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Saudi-Arabien: Abgeordnete fordern Freilassung von Manahel

27. Mai 2026
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Diesen Donnerstag wird die saudi-arabische Frauenrechtsaktivistin Manahel al-Otaibi 32 Jahre alt. Ein Geburtstag, den sie wieder in Haft verbringen muss. Österreichische Abgeordnete fordern ihre so...

Diesen Donnerstag wird die saudi-arabische Frauenrechtsaktivistin Manahel al-Otaibi 32 Jahre alt. Ein Geburtstag, den sie wieder in Haft verbringen muss. Österreichische Abgeordnete fordern ihre sofortige und bedingungslose Freilassung.

Freilassung von Manahel al-Otaibi

Manahel al-Otaibi wurde wegen ihres Einsatzes auf X (vormals Twitter) für Frauenrechte zu einer saudischen Gefängnisstrafe von elf Jahren verurteilt. Seit November 2022 befindet sie sich in Haft. Nach großem internationalem Druck wurde die Haftstrafe im August 2025 auf fünf Jahre sowie ein anschließendes fünfjähriges Reiseverbot reduziert, doch freigelassen wurde die Aktivistin nicht. Manahel erhält nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung und ihre Familie bekommt kaum verlässliche Informationen über ihren Zustand oder ihre Behandlung.

Wesentliche Fakten

  • Seit November 2022 in Haft
  • Ursprüngliche Strafe: elf Jahre
  • Reduktion im August 2025 auf fünf Jahre und anschließendes fünfjähriges Reiseverbot
  • Eingeschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung
  • Familie erhält kaum verlässliche Informationen

Österreichische Abgeordnete fordern Freilassung

Die außenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher von SPÖ, Petra Bayr, von NEOS, Nikolaus Scherak, und der Grünen, Meri Disoski, fordern gemeinsam mit Gudrun Kugler, der ÖVP-Bereichssprecherin für Internationale Entwicklung, EZA und Menschenrechte, die sofortige und bedingungslose Freilassung.

„Manahel al-Otaibi wurde nur deshalb verurteilt, weil sie sich friedlich für Frauenrechte einsetzte. Sie wurde in Haft geschlagen und es wurde ihr medizinische Versorgung verweigert. Es ist unsere demokratische Pflicht, laut zu werden, wenn sich mutige Menschen gegen autoritäre Praktiken auflehnen”, so Gudrun Kugler, Petra Bayr, Nikolaus Scherak und Meri Disoski.

Quelle: SPÖ-Parlamentsklub — Originalmeldung: ots.at

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