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Politik

Österreich verstärkt Kampf gegen Gewalt an Frauen mit 159 Maßnahmen

17. März 2026
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Mit dem neuen Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und Mädchen legt die Bundesregierung einen Plan für die Jahre 2025 bis 2029 mit 159 Maßnahmen vor.

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Mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzt die Bundesregierung einen umfassenden und wichtigen Schritt im Kampf gegen Gewalt und für mehr Sicherheit und Gleichstellung, betonte ÖVP-Frauensprecherin Juliane Bogner-Strauß anlässlich der Sitzung des Gleichbehandlungsausschusses.

Umfassender Aktionsplan als Antwort auf gesellschaftliche Herausforderungen

Der Aktionsplan für die Jahre 2025 bis 2029 umfasst 159 konkrete Maßnahmen, die in einem breiten Beteiligungsprozess mit mehr als 250 Expertinnen und Experten erarbeitet wurden. „Dieser Plan zeigt klar: Gewalt gegen Frauen hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Prävention, Opferschutz und konsequentes Vorgehen gegen Gewalt stehen im Mittelpunkt“, so Bogner-Strauß.

Prävention als Schwerpunkt

Ein Schwerpunkt liege auf früher Prävention und Sensibilisierung, etwa durch Maßnahmen im Bildungsbereich vom Kindesalter bis zur Hochschule sowie durch verstärkte Präventionsarbeit, erklärte Bogner-Strauß.

Digitale Gewalt: Neue Herausforderungen

Darüber hinaus werden auch neue Herausforderungen im digitalen Raum aufgegriffen. „Die Prüfung rechtlicher Konsequenzen bei Deep Fakes, Maßnahmen gegen Identitätsdiebstahl oder Hass im Netz zeigen, dass wir Gewalt gegen Frauen auch dort bekämpfen, wo sie heute zunehmend stattfindet – im digitalen Raum“, erklärte Bogner-Strauß.

Maßnahmen im Arbeitsleben und im öffentlichen Raum

Ebenso wichtig seien Maßnahmen im Arbeitsleben und im öffentlichen Raum, um Frauen besser vor Gewalt, Belästigung und Machtmissbrauch zu schützen, so die ÖVP-Frauensprecherin.

Europäische Ebene

Auch auf europäischer Ebene seien wichtige Initiativen geplant. Die EU-Vorhaben-Jahresvorschau 2026 der Bundesregierung zeige, dass Gleichstellung und Frauenrechte weiterhin zentrale Themen der europäischen Politik bleiben. Besonders hervorzuheben sei die geplante EU-Geschlechtergleichstellungsstrategie, die im Jahr 2026 vorgelegt werden soll.

„Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein grundlegender Wert der Europäischen Union. Österreich bringt sich aktiv in diese Diskussion ein und unterstützt Initiativen, die den Schutz von Frauen stärken und gleiche Chancen fördern“, betonte Bogner-Strauß.

Abschließend unterstrich die ÖVP-Frauensprecherin: „Der Nationale Aktionsplan zeigt auch klar, dass die Bundesregierung auf aktuelle Geschehnisse reagiert und entschlossen handelt. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Frauen und Mädchen sicher, selbstbestimmt und gleichberechtigt leben können.“

Schlagworte

#ÖVP#Frauen#Bogner-Strauß

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