Wer beim Altstadterhaltungsfonds spart, spart an der kulturellen Substanz Wiens
FPÖ-Kultursprecher Lukas Brucker kritisiert, dass SPÖ und NEOS den Altstadterhaltungsfonds auch 2027 vollständig auf null setzen.
Mit scharfer Kritik hat der Kultursprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Lukas Brucker, auf die Entscheidung der rot-pinken Stadtregierung reagiert, den Wiener Altstadterhaltungsfonds im Kulturbudget 2027 nicht mehr zu dotieren. In der Aussendung bezeichnet Brucker die erneute vollständige Streichung der Mittel als einen „kulturpolitischen Offenbarungseid“ und warnt vor Folgen für die historische Bausubstanz Wiens.
Laut der FPÖ-Aussendung wurde der Fonds bereits über Jahre hinweg zurückgefahren; Brucker benennt konkrete Zahlen zur Entwicklung der Dotierung und macht die politische Verantwortlichkeit bei SPÖ und NEOS aus. Die FPÖ kündigt an, sich weiterhin für eine Wiederaufstockung der Mittel einzusetzen.
Die rot-pinke Stadtregierung hat nach Angaben der FPÖ beschlossen, den Altstadterhaltungsfonds im Kulturbudget 2027 komplett ohne Budgetmittel zu lassen. Der Beschluss bedeutet nach Darstellung der FPÖ, dass der Fonds auch im kommenden Jahr wieder auf null dotiert sein wird, nachdem bereits seit 2026 keine Budgetmittel mehr vorgesehen seien.
Die FPÖ macht die Entscheidung öffentlich und richtet ihre Kritik direkt an SPÖ und NEOS. In der Aussendung heißt es, die vollständige Streichung erfolge bereits „das zweite Jahr in Folge“ und stelle einen Bruch mit früheren Dotierungen dar.
In der FPÖ-Mitteilung wird die Entwicklung der Mittel für den Altstadterhaltungsfonds über mehrere Jahre skizziert: Während im Jahr 2006 noch 8,69 Millionen Euro für den Erhalt der historischen Bausubstanz zur Verfügung standen, seien es 2024 nur noch 2,6 Millionen Euro gewesen. Die FPÖ stellt diese Zahlen als Kontinuität der Reduzierung dar und führt an, dass seit 2026 überhaupt keine Budgetmittel mehr vorhanden seien.
Für 2027 nennt die FPÖ wiederum einen völligen Verzicht auf Mittel für den Fonds. Die Partei bewertet diese Reihe von Kürzungen als deutliches Signal der Stadtpolitik und setzt die Zahlen in ihren politischen Vorwurf an die Koalition aus SPÖ und NEOS.
Lukas Brucker wird in der Aussendung als Kultursprecher der Wiener FPÖ zitiert und kritisiert die Maßnahmen scharf. Er sagt: „Der Altstadterhaltungsfonds ist kein Luxusprojekt, sondern ein unverzichtbares Instrument zum Schutz der historischen Bausubstanz und damit unserer kulturellen Identität. Dass SPÖ und NEOS den Fonds nun bereits das zweite Jahr in Folge vollständig auf null setzen, ist ein kulturpolitischer Offenbarungseid.“
Brucker warnt in der Aussendung vor den Folgen der Streichung und verwendet dabei starke Formulierungen: „Wer beim Altstadterhaltungsfonds spart, spart an der kulturellen Substanz Wiens. Die Folge sind mehr Schandflecken statt gepflegter Altstadtkultur. Die vollständige Streichung der Mittel gefährdet den langfristigen Erhalt historischer Gebäude, schwächt die Denkmalpflege und setzt fatale Anreize für Abriss statt Erhalt“, so Brucker.
Nach Angaben der Partei werde sich die FPÖ „auch weiterhin mit Nachdruck für die Wiedereinführung einer angemessenen Dotierung des Altstadterhaltungsfonds einsetzen“. In der Aussendung betont Brucker, die Wiener erwarteten zu Recht, „dass das einzigartige Stadtbild unserer Bundeshauptstadt erhalten bleibt“ und fordert deshalb eine Rückkehr zu einer regulären Budgetdotierung des Fonds.
Die FPÖ setzt die Entscheidung der Regierung in einen politischen Kontext: In der Aussendung heißt es, während für „ideologisch motivierte Prestigeprojekte und fragwürdige Kulturförderungen weiterhin Millionen vorhanden sind“, werde der Schutz des baukulturellen Erbes vernachlässigt. Die Partei bezeichnet dieses Vorgehen als „verantwortungslos“ und einen „schweren Fehler gegenüber kommenden Generationen“.
Altstadterhaltungsfonds: In der Aussendung der FPÖ wird der Altstadterhaltungsfonds als ein Instrument beschrieben, das dem Schutz der historischen Bausubstanz dient und damit der kulturellen Identität Wiens zugeordnet wird. Die Partei stellt den Fonds als Förderinstrument dar, dessen Mittel sich über Jahre verändert haben.
Kulturbudget: Als Kulturbudget bezeichnet die FPÖ jene Teilhaushalte der Stadt, in denen Mittel für kulturelle Aufgaben und Programme veranschlagt werden. Die Entscheidung über Dotierungen für Fonds wie den Altstadterhaltungsfonds findet demnach im Rahmen des Kulturbudgets statt.
Denkmalpflege: In der Aussendung wird auf die Bedeutung der Denkmalpflege verwiesen; gemeint ist die fachliche und administrative Tätigkeit, die sich mit dem Schutz und Erhalt historischer Gebäude und Baubestände befasst. Die FPÖ sieht eine Schwächung der Denkmalpflege als Folge von Budgetkürzungen.
Weltkulturerbestadt: Die FPÖ nennt Wien ausdrücklich als Weltkulturerbestadt. Dieser Begriff signalisiert in der Aussendung die besondere kulturelle Bedeutung des Stadtbilds und wird als Argument für fortgesetzte Förderungen des baukulturellen Erbes verwendet.
Dotierung: Unter Dotierung versteht die FPÖ in ihrer Darstellung die Budgetzuweisung an den Altstadterhaltungsfonds. Der Begriff bezeichnet in diesem Kontext die Höhe der finanziellen Mittel, die ein Fonds im jährlichen Budget erhält.
Die FPÖ formuliert ihre Kritik als politische Forderung an SPÖ und NEOS und kündigt parlamentarische bzw. politische Anstrengungen zur Wiedereinführung einer „angemessenen Dotierung“ an. Die Partei stellt die Entscheidung der Stadtregierung als Entscheidung über prioritäre Förderungen dar und verknüpft sie mit dem Erhalt des Stadtbilds.
Konkrete Maßnahmen, Ablauf oder Fristen für eine mögliche Wiedereinsetzung der Mittel nennt die FPÖ in der Aussendung nicht; die Partei macht stattdessen die grundsätzliche Forderung nach einer Rückkehr zu einem dotierten Fonds zum zentralen Punkt ihrer Kritik.
Laut der FPÖ-Aussendung hat die rot-pinke Stadtregierung beschlossen, den Altstadterhaltungsfonds im Kulturbudget 2027 nicht mehr zu dotieren. Die FPÖ bezeichnet dies als erneute vollständige Streichung der Mittel und kritisiert die Entscheidung scharf.
Die Kritik stammt in der Aussendung von LAbg. Lukas Brucker, Kultursprecher der Wiener FPÖ. Er wird mit mehreren Aussagen zitiert, darunter die Formulierung, die erneute Streichung sei ein „kulturpolitischer Offenbarungseid“.
Die FPÖ führt konkrete Zahlen an: 2006 seien 8,69 Millionen Euro für den Erhalt der historischen Bausubstanz zur Verfügung gestanden, 2024 seien es nur noch 2,6 Millionen Euro gewesen. Seit 2026 gebe es laut FPÖ überhaupt keine Budgetmittel mehr.
Die FPÖ fordert die Wiedereinführung einer angemessenen Dotierung des Altstadterhaltungsfonds und kündigt an, sich mit Nachdruck dafür einzusetzen. In der Aussendung verknüpft die Partei diese Forderung mit dem Erhalt des Stadtbilds Wiens.
In der Aussendung warnt Lukas Brucker vor Folgen wie „mehr Schandflecken statt gepflegter Altstadtkultur“ und spricht davon, die Streichung setze „fatale Anreize für Abriss statt Erhalt“. Diese Aussagen sind als politische Bewertung und Warnung der FPÖ dargestellt.
Als Kontakt nennt die Aussendung den Klub der Wiener Freiheitlichen. Die angegebene E-Mail lautet: presse [at] fpoe-wien.at.
Quelle: FPÖ Wien Rathausklub, OTS-Aussendung (Aussagen und Zahlen in diesem Artikel basieren auf der genannten Pressemitteilung).
Kontakt: Klub der Wiener Freiheitlichen, E-Mail: presse [at] fpoe-wien.at