PRESSEFEUER
StartseiteFeaturesPreiseToolsDocs
Zurück zum Newsroom
Wirtschaft

Kollektivvertrags-Coup: Gewerkschaft BAU-HOLZ trotzt der Rezession!

30. April 2025
Teilen:

Die Gewerkschaft BAU-HOLZ (GBH) hat das scheinbar Unmögliche geschafft: Trotz dreijähriger Rezession konnten sie in der Frühjahrslohnrunde 2025 sensationelle Kollektivvertragsabschlüsse für 250.000 Beschäftigte erzielen. Während andere Branchen über Nulllohnrunden streiten, setzt die GBH ein starkes

Die Gewerkschaft BAU-HOLZ (GBH) hat das scheinbar Unmögliche geschafft: Trotz dreijähriger Rezession konnten sie in der Frühjahrslohnrunde 2025 sensationelle Kollektivvertragsabschlüsse für 250.000 Beschäftigte erzielen. Während andere Branchen über Nulllohnrunden streiten, setzt die GBH ein starkes Signal für die Zukunft!

Erfolgreiche Lohnverhandlungen trotz Krise

In einer Zeit, in der wirtschaftliche Unsicherheiten den Alltag bestimmen, hat die GBH bewiesen, dass sozialpartnerschaftliche Verhandlungen auf Augenhöhe möglich sind. Die Lohnerhöhungen in den 17 betroffenen Branchen liegen durchgehend um und über der Jahresinflationsrate. Das bedeutet: Mehr Geld für die Beschäftigten!

Die Highlights der Abschlüsse

  • Bauindustrie & Baugewerbe: +2,70% Lohnerhöhung, Erhöhung der Asphaltzulage um 25%, mehr Fahrtkostenersatz und Taggelder.
  • Baunebengewerbe: +2,84% Lohnerhöhung, deutliche Erhöhung der Taggelder für diverse Gewerke.
  • Holzbau: +2,84% Lohnerhöhung, Lehrlinge erhalten bis zu +5,2% mehr, Taggelder erhöht.
  • Tischler:innen/Holzgestalter:innen: +2,85% Lohnerhöhung, volle 13. und 14. Löhne ab dem 1. Tag, neue Lohngruppenregelung.
  • Stein- und keramische Industrie: +2,75% Lohnerhöhung, Erhöhung Taggelder.

Fokus auf die Zukunft – Lehrlinge im Mittelpunkt

Besondere Aufmerksamkeit widmet die GBH den Lehrlingen. Die Einkommen wurden in allen Branchen deutlich erhöht, vielfach durch die „steirische Aufrundung“. Lehrlinge über 18 Jahre profitieren in vielen Bereichen zusätzlich von höheren Gehältern. Neue Arbeitsgruppen zu Ausbildung und Arbeitsbedingungen unterstreichen die zukunftsorientierte Ausrichtung.

Ein starkes Zeichen der Stabilität

Albert Scheiblauer, KV-Experte und Bundesgeschäftsführer-Stv. der GBH, betont die Bedeutung dieser Abschlüsse: „Wir haben nicht nur die Teuerung abgefedert, sondern Verbesserungen für alle Berufsgruppen erreicht – vom Lehrling bis zum Vorarbeiter.“

Investitionen in die Zukunft gefordert

Die GBH ruft nun zu einem klaren politischen Bekenntnis zu Investitionen in die Realwirtschaft auf. Die Sanierung von Schulen und öffentlichen Gebäuden, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Vergabe öffentlicher Aufträge an regionale Betriebe stehen im Fokus. „Wer heute zögert, zahlt morgen dreifach“, warnt die GBH eindringlich.

Neue Initiative in Planung

In den kommenden Wochen plant die GBH eine breite Initiative, um konkrete Investitionen in eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft voranzutreiben. Gemeinsam mit Bau-Sozialpartnern, NGOs und großen Auftraggebern sollen neue Wege beschritten werden.

„Die Lohnverhandlungen sind abgeschlossen – mit starken Ergebnissen. Jetzt muss der logische nächste Schritt folgen, nämlich gezielte Investitionen in Arbeit, Ausbildung und nachhaltige Bauprojekte“, fasst Muchitsch zusammen.

Schlagworte

#Gewerkschaft#Kollektivvertrag#Lohnerhöhung#Rezession#Zukunft

Weitere Meldungen

OTS
Wirtschaft

Kesseltausch-Budget 2026 erschöpft: Wärmepumpe Austria in Seekirchen

19. Juni 2026
Lesen
OTS
Wirtschaft

Nepanikař gewinnt Marc Grand Impact Award 2026 in Budapest

19. Juni 2026
Lesen
OTS
Wirtschaft

Doppelbudget 2027/28: Versorgung, Umwelt und Naturgefahren

18. Juni 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Deutschsprachige KI-PR-Software aus Österreich für den DACH-Raum.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API & Agents
  • Docs

Ressourcen

  • Kostenlose Tools
  • Tools-Doku
  • MCP für Agenten
  • MCP Tool-Referenz
  • Agent Security
  • llms.txt
  • llms-full.txt
  • agents.txt

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.