PRESSEFEUER
StartseiteFeaturesPreiseToolsDocs
Zurück zum Newsroom
Wirtschaft

Papierindustrie vor dem Kollaps? Arbeitnehmer drohen mit Streik!

6. Mai 2025
Teilen:

In der österreichischen Papierindustrie brodelt es gewaltig! Rund 8.000 Beschäftigte sind in Aufruhr, denn die Arbeitgeberseite weigert sich hartnäckig, ein akzeptables Angebot in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vorzulegen. Stattdessen beharren sie auf einer Nulllohnrunde, was bei den A

In der österreichischen Papierindustrie brodelt es gewaltig! Rund 8.000 Beschäftigte sind in Aufruhr, denn die Arbeitgeberseite weigert sich hartnäckig, ein akzeptables Angebot in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vorzulegen. Stattdessen beharren sie auf einer Nulllohnrunde, was bei den Arbeitnehmern für Empörung sorgt.

Die Wut der Beschäftigten kocht über

Vom 5. bis 7. Mai werden österreichweit Betriebsversammlungen abgehalten. Der Grund: Die 8.000 Beschäftigten der Papierindustrie haben genug von leeren Versprechungen und fordern endlich Respekt und Anerkennung ihrer Arbeit. Werner Leitner, Bundesbranchenvorsitzender der Gewerkschaft PRO-GE, bringt es auf den Punkt: „Eine Nulllohnrunde ist keine Antwort auf die Leistungen der Kolleginnen und Kollegen – sondern eine Kampfansage.“

Gehaltsverhandlungen stecken in der Sackgasse

Die Gewerkschaften GPA und PRO-GE sind sich einig: Eine Nulllohnrunde bedeutet in Wirklichkeit eine Lohnkürzung. Walter Kogler, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Papierindustrie in der Gewerkschaft GPA, kritisiert scharf: „Wer nicht einmal bereit ist, die relevante Inflationsrate von 2,65 Prozent abzugelten, kürzt faktisch die Einkommen – in einer Zeit, in der das Leben ohnehin teurer wird.“

Ein Ultimatum für die Arbeitgeber

Die nächste Verhandlungsrunde steht am 8. Mai an und die Erwartungen sind hoch. Die Gewerkschaften machen deutlich, dass das bisherige Angebot keine Verhandlungsbasis darstellt. „Wir erwarten uns endlich ein Angebot, das die Leistung der Menschen in der Branche anerkennt – sonst wird der gewerkschaftliche Druck weiter steigen“, so Kogler und Leitner unisono.

Klare Forderungen der Gewerkschaften

Die Gewerkschaften fordern nachhaltige Erhöhungen der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter sowie Verbesserungen bei der Anrechnung von Vordienstzeiten. Darüber hinaus sollen der 24. Dezember und der letzte Arbeitstag im Jahr unter Fortzahlung des Entgeltes arbeitsfrei werden.

Die Botschaft ist klar: „Wer die Sozialpartnerschaft ernst nimmt, muss jetzt liefern. Die Beschäftigten haben Geduld gezeigt – aber sie ist nicht grenzenlos“, so Kogler und Leitner abschließend.

Schlagworte

#Betriebsversammlung#Gewerkschaft#Kollektivvertrag#Nulllohnrunde#Papierindustrie

Weitere Meldungen

OTS
Wirtschaft

Kesseltausch-Budget 2026 erschöpft: Wärmepumpe Austria in Seekirchen

19. Juni 2026
Lesen
OTS
Wirtschaft

Nepanikař gewinnt Marc Grand Impact Award 2026 in Budapest

19. Juni 2026
Lesen
OTS
Wirtschaft

Doppelbudget 2027/28: Versorgung, Umwelt und Naturgefahren

18. Juni 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Deutschsprachige KI-PR-Software aus Österreich für den DACH-Raum.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API & Agents
  • Docs

Ressourcen

  • Kostenlose Tools
  • Tools-Doku
  • MCP für Agenten
  • MCP Tool-Referenz
  • Agent Security
  • llms.txt
  • llms-full.txt
  • agents.txt

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.