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Wirtschaft

Wien triumphiert erneut: Die Stadt der Kongresse auf Platz 2 weltweit!

26. Juni 2025 um 06:41
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Wien schreibt erneut Geschichte! Die österreichische Hauptstadt hat es geschafft, sich im prestigeträchtigen Kongress-Ranking der Union of International Associations (UIA) für das Jahr 2024 den zweiten Platz zu sichern. Diese Platzierung unterstreicht Wiens herausragende Rolle als globale Tagungsmet

Wien schreibt erneut Geschichte! Die österreichische Hauptstadt hat es geschafft, sich im prestigeträchtigen Kongress-Ranking der Union of International Associations (UIA) für das Jahr 2024 den zweiten Platz zu sichern. Diese Platzierung unterstreicht Wiens herausragende Rolle als globale Tagungsmetropole. Doch was steckt wirklich hinter diesem Erfolg? Tauchen Sie ein in die Welt der Kongresse und erfahren Sie, warum Wien auf der internationalen Bühne so glänzt.

Ein Blick hinter die Kulissen des UIA-Rankings

Die Union of International Associations (UIA) ist eine renommierte Organisation, die sich seit über einem Jahrhundert mit der Erfassung und Analyse internationaler Kongresse beschäftigt. Ihr jährliches Ranking gilt als einer der wichtigsten Maßstäbe für die globale Meeting-Industrie. Mit 239 abgehaltenen Tagungen im Jahr 2024 hat Wien seinen zweiten Platz verteidigt und steht damit nur hinter Brüssel, das mit 388 Meetings führt.

Die Bedeutung der Kongresswirtschaft

Kongresse sind weit mehr als nur Treffen von Fachleuten. Sie sind ein zentraler Wirtschaftsfaktor für Städte wie Wien. Laut Barbara Novak, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales, generierten Kongresse und Firmentagungen im Jahr 2024 eine beeindruckende Wertschöpfung von 1,3 Milliarden Euro und schufen 23.500 Ganzjahresarbeitsplätze. "Wien hat mit dem zweiten Platz im internationalen Ranking seine Position als global führende Tagungsmetropole weiter gefestigt", betont Novak.

Der wirtschaftliche Nutzen von Kongressen erstreckt sich über viele Bereiche: von der Hotellerie über die Gastronomie bis hin zum Einzelhandel. Ein boomender Kongresstourismus bedeutet volle Hotels, belebte Restaurants und gut besuchte Geschäfte. Dies trägt nicht nur zur wirtschaftlichen Stabilität bei, sondern erhöht auch die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener.

Ein globaler Vergleich: Wien im internationalen Kontext

Wie schlägt sich Wien im Vergleich zu anderen internationalen Kongressstädten? Hinter Brüssel und vor Seoul hat Wien seine Position als Top-Destination gefestigt. Städte wie Barcelona, Tokio und Rom folgen auf den weiteren Plätzen. Diese Platzierungen zeigen, dass Wien nicht nur in Europa, sondern weltweit zu den gefragtesten Veranstaltungsorten gehört.

Auch auf Länderebene kann sich Österreich sehen lassen. Mit 312 Tagungen belegt es weltweit den siebten Platz. Länder wie die USA, Belgien und Italien führen die Liste an, doch Österreichs konstante Präsenz in den Top 10 zeigt die Stärke des Landes in der internationalen Kongresslandschaft.

Die Rolle des Vienna Convention Bureau

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Wiens Spitzenplatzierung ist das Vienna Convention Bureau. Diese Institution, die 1969 gegründet wurde, spielt eine entscheidende Rolle bei der Akquise von Kongressen und Firmentagungen. Unterstützt von der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Wien, ist das Bureau ein wichtiger Akteur in der Umsetzung der Visitor Economy Strategie sowie der Wirtschafts- und Innovationsstrategie 2030 der Stadt.

Norbert Kettner, Direktor des WienTourismus, hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: "Der jüngste Erfolg ist das Ergebnis der exzellenten Zusammenarbeit aller Akteur:innen der Wiener Meeting-Industrie – von Kongresszentren und Veranstaltungsorten über die Hotellerie und Agenturen bis hin zu unseren Kund:innen."

Die Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger

Für die Wiener Bevölkerung bedeutet der Erfolg im UIA-Ranking mehr als nur ein Grund zur Freude über die internationale Anerkennung. Die wirtschaftlichen Vorteile sind spürbar. Die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unterstützung lokaler Unternehmen sind direkte Konsequenzen des florierenden Kongresstourismus. Zudem fördert die internationale Sichtbarkeit Wiens den kulturellen Austausch und stärkt das Image der Stadt als weltoffene und dynamische Metropole.

Ein Ausblick in die Zukunft

Was bringt die Zukunft für Wien als Kongressstadt? Die Herausforderungen sind vielfältig: Der Wettbewerb um internationale Kongresse wird intensiver, und die Erwartungen der Veranstalter steigen. Doch Wien ist gut gerüstet. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Infrastruktur, innovative Veranstaltungsformate und eine starke Vernetzung der Akteure sind zentrale Bausteine für den zukünftigen Erfolg.

Die Wiener Stadtregierung hat klare Ziele gesetzt. Die Wirtschafts- und Innovationsstrategie 2030 sieht die Weiterentwicklung Wiens als Tagungsdestination als einen zentralen Bestandteil vor. Die Stadt setzt auf nachhaltige Konzepte und Technologien, um ihre Position als führende Kongressmetropole zu festigen.

Schlussgedanken

Wien hat es wieder einmal geschafft, sich auf der Weltbühne zu behaupten. Der zweite Platz im UIA-Ranking ist ein Beweis für die Stärke und Attraktivität der österreichischen Hauptstadt als Kongressdestination. Mit einem klaren Fokus auf Innovation und Zusammenarbeit wird Wien auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der globalen Meeting-Industrie spielen.

Für weitere Informationen besuchen Sie das Vienna Convention Bureau oder die Union of International Associations.

Schlagworte

#Kongresse#Tagungsmetropole#Tourismus#UIA-Ranking#Vienna Convention Bureau#Wien#Wirtschaftsstrategie

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