Neubau für Polizeiinspektion, LKA- und Staatsschutz‑Einheiten; Inbetriebnahme Anfang 2028
Am 1. Juni 2026 begann der Bau des Sicherheitszentrums Keplergasse 10 in Wien-Favoriten. Sechs Geschosse, rund 2.100 m², geplante Nutzung ab Anfang 2028.
Mit dem Spatenstich am 1. Juni 2026 fiel der offizielle Startschuss für den Bau des neuen Sicherheitszentrums in der Keplergasse in Wien-Favoriten. Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Inneres berichtet, dass der sechsgeschossige Neubau auf der Adresse Keplergasse 10 entstehen soll und eine Gesamtfläche von rund 2.100 Quadratmetern umfasst.
Das Gebäude ist laut Meldung als Standort für eine Polizeiinspektion sowie für Ermittlungseinheiten des Landeskriminalamts und des Landesamts für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung geplant. Die Inbetriebnahme des Sicherheitszentrums ist für Anfang 2028 vorgesehen; Polizistinnen und Polizisten sollen bereits ab Herbst 2027 ihren Dienst vor Ort versehen.
Die Aussendung des Innenministeriums nennt das Vorhaben einen weiteren Schritt zur Stärkung der Wiener Polizeiinfrastruktur. Aus der Mitteilung geht hervor, dass das Projekt – ähnlich dem bereits in Bau befindlichen Sicherheitszentrum Favoriten‑Gudrunstraße – moderne Arbeitsbedingungen für verschiedene Polizei- und Ermittlungseinheiten bieten soll.
Konkrete bauliche Angaben in der Meldung sprechen von einem sechsgeschossigen Neubau mit rund 2.100 Quadratmetern Nutzfläche an der Keplergasse 10. Zusätzlich zu der Polizeiinspektion und den Ermittlungsstellen werden Bereitschaftsräumlichkeiten für Einsatzkräfte geschaffen.
Bei der Auftaktveranstaltung zum Spatenstich am 1. Juni 2026 waren nach Angaben des InnenministeriumsInnenminister Gerhard Karner, Gemeinderat Marcus Schober, der Wiener Landespolizeivizepräsident Franz Eigner sowie Christine Dornaus, Geschäftsführerin der ARE Austrian Real Estate, anwesend. In der Meldung werden alle vier Personen mit Aussagen zur Bedeutung des Projekts zitiert.
Das Innenministerium nennt als Zeitplan den Baubeginn mit dem Spatenstich am 1. Juni 2026, einen Bezug der Dienststellen bereits ab Herbst 2027 und die Inbetriebnahme Anfang 2028. Als Adresse des Neubaus wird Keplergasse 10 in Wien‑Favoriten angegeben.
Der Anlass für einen Neubau wird in der Mitteilung unter anderem mit dem derzeitigen Standort der Polizeiinspektion Keplergasse begründet: Die dort tätigen Polizistinnen und Polizisten versehen aktuell ihren Dienst in einem Ausweichquartier in der Columbusgasse, weil das bisherige Gebäude laut OTS-Meldung aufgrund seines baulichen Zustands und fehlender Barrierefreiheit nicht mehr den Anforderungen eines modernen Amtsgebäudes entsprach.
Eine Polizeiinspektion ist in Österreich die lokale Dienststelle der Polizei vor Ort. In der Meldung ist eine Polizeiinspektion als eine der künftig im Neubau untergebrachten Einheiten genannt.
Das Landeskriminalamt wird in der Aussendung als eine der Ermittlungseinheiten bezeichnet, die im neuen Sicherheitszentrum Platz finden sollen. Die Bezeichnung steht für eine kriminologische Ermittlungsbehörde auf Landesebene.
Das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung ist laut Meldung eine der Behörden, deren Ermittlungseinheiten künftig im Gebäude zusammengefasst werden. In der OTS-Aussendung wird es ausdrücklich als Teil des Nutzungskonzepts genannt.
Die ARE Austrian Real Estate beschreibt den Neubau in der Aussendung als "Holz‑Hybrid‑Bauweise". In der Pressemitteilung werden damit ökologische Standards verbunden, etwa der Einsatz des nachwachsenden Baustoffs Holz.
In der Mitteilung nennt die ARE weitere bauliche Merkmale: begrünte Fassaden, Regenwassernutzung und eine Photovoltaik‑Anlage auf dem Dach. Diese Punkte werden in der OTS‑Aussendung als Bestandteile des Konzepts genannt.
Diese Auflistung basiert auf den in der Pressemitteilung genannten Informationen des Bundesministeriums für Inneres und der ARE Austrian Real Estate.
In der OTS‑Mitteilung werden mehrere Zitate wiedergegeben: Innenminister Gerhard Karner wird zitiert mit den Worten: „Wir werden auch in Zukunft in schlagkräftige und zeitgemäße Infrastruktur sowie die weitere personelle Stärkung investieren. Das Sicherheitszentrum wird unter modernsten Bedingungen zur Sicherheit in Favoriten und Wien beitragen.“
Marcus Schober, Landtagsabgeordneter und Vertreter des Wiener Bürgermeisters, sagte laut Meldung: „Mit diesem Spatenstich setzen wir ein gemeinsames Zeichen für mehr Sicherheit in Wien. Wir investieren in moderne Infrastruktur und in gute Arbeitsbedingungen für jene, die täglich für unseren Schutz sorgen. Dieses Projekt stärkt Präsenz, Vertrauen und den Rechtsstaat vor Ort. Mein Dank gilt allen Polizistinnen und Polizisten für ihren Einsatz.“
Landespolizeivizepräsident Franz Eigner wird in der Aussendung mit der Aussage zitiert: „Mit dem geplanten neuen Sicherheitszentrum wird eine Dienststelle entstehen, deren Raum‑ und Funktionskonzept den Anforderungen einer modernen Polizeieinrichtung entspricht. Großzügig dimensioniert sowie funktionell und technisch auf dem Stand der Zeit. Unsere Kolleginnen und Kollegen werden hervorragende Arbeitsbedingungen vorfinden und die Bevölkerung eine polizeiliche Anlaufstelle, die für sie da ist.“
ARE‑Geschäftsführerin Christine Dornaus sagte laut Mitteilung: „Mit dem neuen Polizeigebäude in Wien‑Favoriten realisiert die ARE Austrian Real Estate gemeinsam mit dem Bundesministerium für Inneres einen zeitgemäßen und funktionalen Standort für die Wiener Polizei. Der Neubau in Holz‑Hybrid‑Bauweise verbindet moderne Arbeitsbedingungen mit hohen ökologischen Standards – vom Einsatz des nachwachsenden Baustoffs Holz über begrünte Fassaden und Regenwassernutzung bis hin zu einer Photovoltaik‑Anlage auf dem Dach. Damit leisten wir einen Beitrag zu einer modernen Sicherheitsinfrastruktur und zu einer qualitätsvollen Weiterentwicklung des Standorts.“
Der offizielle Spatenstich fand laut der Mitteilung des Bundesministeriums für Inneres am 1. Juni 2026 statt. Dies markiert nach Angaben der Aussendung den Baubeginn.
Die OTS‑Meldung nennt als künftige Nutzer eine Polizeiinspektion sowie Ermittlungseinheiten des Landeskriminalamts und des Landesamts für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung. Zusätzlich sollen Bereitschaftsräumlichkeiten für Einsatzkräfte entstehen.
Das geplante Gebäude umfasst laut Meldung rund 2.100 Quadratmeter auf sechs Geschossen. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2028 geplant; Polizistinnen und Polizisten sollen bereits ab Herbst 2027 ihren Dienst vor Ort versehen.
Die Redaktion der OTS‑Meldung weist darauf hin, dass die Polizistinnen und Polizisten der Polizeiinspektion Keplergasse derzeit in einem Ausweichquartier in der Columbusgasse arbeiten. Das bisherige Gebäude entspreche laut Meldung aufgrund seines baulichen Zustands sowie fehlender Barrierefreiheit nicht mehr den Anforderungen eines modernen Amtsgebäudes.
In der Aussendung nennt die ARE Austrian Real Estate die Holz‑Hybrid‑Bauweise sowie begrünte Fassaden, Regenwassernutzung und eine Photovoltaik‑Anlage auf dem Dach als Merkmale des Neubaus. Diese Punkte stehen in der Mitteilung als Gestaltungselemente und Ausstattungsmerkmale.
Laut Pressemitteilung nahmen Innenminister Gerhard Karner, Gemeinderat Marcus Schober, der Wiener Landespolizeivizepräsident Franz Eigner sowie Christine Dornaus, Geschäftsführerin der ARE Austrian Real Estate, an der feierlichen Auftaktveranstaltung teil. In der Meldung werden alle vier Personen mit Statements zitiert.
Quelle: Bundesministerium für Inneres (Pressemitteilung vom 1. Juni 2026). Bei Fragen zum Projekt nennt das Ministerium als Kontakt Harald Sörös, BA MA. Telefon: +43 1 53126 901133. E‑Mail: harald.soeroes [at] bmi.gv.at. Weiterführende Informationen finden sich auf der Website des Ministeriums: https://www.bmi.gv.at.