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Gesundheit

Milchalternativen-Test: Kokosprodukte fallen durch – Hafer und Mandel überzeugen

19. März 2026
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Der Boom pflanzlicher Milchalternativen hält in Österreich unvermindert an. Doch was viele Konsumentinnen und Konsumenten nicht wissen: Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Produkten sind groß.

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Der Boom pflanzlicher Milchalternativen hält in Österreich unvermindert an. Eine Studie des vorsorgemedizinischen Instituts SIPCAN hat 444 in österreichischen Supermärkten erhältliche Milchalternativen analysiert. Jedes dritte Produkt erfüllt die SIPCAN-Orientierungskriterien nicht; Kokosbasierte Produkte schneiden dabei besonders ungünstig ab.

Kokos-Milchersatz: Zucker- und Fettgehalt

Nur 12 % der kokosbasierten Milchalternativen erfüllen die Kriterien für Zucker- und Fettgehalt sowie den Verzicht auf Süßungsmittel. Beim Zuckergehalt liegt der Mittelwert bei 7,1 g pro 100 g bzw. ml; der mittlere Fettgehalt beträgt 6,5 g pro 100 g bzw. ml.

„Kokosbasierte Milchalternativen enthalten häufig vergleichsweise viel Fett und schneiden deshalb in unserer Analyse schlechter ab“, erklärt SIPCAN-Vorstand und Internist Friedrich Hoppichler. Zusätzlich weist Kokosfett einen höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren auf, während ungesättigte Fettsäuren geringer vertreten sind, so die Studie.

Hafer und Mandel: bessere Ergebnisse

Milchalternativen auf Basis von Hafer und Mandeln schneiden im Vergleich zu Kokos besser ab: Bei beiden Rohstoffen erfüllen jeweils rund 85 % der Produkte die SIPCAN-Kriterien. Der Zuckergehalt liegt im Schnitt bei Hafer bei 4,3 g und bei Mandelprodukten bei 2,1 g pro 100 g bzw. ml. Milchalternativen auf Haferbasis enthalten 1,9 g Fett und jene auf Mandelbasis 2,1 g pro 100 g bzw. ml.

Trinkprodukte versus Löffelprodukte

Unterschiede zeigen sich auch beim Vergleich von Trinkprodukten und Löffelprodukten: Rund 90 % der Trinkprodukte erfüllen die Kriterien, bei Löffelprodukten sind es etwa 25 %.

Was bedeutet das für Konsumentinnen und Konsumenten?

Die Studie zeigt, dass sich je nach Rohstoff und Produktart Fett- und Zuckergehalt deutlich unterscheiden können. Konsumentinnen und Konsumenten sollten deshalb einen Blick auf Zutatenliste und Nährwerttabelle werfen.

Alle Kriterien und Ergebnisse sind in der frei zugänglichen Online-Datenbank unter www.sipcan.at/milchalternativen-check einsehbar.

Schlagworte

#Wissenschaftliche Studie#gesunde Ernährung#Lebensstandard#Essen und Trinken#Ges

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