SPÖ-Gemeinderätin kritisiert FPÖ-Aussagen und verweist auf Vermittlungsquote und Sachkrediterhöhung
Stefanie Vasold (SPÖ) widerspricht FPÖ-Behauptungen zum Wiener Jugendcollege, nennt eine Vermittlungsquote von 51 Prozent und erklärt Gründe für eine beschlossene Sachkrediterhöhung.
Im Wiener Gemeinderat hat die SPÖ-Gemeinderätin Stefanie Vasold am heutigen Sitzungstag scharfe Kritik an Aussagen der FPÖ zum Wiener Jugendcollege geübt. Vasold sagte, die Freiheitlichen hätten sich offenbar kaum mit dem Projekt auseinandergesetzt und verkennten dessen Zweck, wenn sie das Jugendcollege als Pflegeausbildung bezeichnet.
Vasold stellte das Jugendcollege als ein Qualifizierungs- und Integrationsangebot für junge Menschen dar, das laut ihrer Rede dort ansetzt, wo Unterstützung benötigt wird. Sie nannte individuelle Basisbildung, den Erwerb der deutschen Sprache, arbeitsmarktrelevante Kompetenzen, Berufsorientierung, Praktika und sozialpädagogische Begleitung als zentrale Bausteine des Angebots.
Vasold warf der FPÖ vor, mit ihrer Darstellung „Probleme aufzublasen“ und gegen Lösungen zu stimmen, um politische Stimmungsmache zu betreiben. Sie wies darauf hin, dass die Freiheitlichen kürzlich im Nationalrat gegen den Unterstützungsfonds für Alleinerziehende gestimmt hätten, und verwendete dieses Abstimmungsverhalten, um die Glaubwürdigkeit der FPÖ‑Kritik am Jugendcollege in Frage zu stellen.
In der Sitzung forderte Vasold zudem, sich die Ergebnisse des Jugendcolleges anzusehen und mit den jungen Menschen zu sprechen, die durch das Angebot neue Perspektiven erhalten hätten. Diese Aufforderung setzte sie als Gegengewicht zu den Darstellungen der Freiheitlichen.
Nach Darstellung von Vasold umfasst das Programm des Wiener Jugendcolleges mehrere Bausteine: individuelle Basisbildung, Deutschförderung, die Vermittlung arbeitsmarktrelevanter Kompetenzen, Berufsorientierung, Praktika und sozialpädagogische Begleitung. Diese Komponenten nannte sie als Kernbestandteile des Angebots, das sich an junge Menschen richtet.
Vasold erläuterte, dass das Jugendcollege darauf ausgelegt sei, jungen Menschen eine nachhaltige Perspektive zu eröffnen – entweder durch den Einstieg in den Arbeitsmarkt oder durch den Übergang in eine weiterführende Ausbildung. Die Beschreibung stammt direkt aus der Rede der Gemeinderätin und wurde im Gemeinderat vorgebracht.
Als besonders erfreuliches Ergebnis des Programms nannte Vasold eine konkrete Kennzahl: 51 Prozent der Teilnehmer*innen konnten laut ihrer Darstellung erfolgreich in Beschäftigung oder in eine weiterführende Berufsausbildung vermittelt werden. Sie führte diese Quote in der Debatte als Beleg dafür an, dass das Konzept wirkt.
Die 51‑Prozent‑Zahl ist Teil der Aussendung der SPÖ und wurde in der Sitzung angeführt, um die Wirkung des Angebots zu dokumentieren. In der Meldung wird sie als Ergebnis präsentiert, ohne weitere statistische Details oder die zugrunde liegenden Erhebungsmethoden auszuweisen.
In der Aussendung wird die Sachkrediterhöhung als Folge veränderter Rahmenbedingungen zwischen ursprünglicher Ausschreibung und Endabrechnung dargestellt. Vasold betonte, dass die nun erforderliche Restzahlung vom AMS und der zuständigen Magistratsabteilung geprüft worden sei und dass die Entscheidung auf dieser Grundlage getroffen wurde.
Vasold führte aus, die ursprüngliche Ausschreibung durch das AMS habe sich auf die damaligen Rahmenbedingungen und auf Zahlen der Vorjahre gestützt. Sie nannte die zeitliche Verzögerung zwischen Ausschreibung, Vergabe und abschließender Abrechnung als einen Faktor, der die Kostenentwicklung beeinflusst habe.
In der Meldung wird die zwischenzeitlich aufgetretene Inflation von deutlich über zehn Prozent als ein erklärender Umstand genannt. Die Prüfung der Restzahlung durch AMS und Magistratsabteilung wird als Bestandteil der sachlichen Grundlage für die beschlossene Anpassung dargestellt.
Vasold verwies in ihrer Aussendung auf einen aktuellen Beschluss der Landessozialreferent*innen, in dem das Wiener Modell ausdrücklich als Vorbildmodell hervorgehoben worden sei. In diesem Beschluss sei die Verbindung von Basisbildung, Sprachförderung, Berufsorientierung und Kompetenzentwicklung als erfolgreiche Kombination betont worden.
Die Erwähnung des Beschlusses dient in der Aussendung als Hinweis darauf, dass das Konzept des Jugendcolleges nicht nur in Wien wahrgenommen wird. Konkrete Inhalte des Beschlusses werden in der Meldung jedoch nicht weiter ausgeführt.
AMS: In der Aussendung wird das AMS als die Institution genannt, die die Ausschreibung durchgeführt hat. Vasold führt an, dass die Ausschreibung des AMS auf früheren Rahmenbedingungen beruhte und dass die daraus resultierende Abrechnung Gegenstand der nun getroffenen Entscheidung war.
Sachkrediterhöhung: Die Meldung spricht von einer „nun beschlossenen Sachkrediterhöhung“, die laut Vasold Ergebnis einer sorgfältigen Abrechnung sei. Dabei wird die Erhöhung mit veränderten Rahmenbedingungen und Inflation zwischen Ausschreibung und Endabrechnung begründet.
Basisbildung: Basisbildung wird in der Mitteilung als ein zentrales Element des Jugendcollege‑Angebots genannt. Vasold führt Basisbildung neben Sprachförderung und arbeitsmarktrelevanten Kompetenzen als Teil der Qualifizierungsmaßnahmen an, die jungen Menschen grundlegende Kenntnisse vermitteln sollen.
Sprachförderung: Der Erwerb der deutschen Sprache ist laut Vasold ein Kernbestandteil des Programms. Sprachförderung wird in der Aussendung als ein Instrument zur besseren Integration und zur Erhöhung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt dargestellt.
Sozialpädagogische Begleitung: In der Beschreibung des Jugendcolleges nennt Vasold sozialpädagogische Begleitung als einen der Bestandteile des Angebots. Damit verweist die Meldung auf unterstützende Maßnahmen, die neben fachlichen Qualifikationen helfen sollen, Übergänge in Ausbildung oder Beschäftigung zu erleichtern.
Vasold sagte, die FPÖ betreibe „Stimmungsmache“ statt Lösungen und nutze politische Debatten, um Probleme aufzublasen. Als Beispiel für vermeintliche Widersprüche der Freiheitlichen nannte sie deren Abstimmung im Nationalrat gegen den Unterstützungsfonds für Alleinerziehende; dieses Abstimmungsverhalten führte sie in der Sitzung als Argument an, die Kritik der FPÖ am Jugendcollege sei wenig glaubwürdig.
Die Aussendung dokumentiert Vasolds politische Bewertung der Auseinandersetzung und stellt ihre Kritik als deren Meinung dar. Konkrete Repliken der FPÖ werden in der Meldung nicht wiedergegeben.
Diese drei Punkte bilden die faktische Grundlage der Aussendung und der Argumentation der SPÖ‑Gemeinderätin in der Gemeinderatssitzung. Die Meldung dokumentiert die Position der SPÖ, ohne weitergehende externe Evaluationen oder ergänzende Daten bereitzustellen.
Die SPÖ-Gemeinderätin Stefanie Vasold beschreibt das Jugendcollege als ein Qualifizierungs- und Integrationsangebot für junge Menschen. In der Aussendung werden Basisbildung, Deutscherwerb, arbeitsmarktrelevante Kompetenzen, Berufsorientierung, Praktika und sozialpädagogische Begleitung als zentrale Bestandteile genannt.
Vasold nannte in der Gemeinderatssitzung zwei mögliche Ergebnisse: den Einstieg in den Arbeitsmarkt oder den Übergang in eine weiterführende Ausbildung. Diese Ziele werden in der Aussendung als Perspektiven aufgeführt, die das Programm eröffnen soll.
In der Aussendung heißt es, 51 Prozent der Teilnehmer*innen konnten erfolgreich in Beschäftigung oder eine weiterführende Berufsausbildung vermittelt werden. Vasold führt diese Quote als Ergebnis an, das die Wirksamkeit des Konzepts belegen soll; die Meldung enthält keine zusätzlichen Methodendetails zu dieser Zahl.
Vasold erklärte, die Sachkrediterhöhung sei das Ergebnis einer sorgfältigen Abrechnung. Sie verwies darauf, dass die AMS-Ausschreibung auf früheren Rahmenbedingungen beruhte und dass zwischen Ausschreibung und Endabrechnung mehrere Jahre mit einer Inflation von deutlich über zehn Prozent lagen; die nun erforderliche Restzahlung sei geprüft worden.
In der Aussendung verweist Vasold auf einen aktuellen Beschluss der Landessozialreferent*innen, in dem die Verbindung von Basisbildung, Sprachförderung, Berufsorientierung und Kompetenzentwicklung ausdrücklich als Vorbildmodell hervorgehoben worden sei. Konkrete Inhalte des Beschlusses werden in der Meldung nicht weiter ausgeführt.
Vasold wirft der FPÖ vor, Probleme aufzublasen und politische Stimmungsmache zu betreiben. Als Beispiel nannte sie die kürzliche Nein‑Stimme der Freiheitlichen im Nationalrat gegen den Unterstützungsfonds für Alleinerziehende, um die Glaubwürdigkeit der FPÖ‑Kritik infrage zu stellen.
Diese Darstellung basiert auf einer Aussendung des Wiener Landtags- und Gemeinderatsklubs der SPÖ. Für Rückfragen wird als Kontakt Sarah Hierhacker, MA, Mediensprecherin, Leitung Medien- & Öffentlichkeitsarbeit, Wiener Landtags- und Gemeinderatsklub der SPÖ angegeben; Telefon: 01 4000 81923, E-Mail: sarah.hierhacker[at]spw.at, Website: .