Am 17. Dezember 2025 stand die Budgetdebatte im Wiener Rathaus ganz im Zeichen der Pflege und sozialen Sicherheit. Die SPÖ-Gemeinderätin Luise Däger-Gregori stellte klar, dass das Budget 2026 nicht nur Zahlen präsentiert, sondern konkrete Maßnahmen zur Sicherung der Lebensqualität in Wien. In einer
Am 17. Dezember 2025 stand die Budgetdebatte im Wiener Rathaus ganz im Zeichen der Pflege und sozialen Sicherheit. Die SPÖ-Gemeinderätin Luise Däger-Gregori stellte klar, dass das Budget 2026 nicht nur Zahlen präsentiert, sondern konkrete Maßnahmen zur Sicherung der Lebensqualität in Wien. In einer Stadt, die regelmäßig als lebenswerteste der Welt ausgezeichnet wird, ist es entscheidend, dass diese Auszeichnung nicht nur ein Titel bleibt, sondern im Alltag spürbar ist.
Die Pflege, ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge, steht im Mittelpunkt des Wiener Budgets 2026. Däger-Gregori betonte, dass die Stadt Wien mit dem neuen Budget auf Stabilität und verantwortungsvolle Weiterentwicklung setzt. Die drei Säulen des Wiener Pflegesystems – der Fonds Soziales Wien, das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) und der Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen – sind entscheidend für die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Pflege. Diese Einrichtungen gewährleisten, dass die Pflege in Wien nicht nur ein Schlagwort bleibt, sondern tatsächlich im Alltag der Bürger ankommt.
Die Pflege in Wien hat eine lange Tradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Damals wurden die ersten öffentlichen Pflegeeinrichtungen gegründet, um den steigenden Bedarf an Betreuung älterer Menschen zu decken. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das System kontinuierlich weiterentwickelt, um den wachsenden Herausforderungen der alternden Bevölkerung gerecht zu werden. Heute ist Wien Vorreiter in der Pflege, mit einem gut ausgebauten Netz an mobilen Diensten, Tageszentren und betreutem Wohnen.
Im Vergleich zu anderen Bundesländern in Österreich, aber auch zu Deutschland und der Schweiz, zeigt sich Wien als Vorbild in der Pflege. Während in Deutschland oft über Fachkräftemangel und unzureichende Pflegeplätze geklagt wird, setzt Wien auf ein starkes ambulantes System. In der Schweiz sind die Pflegekosten oft höher, was zu einer stärkeren Belastung der Familien führt. Wien hingegen fördert die Pflege zu Hause, was nicht nur die Selbstbestimmung der Pflegebedürftigen stärkt, sondern auch die öffentlichen Mittel nachhaltig nutzt.
Für die Bürger Wiens bedeutet das neue Budget eine spürbare Entlastung im Alltag. Durch die Stärkung der ambulanten Pflege können viele ältere Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden leben, was nicht nur ihre Lebensqualität erhöht, sondern auch die Angehörigen entlastet. Die geplanten Investitionen in die Ausbildung und Anwerbung von Pflegefachkräften, auch aus Drittstaaten, sollen den Fachkräftemangel lindern und die Versorgungssicherheit erhöhen. Die Digitalisierung in der Pflege wird ebenfalls vorangetrieben, um die Pflegekräfte zu entlasten und die Effizienz zu steigern.
Das Budget 2026 sieht eine Erhöhung der Ausgaben für Soziales um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vor. Der Fonds Soziales Wien erhält über 3 Milliarden Euro, davon rund 2 Milliarden direkt aus dem städtischen Budget. Über 140.000 Menschen profitieren von diesen Mitteln, die in mobile Dienste, Tageszentren und betreutes Wohnen fließen. In der Behindertenhilfe werden mehr als 500 Millionen Euro investiert, um rund 16.000 Menschen zu unterstützen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Wien nicht nur über soziale Verantwortung spricht, sondern sie auch lebt.
Die Zukunft der Pflege in Wien sieht vielversprechend aus. Die Stadt plant, die Hospiz- und Palliativversorgung weiter auszubauen und pflegende Angehörige stärker zu unterstützen. Die Ausbildung und Bindung von Pflegekräften wird intensiviert, um den steigenden Bedarf zu decken. Wien setzt auf Verlässlichkeit und soziale Sicherheit, um auch in Zukunft als lebenswerteste Stadt der Welt zu gelten.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass Wien mit dem Budget 2026 klare Entscheidungen trifft: für eine bedarfsgerechte Pflege, für die Entlastung der Mitarbeiter und für eine koordinierte Versorgung. Die Stadt zeigt, dass soziale Sicherheit und Lebensqualität Hand in Hand gehen. Die Bürger sind aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung der Pflege zu beteiligen und die Angebote zu nutzen, um Wien auch in Zukunft lebenswert zu halten.
Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Pressemitteilung der SPÖ Wien.