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„Nicht auf unserem Rücken!“: vida-Aktion für faire Löhne

Gewerkschaft vida ruft am 16. Juli in Wien zu szenischer Protestaktion gegen festgefahrene KV-Verhandlungen auf

13. Juli 2026
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Am 16. Juli 2026 veranstaltet die Gewerkschaft vida am Lancplatz (1020 Wien) eine Aktion für faire Löhne im Hotel- und Gastgewerbe; Medien sind eingeladen.

Die Gewerkschaft vida lädt Medien und die Öffentlichkeit zur Aktion „Nicht auf unserem Rücken!“ ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. Juli 2026, ab 17 Uhr am Lancplatz in 1020 Wien statt und richtet sich an Beschäftigte des Hotel- und Gastgewerbes sowie an Betriebsrät:innen und Gewerkschafter:innen.

Hintergrund der Aktion sind festgefahrene Verhandlungen zum Kollektivvertrag (KV) für das Hotel- und Gastgewerbe. Laut der Aussendung hat die Wirtschaftskammer den Beschäftigten in den niedrigsten Lohngruppen den vollen Inflationsausgleich verwehrt und die Verhandlungen zuletzt einseitig für beendet erklärt. Die Gewerkschaft vida kritisiert diesen Schritt und macht mit der öffentlichkeitswirksamen Aktion auf die Situation aufmerksam.

Festgefahrene KV-Verhandlungen im Hotel- und Gastgewerbe

In der Mitteilung heißt es, die Verhandlungen zum Kollektivvertrag seien „festgefahren“. Konkret beklagt die Gewerkschaft, dass die Wirtschaftskammer den Beschäftigten in den niedrigsten Lohngruppen den vollen Inflationsausgleich verweigert habe. Zudem wird angegeben, dass die Wirtschaftskammer die Verhandlungen einseitig für beendet erklärt hat.

Die vida betont in der Aussendung, sie könne „keinem Abschluss zustimmen, der Menschen mit ohnehin niedrigen Einkommen noch ärmer macht“. Als einen konkreten Zahlenwert nennt die Gewerkschaft das Netto-Einkommen der niedrigsten Lohngruppe: Bei einer 40-Stunden-Woche liegt dieses aktuell bei rund 1.645 Euro netto, so die Mitteilung. Parallel dazu verweist die Gewerkschaft auf steigende Kosten für Wohnen, Lebensmittel, Energie und Mobilität.

vida-Aktion am 16. Juli 2026 am Lancplatz (1020 Wien)

Die Aktion beginnt am Donnerstag, dem 16. Juli 2026, ab 17 Uhr am Lancplatz in Wien (PLZ 1020). Die Gewerkschaft kündigt eine kreative, szenische Inszenierung an, mit der Beschäftigte und Gewerkschafter:innen sichtbar machen wollen, dass Betriebe „nicht auf dem Rücken ihrer Mitarbeiter:innen wirtschaften dürfen“.

Als zentrales Symbol erwähnt die Aussendung einen „menschlichen Tisch“: Dieser solle zeigen, dass ohne Beschäftigte in Hotellerie und Gastronomie nichts funktioniert. Zusätzlich werden Teilnehmer:innen mit Koffern auftreten, um die Botschaft zu vermitteln, dass Menschen, die nicht fair entlohnt werden, die Branche verlassen.

Wirtschaftskammer als Verhandlungspartner

Die Wirtschaftskammer wird in der Mitteilung als Verhandlungspartner genannt, der den vollen Inflationsausgleich für die niedrigsten Lohngruppen verweigert habe und die Verhandlungen einseitig beendet erklärt habe. Die Aussendung stellt diese Schritte als Auslöser der Protestaktion dar.

Die Rolle der Wirtschaftskammer in der Mitteilung ist auf den Verhandlungsprozess bezogen: Sie wird als Seite genannt, die den aktuellen Stand der KV-Verhandlungen beeinflusst hat. Weitere Aussagen der Wirtschaftskammer selbst sind in der Aussendung nicht enthalten.

Gesprächsmöglichkeiten und Ansprechpersonen vor Ort

Medienvertreter:innen sind laut Mitteilung ausdrücklich eingeladen, die Aktion fotografisch zu begleiten und mit Beschäftigten, Betriebsrät:innen sowie Vertreter:innen der Gewerkschaft vida zu sprechen. Namentlich werden als Gesprächspartner:innen genannt:

  • Eva Eberhart, vida-Verhandlungsleiterin KV Hotel- und Gastgewerbe
  • Yvonne Rychly, Landesfrauenvorsitzende vida Wien
  • Beschäftigte und Betriebsrät:innen aus der Branche

Um Anmeldung wird gebeten; die Mitteilung nennt die E-Mail-Adresse presse[at]vida.at für Anmeldungen. Als weiterer Kontakt für die Öffentlichkeitsarbeit wird Hansjörg Miethling von der Gewerkschaft vida angegeben (Telefon: 0664 / 6145 733, E-Mail: hansjoerg.miethling[at]vida.at).

Symbolik des „menschlichen Tisches“ und der Koffer

Die Aussendung erläutert die geplanten szenischen Elemente als bewusst gewählte Symbole. Der „menschliche Tisch“ soll bildlich darstellen, dass ohne Arbeitende in Hotellerie und Gastronomie zentrale Abläufe nicht möglich sind, und damit die Abhängigkeit der Betriebe von Beschäftigten betonen.

Die Koffer als weiteres Motiv sollen laut Mitteilung die Botschaft verstärken, dass Beschäftigte die Branche verlassen, wenn sie nicht „fair entlohnt“ werden. Beide Elemente sind Teil der öffentlichen Inszenierung, die die Gewerkschaft zur Veranschaulichung der Situation ansetzt.

Begriffe erklärt: Kollektivvertrag, Lohngruppe, Inflationsausgleich, Betriebsrat, Gewerkschaft

Kollektivvertrag: Ein Kollektivvertrag (KV) ist in der Aussendung der zentrale Verhandlungsgegenstand. Allgemein regelt ein KV Arbeitsbedingungen und Löhne für eine Branche oder bestimmte Beschäftigtengruppen; hier geht es um den KV für das Hotel- und Gastgewerbe.

Lohngruppe: Die Mitteilung spricht von „niedrigsten Lohngruppen“ und nennt für die niedrigste Lohngruppe ein Nettomonatseinkommen bei 40 Stunden von rund 1.645 Euro. Eine Lohngruppe fasst Beschäftigte mit vergleichbaren Tätigkeiten und damit verbundenen Entlohnungsstufen zusammen.

Inflationsausgleich: Die vida kritisiert, dass der „volle Inflationsausgleich“ für Beschäftigte in den niedrigsten Lohngruppen verweigert werde. Inflationsausgleich bezeichnet allgemein eine Anpassung der Löhne an steigende Preise, damit die Kaufkraft erhalten bleibt; in der Mitteilung fordert die Gewerkschaft ausdrücklich diesen Ausgleich für die Betroffenen.

Betriebsrat: In der Mitteilung werden Betriebsrät:innen als mögliche Gesprächspartner:innen genannt. Ein Betriebsrat ist eine gewählte Vertretung der Arbeitnehmer:innen im Betrieb, die Arbeitsbedingungen mitgestalten und die Interessen der Beschäftigten vertreten kann.

Gewerkschaft vida: Die Gewerkschaft vida tritt in der Aussendung als Veranstalterin der Aktion auf und als Verhandlungsführerin beim KV Hotel- und Gastgewerbe; sie kritisiert den Ablauf der Verhandlungen und kommuniziert die Aktion als Reaktion auf die festgefahrene Situation.

Wie Medien die Aktion begleiten können

Die Gewerkschaft lädt Medienvertreter:innen ein, die Aktion fotografisch zu dokumentieren und vor Ort mit Beteiligten zu sprechen. Für Anmeldungen nennt die Mitteilung die E-Mail-Adresse presse[at]vida.at; als weiterer Kontakt wird Hansjörg Miethling von der Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit angegeben (Telefon: 0664 / 6145 733, E-Mail: hansjoerg.miethling[at]vida.at).

Die Aussendung nennt keine weiteren organisatorischen Details wie genaue Abläufe, Teilnehmerzahlen oder Sicherheitsvorgaben; für konkrete Fragen vor Ort verweist die Gewerkschaft auf die genannten Ansprechpartner:innen und die Möglichkeit, Beschäftigte und Betriebsrät:innen zu befragen.

FAQ zur vida-Aktion und zu den KV-Verhandlungen

Wann und wo findet die Aktion statt?

Die Aktion „Nicht auf unserem Rücken!“ ist für Donnerstag, 16. Juli 2026, ab 17 Uhr am Lancplatz in 1020 Wien angesetzt. Diese Angabe entstammt der Mitteilung der Gewerkschaft vida.

Wer organisiert die Aktion?

Veranstalterin ist die Gewerkschaft vida; die Aussendung wurde vom ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund herausgegeben. Die vida gibt an, die Aktion gemeinsam mit Beschäftigten und Betriebsrät:innen durchzuführen.

Warum protestiert die Gewerkschaft?

Die Mitteilung nennt als Grund, dass die Verhandlungen zum Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe „festgefahren“ seien. Die vida kritisiert laut Aussendung, dass die Wirtschaftskammer den vollen Inflationsausgleich für die niedrigsten Lohngruppen verweigere und die Verhandlungen einseitig für beendet erklärt habe.

Welche Symbole und Aktionen sind geplant?

Laut Ankündigung wird es eine szenische Darstellung mit einem „menschlichen Tisch“ geben, um zu zeigen, dass ohne Beschäftigte nichts in Hotellerie und Gastronomie funktioniert. Teilnehmer:innen sollen außerdem mit Koffern auftreten, um die Botschaft zu visualisieren, dass schlecht entlohnte Beschäftigte die Branche verlassen.

Wer steht als Gesprächspartner:in zur Verfügung?

Die Mitteilung nennt namentlich Eva Eberhart (vida-Verhandlungsleiterin KV Hotel- und Gastgewerbe) und Yvonne Rychly (Landesfrauenvorsitzende vida Wien) sowie Beschäftigte und Betriebsrät:innen aus der Branche als vor Ort verfügbare Gesprächspartner:innen.

Wie können Medien teilnehmen oder sich anmelden?

Medien werden gebeten, die Aktion fotografisch zu begleiten und können sich für Gespräche mit Beteiligten vor Ort an die Gewerkschaft wenden. Für Anmeldungen nennt die Mitteilung die E-Mail-Adresse presse[at]vida.at; als weiterer Kontakt wird Hansjörg Miethling von der Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit angegeben (Telefon: 0664 / 6145 733, E-Mail: hansjoerg.miethling[at]vida.at).

Quellen und Kontakt

Quelle der Informationen ist die Aussendung der Gewerkschaft vida/ÖGB (OTS-Originalmeldung). Für Medienanfragen und zur Anmeldung zur Aktion nennt die Mitteilung folgende Kontaktinformationen:

  • Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit – Hansjörg Miethling
  • Telefon: 0664 / 6145 733
  • E-Mail: hansjoerg.miethling[at]vida.at
  • Anmeldung zur Veranstaltung: presse[at]vida.at

Weitere Details zu Zeitpunkt, Ort, Gesprächspartner:innen und Begründung der Aktion sind der Originalaussendung der Gewerkschaft zu entnehmen.

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Schlagworte

#faire Löhne#Hotellerie#Gastronomie#vida#Kollektivvertrag#Termin#Aktion#KV#Gewerkschaft vida#Tourismus und Freizeit#Gewerkschaften

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