Vertreter:innen aus dem deutschsprachigen Raum besprachen Marktlage, Arbeitsmarkt und Buchungsplattformen
Fachverbände aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol trafen sich in Innsbruck: Kostensteigerungen, Strukturwandel und gemeinsame Projekte standen im Mittelpunkt.
Vertreter:innen der Hotellerie und Gastronomie aus dem deutschsprachigen Raum haben sich in Innsbruck getroffen, um Herausforderungen, Perspektiven und neue Impulse für die Branche zu erörtern. Eingeladen hatten die Fachverbände der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV).
Zum Treffen kamen Teilnehmer:innen aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol; insgesamt nahmen laut Aussendung 27 Personen teil. Im Fokus standen wirtschaftliche Fragen wie Kostensteigerungen und Auslastung ebenso wie thematische Felder wie Arbeitsmarkt, Buchungsplattformen, Ausbildung und Branchenimage.
Die Fachverbände der Wirtschaftskammer Österreich und die ÖHV luden Kolleg:innen aus fünf weiteren deutschsprachigen Regionen zum Austausch nach Innsbruck ein. Das diesjährige Treffen umfasste laut Pressemitteilung insgesamt 27 Teilnehmer:innen und sollte neben der Bestandsaufnahme auch Raum für Perspektiven und neue Impulse bieten.
Die Einladung richtete sich an Vertreter:innen aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol. Ziel der Zusammenkunft war es, länderübergreifend Erfahrungen zu teilen und mögliche Ansatzpunkte für gemeinsame Projekte zu besprechen.
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) vertritt nach eigenen Angaben wirtschaftliche Interessen von Betrieben in Österreich; die Fachverbände innerhalb der WKÖ bündeln dabei die spezifischen Anliegen von Sektoren wie Hotellerie und Gastronomie. Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) ist eine berufsständische Organisation, die laut Aussendung die Interessen der Hotellerie vertritt.
Die in der Mitteilung zitierten Obmänner Alois Rainer und Georg Imlauer werden als Obmänner der Fachverbände Gastronomie und Hotellerie der WKÖ genannt; Walter Veit wird als Präsident der ÖHV genannt. In der Aussendung betonen diese Vertreter die Notwendigkeit, Rahmenbedingungen zu diskutieren, die den betrieblichen Handlungsspielraum betreffen. Konkrete organisatorische oder rechtliche Schritte werden in der Meldung nicht beschrieben.
Die Branchenvertreter:innen beschrieben eine gemischte Ausgangslage: Trotz guter Auslastung belasteten deutlich gestiegene Energie-, Einkaufs- und Personalkosten die Ertragslage der Betriebe. Sparpotenziale seien vielfach ausgeschöpft, während sich Kostensteigerungen nur teilweise an die Gäste weitergeben ließen.
Die Meldung nennt außerdem eine spürbare Kaufzurückhaltung der Gäste als Faktor: Nachspeisen würden weggelassen, ein zweites Glas Wein werde seltener bestellt und Zusatzleistungen wie Massagen würden weniger häufig gebucht. Diese Beobachtungen wurden als konkrete Hinweise auf veränderte Konsummuster im Gastgewerbe dargestellt.
Die Aussendung führt die Kostenkategorien Energie, Einkauf und Personal als Beispiele für Belastungen an, ohne nähere Betragsangaben zu nennen. Die Darstellung beschränkt sich auf die Feststellung, dass diese Kosten die Ertragslage der Betriebe belasten und dass Einsparungsspielräume vielerorts begrenzt sind.
Ein länderübergreifender Befund lautete: Seit Jahren ist ein Strukturwandel zu beobachten. Die Pressemitteilung stellt fest, dass die Zahl traditioneller Gasthäuser stetig sinkt und die Nachtgastronomie mit existenzbedrohenden Rückgängen konfrontiert sei.
Als treibende Kräfte dieses Wandels nennt die Aussendung unter anderem demographische Entwicklungen sowie verändertes Konsum- und Ausgehverhalten wichtiger Gästegruppen. Diese Punkte wurden im Rahmen des Treffens als gemeinsame Beobachtungen der Teilnehmenden hervorgehoben.
Die Branchenverbände arbeiten laut Meldung auch bei innovativen Projekten länderübergreifend zusammen. Als Beispiele nennt die Pressemitteilung die Förderung von Tourismusakzeptanz und Branchenimage, die Steigerung der Mitarbeiter:innenzufriedenheit, neue Aus- und Weiterbildungswege sowie die Einbindung von Tourismusschulen.
Konkrete Maßnahmen oder Zeitpläne werden in der Aussendung nicht genannt; die genannten Felder geben jedoch Aufschluss über die thematischen Schwerpunkte. Die Erwähnung der Einbindung von Tourismusschulen verweist darauf, dass Ausbildung und Nachwuchsförderung Teil der besprochenen Kooperationsfelder sind.
Die Diskussion um Buchungsplattformen wurde in der Meldung ebenfalls aufgeführt, ohne Details zu spezifischen Plattformen oder zu Verhandlungspunkten zu liefern. Die Nennung zeigt, dass digitale Vertriebskanäle und ihre Bedeutung für Hotellerie und Gastronomie auf der Agenda standen.
Zur aktuellen Lage und den Erwartungen an die Rahmenbedingungen zitierten die Fachverbände die Obmänner der WKÖ-Fachverbände sowie den Präsidenten der ÖHV: „Wir brauchen keine Schönwetterdebatten, sondern Rahmenbedingungen, die die Kosten bremsen, die Betriebe entlasten und unternehmerisches Arbeiten wieder planbarer machen“, so Alois Rainer und Georg Imlauer, Obmänner der Fachverbände Gastronomie und Hotellerie der WKÖ, sowie Walter Veit, Präsident der ÖHV.
Das Zitat ist in der Meldung als Stellungnahme der Branchensprecher zusammengefasst und benennt die Erwartungen an politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen ohne weitere Detailangaben zu konkreten Forderungen.
Tourismusakzeptanz bezeichnet die Zustimmung oder Akzeptanz der lokalen Bevölkerung gegenüber touristischen Aktivitäten. Maßnahmen zur Förderung der Tourismusakzeptanz zielen darauf ab, das Verhältnis zwischen Gastgebern, Gästen und Anwohnern zu verbessern, sind aber in der Aussendung nicht weiter konkretisiert.
Mitarbeiter:innenzufriedenheit umfasst Faktoren wie Arbeitsbedingungen, Bezahlung, Arbeitszeiten und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Die Pressemitteilung nennt die Steigerung der Mitarbeiter:innenzufriedenheit als eines der Themen, zu denen länderübergreifend zusammengearbeitet werden soll.
Unter Auslastung versteht man in Hotellerie und Gastronomie den Anteil belegter Betten oder besetzter Plätze über einen Zeitraum. Die Meldung erwähnt eine „gute Auslastung“, stellt aber zugleich fest, dass hohe Kosten die Ertragslage trotzdem belasten.
Als Strukturwandel wird der langfristige Wandel in der Anzahl und Art der Betriebe verstanden, etwa der Rückgang traditioneller Gasthäuser. In der Aussendung wird dieser Wandel als grenzüberschreitendes Phänomen beschrieben, das verschiedene Ursachen hat.
Buchungsplattformen sind Online-Dienste, über die Gäste Unterkünfte oder gastronomische Leistungen buchen können. Die OTS-Zeilen führen Buchungsplattformen als einen der Diskussionspunkte auf, ohne Details zu spezifischen Plattformen oder Verhandlungsinhalten zu nennen.
Tourismusschulen sind Bildungseinrichtungen, die Ausbildungen für Gastronomie und Hotellerie anbieten. Die Aussendung nennt die Einbindung von Tourismusschulen als einen Punkt, der im Rahmen der Zusammenarbeit berücksichtigt werden soll.
Die Teilnahme von 27 Personen wird in der Meldung als Hinweis gewertet, dass Austausch und Zusammenarbeit gerade in herausfordernden Zeiten wichtig sind. Die Branchensprecher hoben hervor: „Gerade in herausfordernden Zeiten sind Austausch, Zusammenarbeit und der Blick über Grenzen hinweg entscheidend, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln und neue Impulse für die Branche zu setzen.“
Die Meldung dokumentiert damit vor allem die Bereitschaft zu länderübergreifendem Austausch und zu kooperativen Ansätzen in den genannten Themenfeldern; konkrete Beschlüsse oder Maßnahmen werden nicht ausgewiesen. Es bleibt bei der Darstellung von Gesprächsinhalten und gemeinsamen Beobachtungen ohne Ausweisung von Verfahrensschritten oder Zeitplänen.
Organisatoren waren die Fachverbände der Wirtschaftskammer Österreich und die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV). Die Meldung nennt beide Organisationen als Einladende.
Laut Pressemitteilung kamen Vertreter:innen aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol; insgesamt habe das diesjährige Treffen 27 Teilnehmer:innen umfasst. Namentlich genannte Personen in der Aussendung sind die Obmänner Alois Rainer und Georg Imlauer sowie ÖHV-Präsident Walter Veit.
Die Teilnehmer:innen diskutierten dem Bericht zufolge die wirtschaftliche Lage (einschließlich steigender Energie-, Einkaufs- und Personalkosten), Fragen des Arbeitsmarktes, die Rolle von Buchungsplattformen sowie Projekte zu Tourismusakzeptanz, Mitarbeiter:innenzufriedenheit, Ausbildung und Tourismusschulen.
Als zentrale Herausforderungen nennt die Meldung stark gestiegene Energie-, Einkaufs- und Personalkosten, die die Ertragslage der Betriebe belasten. Zudem führt die Aussendung eine spürbare Kaufzurückhaltung von Gästen an, etwa beim Weglassen von Nachspeisen, selteneren Zweitgetränken und geringerer Nachfrage nach Zusatzleistungen wie Massagen.
In der Pressemitteilung werden thematische Schwerpunkte und gemeinsame Projekte genannt, konkrete Maßnahmen oder verbindliche Forderungen an Stellen wie Gesetzgeber oder Fördergeber werden nicht detailliert aufgelistet. Das Zitat der Branchensprecher verweist allgemein auf die Notwendigkeit von Rahmenbedingungen, die Kosten bremsen und Betriebe entlasten.
Die Aussendung dokumentiert vor allem den Austausch und die länderübergreifende Zusammenarbeit bei bestimmten Themenfeldern. Konkrete Ergebnisse, Umsetzungspläne oder Termine für Folgeaktivitäten werden in der Mitteilung nicht genannt.
Quelle: Wirtschaftskammer Österreich, Pressemitteilung zum Treffen der Fachverbände und der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) in Innsbruck.
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