Die ÖVP fordert die Parlamentsparteien auf, sich zu den von der Wehrdienstkommission vorgeschlagenen Modellen zu deklarieren.
Friedrich Ofenauer, Wehrsprecher der Volkspartei, hält fest: „Die Sicherheit unseres Landes eignet sich weder für parteipolitische Spielchen, noch für innerparteiliche Auseinandersetzungen.“ Er forderte, dass die Parlamentsfraktionen nun endlich Farbe bekennen, welches der von der Wehrdienstkommission vorgeschlagenen Modelle sie präferieren.
Ofenauer betonte, die sicherheitspolitischen Entwicklungen machten eine Reform des Wehrdienstes – und damit auch des Wehrersatzdienstes – erforderlich. Er verwies darauf, dass die Notwendigkeit dieser Reform im Regierungsprogramm vereinbart worden sei und dass nun die Vorschläge der Expertenkommission auf dem Tisch lägen.
Die Volkspartei stehe zum präferierten Vorschlag der Expertenkommission, der das Modell „Österreich Plus“ sowie eine Verlängerung des Zivildienstes auf mindestens 12 Monate vorsieht. Ofenauer forderte alle Beteiligten auf, die Arbeit der Kommission ernst zu nehmen und sich für eines der vorgeschlagenen Modelle zu entscheiden. Er sagte zudem, die Frage eines Berufsheeres stelle sich dabei nicht, und verwies auf die Entscheidung der Österreicherinnen und Österreicher 2013 zugunsten der Beibehaltung der Wehrpflicht.