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Schallmeiner fordert Umsetzung des Aktionsplans PAIS

27. Mai 2026
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27. Mai 2026 – Der Gesundheitssprecher der Grünen, Ralph Schallmeiner, ruft zur Unterzeichnung der Petition der Österreichischen Gesellschaft für ME/CFS und der WE&ME Stiftung der Familie Ströc...

27. Mai 2026 – Der Gesundheitssprecher der Grünen, Ralph Schallmeiner, ruft zur Unterzeichnung der Petition der Österreichischen Gesellschaft für ME/CFS und der WE&ME Stiftung der Familie Ströck auf. Er kritisiert, dass der seit Herbst 2024 vorliegende Aktionsplan PAIS bislang nicht umgesetzt wurde.

Aktionsplan PAIS und Petition zu ME/CFS

Schallmeiner erklärt, der Aktionsplan PAIS sei "das Ergebnis intensiver Gespräche zwischen Betroffenenorganisationen, Expert:innen und Systempartnern". Die Österreichische Gesellschaft für ME/CFS und die WE&ME Stiftung fordern die Umsetzung des Aktionsplans sowie ein Ende des Ausschlusses von Betroffenen und Expert:innen bei den derzeit laufenden "Evaluierungen". Jeder Versuch, den Plan auszuhöhlen oder auf ein symbolisches Minimum zusammenzustreichen, sei ein absolutes No-Go, so Schallmeiner.

Kernpunkte aus der Mitteilung

  • Der seit Herbst 2024 vorliegende Aktionsplan PAIS ist ein gemeinsam erarbeiteter Kompromiss.
  • Die Petition fordert die Umsetzung des Aktionsplans.
  • Die Petition verlangt ein Ende des Ausschlusses von Betroffenen und Expert:innen bei den "Evaluierungen".
  • Es geht um Mindeststandards bei Versorgung, Forschung, Diagnostik und sozialer Absicherung.
  • Schallmeiner verweist auf Skepsis, Unwissen und Ignoranz gegenüber Menschen mit ME/CFS und postakuten Infektionssyndromen in der Vergangenheit.

Appell und Schlussbemerkung

Schallmeiner zeigt sich erfreut über die bisherige Unterstützung der Petition, fordert aber weiteren Druck und ruft zur Unterzeichnung auf. Er betont, dass man von "zehntausenden Menschen in Österreich" rede, die oft allein gelassen würden und mit massiven gesundheitlichen Einschränkungen, mangelnder Versorgung, fehlender Anerkennung und bürokratischen Hürden konfrontiert seien. "Genau deshalb braucht es jetzt einen Aktionsplan, der diesen Namen auch verdient.", so Schallmeiner.

Quelle: Grüner Klub im Parlament. Originalmeldung: ots.at

Kontakt: Grüner Klub im Parlament, [email protected]

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