aussendung die vollständige Beschlussfassung, weil eine teilweise Umsetzung oder Einschränkungen nach ihrer Darstellung bedeuten würden, dass bestimmte Maßnahmen auf lange Zeit nicht mehr kommen. In den Zitaten wird betont, dass jetzt gehandelt werden solle, und es wird auf die soziale Situation der Betroffenen sowie auf fehlende Forschungsaktivitäten in der Vergangenheit verwiesen.

Wie viele Menschen sind betroffen?

Die Aussendung nennt die Zahl von bis zu 80.000 Betroffenen in Österreich und verweist zugleich auf die Einschätzung, dass dies rund ein Prozent der Bevölkerung ausmache. Diese Zahlen werden in der Meldung im Zusammenhang mit Zitaten von Maria Rauch-Kallat und Caroline Ströck genannt.

Wo kann die Petition unterschrieben werden?

Laut Aussendung ist die Petition auf der Plattform openpetition.eu verfügbar; die Meldung verweist auf diese Petitionsseite. Die Aussendung nennt zudem die WE&ME Foundation als Informationsquelle für weitere Details zur Initiative.

Quellen und Kontakt

Weitere Informationen zur WE&ME Foundation: https://www.weandmecfs.org

Petition und Unterzeichnung:

Kontakt laut Aussendung: leisure communications, Alexander Khaelss-Khaelssberg; Telefon: +43 664 8563001; E-Mail: akhaelss [at] leisure.at; Website: https://www.leisure.at/presse

Schlagworte

#ME/CFS#PAIS#Nationaler Aktionsplan#Patientenversorgung#Gesundheitspolitik#Innenpolitik#Krankheit#Krankheiten#Medizin#Soziales

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