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Politik

Schockierende Enthüllung: Österreichs LGBTIQ-Community schlägt Alarm!

19. Mai 2025
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Am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie erhebt die HOSI Wien gemeinsam mit 29 weiteren LGBTIQ-Organisationen ihre Stimme gegen die wachsende Bedrohung durch Hasskriminalität. Die Community fordert von der Regierung sofortige Maßnahmen, um ihre Mitglieder zu schützen und die G

Am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie erhebt die HOSI Wien gemeinsam mit 29 weiteren LGBTIQ-Organisationen ihre Stimme gegen die wachsende Bedrohung durch Hasskriminalität. Die Community fordert von der Regierung sofortige Maßnahmen, um ihre Mitglieder zu schützen und die Gewaltspirale zu stoppen.

Ein Positionspapier, das Wellen schlägt

Unter dem aufrüttelnden Hashtag #NAPjetzt startet die Initiative, die ein umfassendes Positionspapier zum geplanten Nationalen Aktionsplan gegen Hasskriminalität veröffentlicht hat. Ann-Sophie Otte, die engagierte Obfrau der HOSI Wien, betont die Dringlichkeit der Lage: "Die jüngsten, erschütternden Fälle von queerfeindlicher Gewalt zeigen einmal mehr, wie dringend ein wirksamer Schutz notwendig ist." Der Aufruf an die Politik ist klar: Es müssen konkrete Schritte folgen, um die Ankündigungen in die Tat umzusetzen.

Die Forderungen der Community

Die LGBTIQ-Community fordert nichts weniger als die Einrichtung eines Beirats mit ihren Vertretern, eine bundesweite Meldestelle für Hassverbrechen unter ihrer Trägerschaft und flächendeckende Präventionsmaßnahmen im Bildungs- und Justizbereich. Lisa Hermanns, Generalsekretärin der HOSI Wien, macht deutlich: "Es braucht verpflichtende Schulungen für Polizei, Justiz und Behörden zu LGBTIQ-Themen sowie die Integration von Vielfalt in Lehrpläne, Schulmaterialien und die Ausbildung von Pädagogen."

Die Situation ist brisant: "Hassverbrechen sind keine Einzelfälle – sie sind Ausdruck struktureller Probleme. Lippenbekenntnisse reichen nicht. Die Bundesregierung muss jetzt handeln", mahnt Hermanns eindringlich. Die Community ist entschlossen, nicht länger zu schweigen und fordert die Regierung auf, endlich Verantwortung zu übernehmen.

Die Veröffentlichung des Positionspapiers erfolgt im Vorfeld des Pride-Monats, einer Zeit, in der die LGBTIQ-Community weltweit für ihre Rechte eintritt. Mit dem Positionspapier und den klaren Forderungen setzt die HOSI Wien ein starkes Zeichen gegen Hass und für mehr Akzeptanz und Sicherheit in Österreich.

Schlagworte

#Aktionsplan#Hasskriminalität#HOSI Wien#LGBTIQ+#Politik

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