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Berger (FPÖ): IGGÖ-Positionen zeigen Handlungsbedarf

30. Mai 2026
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Enthüllungen über einen Feststellungsbescheid der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) aus dem Jahr 2019, wonach das Tragen eines Kopftuchs nach schiitischer Lehre bereits für Mädc...

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Enthüllungen über einen Feststellungsbescheid der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) aus dem Jahr 2019, wonach das Tragen eines Kopftuchs nach schiitischer Lehre bereits für Mädchen ab acht Jahren als verpflichtend angesehen wird, lösen Kritik der FPÖ aus. FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Ricarda Berger fordert danach staatliches Handeln und ein Kopftuchverbot an Schulen.

Feststellungsbescheid der IGGÖ und Inhalte

In den veröffentlichten Informationen zum Bescheid wird laut FPÖ die Verhüllung von Haaren, Hals und Nacken als „untrennbarer Teil“ des Kopftuchs beschrieben und daraus eine Verpflichtung bereits für sehr junge Mädchen abgeleitet. Die IGGÖ erhebt in dem bekanntgewordenen Bescheid offenbar den Anspruch, die ‚höchste Instanz‘ zur Beurteilung anerkannter islamischer Religionspraxis in Österreich zu sein, so Berger.

FPÖ-Kritik und Forderungen

Berger bezeichnete das Kopftuch als „nichts anderes als ein Symbol des politischen Islams, der Unterdrückung von Frauen und damit archaischer Gesellschaftsvorstellungen“. Sie warnte vor religiöser Bevormundung und gesellschaftlichen Parallelentwicklungen und machte Migrationsthemen als Ursache geltend: „Die seit 2015 von den Einheitsparteien und den gescheiterten ÖVP-Innenministern zugelassene illegale Masseneinwanderung unter dem Asyldeckmantel ist der eigentliche Grund dafür, dass wir heute überhaupt über ein Kopftuchverbot an Schulen sowie über Parallel- und Gegengesellschaften mitten in unserer Heimat diskutieren müssen.“

Die FPÖ fordert demnach eine konsequente Integrationspolitik, die Kinderrechte und Gleichberechtigung vor religiösen Vorschriften stellt. Berger forderte zudem „seit Langem ein Kopftuchverbot sowie ein Verbot der Verschleierung in öffentlichen Pflichtschulen für das gesamte schulische Personal, insbesondere für Lehrerinnen“. Sie betonte: „Der politische Islam hat in Österreich keinen Platz, schon gar nicht an unseren Schulen."

Quelle: Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ, OTS

Kontakt: Freiheitlicher Parlamentsklub, Telefon: 01/40110-7012, E-Mail: presse-klub [at] fpk.at

Schlagworte

#FPÖ#Berger#Integration#Schule#Islam, Österreich#Migration

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