Ein farbenfrohes Spektakel erwartet Tierliebhaber in Leipzig: Am 2. April 2026 öffneten mit "Loriversum" und "Amazonien" zwei beeindruckende neue Vogelwelten ihre Pforten, die Besuchern ein authentisches Naturerlebnis inmitten der asiatischen und südamerikanischen Vogelwelt bieten.
Ein farbenfrohes Spektakel erwartet Tierliebhaber in Leipzig: Am 2. April 2026 öffneten mit "Loriversum" und "Amazonien" zwei beeindruckende neue Vogelwelten ihre Pforten, die Besuchern ein authentisches Naturerlebnis inmitten der asiatischen und südamerikanischen Vogelwelt bieten. Nach 16 Monaten Bauarbeiten entstanden die neuen Attraktionen im zentralen Bereich des Zoos anstelle der ehemaligen Sittich-, Pinguin- und Bartaffenanlage. Die Baukosten belaufen sich auf 5,4 Millionen Euro.
Das Loriversum umfasst 540 Quadratmeter, die Amazonien-Voliere 830 Quadratmeter; beide Anlagen sind jeweils bis zu zehn Meter hoch. Sie befinden sich im zentralen Bereich des Zoos und treten an die Stelle der ehemaligen Sittich-, Pinguin- und Bartaffenanlage. Laut Mitteilung des Zoos sollen die Vogelwelten als Übergang zwischen den geplanten Asiatischen Inselwelten und der Erlebniswelt Südamerika dienen.
Zoodirektor Prof. Jörg Junhold sagt: "Wir möchten mit diesem großartigen Tiererlebnis eine Brücke zum Artenschutz schlagen und auf die dramatische Situation zahlreicher Vogelarten aufmerksam machen." Künftig soll sich der Tierbestand der Vogelwelten aus mehr als 20 Arten zusammensetzen. Nach Angaben des Zoos werden rund 300 Loris und Sittiche, über 30 Großpapageien sowie etwa 150 weitere Vögel die Volieren nutzen.
Im Loriversum, der Gemeinschaftshaltung von südost- und ostasiatischen Vogelarten, werden Forstenloris mit bis zu 100 Individuen genannt. Weitere dort aufgeführte Arten sind Blaukappenhäherlinge, Seram-Edelpapageien, Rosakopf-Fruchttauben und Rotbug-Krontauben.
Amazonien ist dem südamerikanischen Regenwald nachempfunden; betreten wird sie durch einen Urwaldriesen. Als in der Mitteilung genannte Bewohner werden unter anderem Grünflügelaras, Blaukehlaras, Blaulatzsittiche, Schwarzohrpapageien, Jamaikaamazonen und Sonnensittiche genannt. Die Blaukehlaras werden in der Mitteilung als Leitvogelart der Gemeinschaftsvoliere bezeichnet; außerdem wird eine sogenannte Hochzeitsvoliere genannt.
Nach Angaben des Zoos sind bereits Grünflügelaras, Blaukehlaras und Jamaikaamazonen in die rückwärtigen Bereiche der Amazonien-Voliere eingezogen. In den kommenden Tagen sollen die Forstenloris als Leitvogelart des Loriversums sowie weitere asiatische und südamerikanische Vogelarten folgen, um schrittweise an ihr neues Revier und die Außenvolieren gewöhnt zu werden.
Die Eröffnung der Vogelwelten fand am 2. April 2026 statt und markierte den Auftakt in das Osterwochenende und die anschließenden Osterferien; in diesem Zeitraum kündigt der Zoo während des Zoobesuchs zusätzliche Überraschungen rund um die neuen Volieren an.
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Weitere Informationen: www.zoo-leipzig.de