Handelsverband-Umfrage: Median-Ausgaben 50 Euro, Restaurantbesuche erstmals beliebtestes Geschenk
Laut Consumer Check von Reppublika Research wollen 55 % der Österreicherinnen und Österreicher heuer zum Vatertag schenken; Durchschnittsausgaben bei 94 Euro.
Am Sonntag ist Vatertag: Laut einem aktuellen Consumer Check von Reppublika Research im Auftrag des Handelsverbands planen 55 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, ihrem Vater an diesem Anlass eine Freude zu machen. Erstmals führen Restaurant-, Bar- oder Café-Besuche die Liste der beliebtesten Vatertagsgeschenke an – ein Hinweis darauf, dass gemeinsame Erlebnisse bei vielen Schenkenden an Bedeutung gewinnen.
Rainer Will, Geschäftsführer des freiwilligen, überparteilichen und unabhängigen Handelsverbands, sagt dazu: "Viele Menschen nutzen den Vatertag auch heuer wieder, um Zeit mit ihrem Vater zu verbringen und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen. Davon profitieren Handel und Gastronomie gleichermaßen". Weiterhin weist Will auf die Ausgabenentwicklung hin: "Während die durchschnittlichen Ausgaben auf 94 Euro steigen, bleibt der Median bei 50 Euro. Die typische Vatertagsausgabe bewegt sich damit weiterhin auf einem moderaten Niveau, gleichzeitig greifen einzelne Schenkende deutlich tiefer in die Tasche als im Vorjahr. Wir rechnen deshalb mit Rekordausgaben von bis zu 240 Mio. Euro, von denen ein bedeutender Teil auch in den Handel fließt."
Die repräsentative Online-Befragung (CAWI; n = 1.020) wurde Mitte Mai von Reppublika Research im Auftrag des Handelsverbands durchgeführt. Die Erhebung liefert prozentuale Angaben zu geplanten Schenkformen, bevorzugten Einkaufsorten und Ausgabewerten für den Vatertag 2026.
Wesentliche Kennzahlen aus der Studie sind: 55 % der Bevölkerung planen zu schenken, der Median bei den Pro-Kopf-Ausgaben liegt bei 50 Euro, der Mittelwert (Durchschnitt) bei 94 Euro. Auf Basis dieser Zahlen erwartet der Handelsverband Rekordausgaben von bis zu 240 Mio. Euro.
Mit 12 % liegen Restaurant-, Bar- oder Cafébesuche heuer erstmals an der Spitze der beliebtesten Vatertagsgeschenke. Auf den folgenden Plätzen rangieren Gutscheine (11 %) und Süßigkeiten (11 %). Parfum- und Körperpflegeprodukte werden mit 9 % genannt, nicht-materielle Geschenke wie gemeinsame Ausflüge oder gemeinsame Zeit mit 8 % und alkoholische Getränke mit 7 %.
Die Aufteilung zeigt, dass sowohl materielle als auch nicht-materielle Geschenkformen in der Gunst der Befragten vertreten sind. Die relative Führung von Gastronomie-Erlebnissen weist auf eine Verschiebung innerhalb der beliebtesten Geschenkarten im Vergleich zu früheren Erhebungen, wie die Studie festhält.
Die meisten Vatertagsgeschenke werden weiterhin im stationären Handel gekauft. Supermärkte und Diskonter sind mit 28 % die am häufigsten genannten Einkaufsorte, gefolgt von Geschäften in Shoppingcentern (25 %) und Einkaufsstraßen (24 %).
Online-Shops spielen eine geringere Rolle: Internationale Online-Shops kommen auf 17 %, österreichische Online-Shops auf 12 %. Fernost-Plattformen wie Temu oder Shein werden mit 3 % genannt und spielen damit laut Studie kaum eine Rolle beim Vatertags-Einkauf.
Die Bereitschaft zu schenken variiert mit dem Alter: In der Gen Z (18 bis 29 Jahre) feiern 85 % den Vatertag mit Geschenken, bei den Millennials (30 bis 44 Jahre) sind es 67 % und in der Gen X (45–60 Jahre) 52 %. Damit sind jüngere Generationen besonders aktiv beim Schenken zum Vatertag.
Ein Geschlechterunterschied zeigt sich ebenfalls: Frauen schenken häufiger (58 %) als Männer (51 %). Bei der Höhe der Ausgaben sind Unterschiede erkennbar: Männer geben im Schnitt 97 Euro, Frauen im Schnitt 90 Euro.
Bei den durchschnittlichen Ausgaben (Mittelwert) liegen Wien sowie Vorarlberg und Tirol mit jeweils 106 Euro an der Spitze. Niederösterreich und das Burgenland liegen mit 92 Euro etwa im Bundesschnitt. Salzburg und Oberösterreich folgen mit 90 Euro, das Schlusslicht bilden Kärnten und die Steiermark mit 82 Euro.
Der Handelsverband hebt hervor, dass der Unterschied zwischen Median (50 Euro) und Mittelwert (94 Euro) auf sehr hohe Ausgaben einzelner Personen zurückzuführen ist, was den Mittelwert nach oben zieht.
Die Studie unterscheidet zwischen Median und Mittelwert: Der Median nennt den Betrag, den eine typische Person ausgibt (hier 50 Euro), während der Mittelwert den Durchschnittswert aller Ausgaben darstellt (hier 94 Euro) und von Ausreißern beeinflusst wird. Diese Differenz erklärt laut Handelsverband, warum bei moderaten typischen Ausgaben gleichzeitig hohe Gesamtsummen möglich sind.
Auf Basis der Befragung rechnet der Handelsverband mit Rekordausgaben von bis zu 240 Mio. Euro für Vatertag 2026. In der Aussendung wird betont, dass von diesem Betrag ein bedeutender Teil in den Handel fließen werde.
Der Median ist der Wert, der in der Mitte einer nach Größe geordneten Stichprobe liegt. In der vorliegenden Studie liegt der Median der Pro-Kopf-Ausgaben für Vatertagsgeschenke bei 50 Euro, was die typische Ausgabe einer Person beschreibt.
Der Mittelwert ist die Summe aller Werte geteilt durch die Anzahl der Werte und wird als Durchschnitt bezeichnet. In der Untersuchung beträgt der Mittelwert der Ausgaben 94 Euro; er kann durch sehr hohe Einzelwerte stark beeinflusst werden.
CAWI bezeichnet ein Online-Befragungsverfahren, bei dem Teilnehmende den Fragebogen im Web ausfüllen. Die hier verwendete Erhebung war eine repräsentative CAWI-Studie mit n = 1.020 Befragten, durchgeführt Mitte Mai.
Die Studie verwendet gebräuchliche Alterskategorien: Gen Z bezeichnet 18- bis 29-Jährige, Millennials 30- bis 44-Jährige und Gen X 45- bis 60-Jährige. In diesen Kategorien zeigt sich eine unterschiedliche Bereitschaft zu schenken zum Vatertag.
Der Consumer Check nennt 55 % als Anteil der Bevölkerung, die planen, ihrem Vater anlässlich des Vatertags eine Freude zu machen. Diese Zahl stammt aus der repräsentativen Online-Befragung von Reppublika Research im Auftrag des Handelsverbands.
Erstmals führen Restaurant-, Bar- oder Cafébesuche die Liste mit 12 % an. Dahinter folgen Gutscheine und Süßigkeiten mit jeweils 11 %, Parfum- und Körperpflegeprodukte mit 9 %, gemeinsame Ausflüge oder Zeit mit 8 % und alkoholische Getränke mit 7 %.
Die meisten Geschenke werden im stationären Handel gekauft: Supermärkte und Diskonter werden mit 28 % am häufigsten genannt, gefolgt von Shoppingcentern (25 %) und Einkaufsstraßen (24 %). Internationale Online-Shops kommen auf 17 %, österreichische Online-Shops auf 12 % und Fernost-Plattformen wie Temu oder Shein auf 3 %.
Der Mittelwert (94 €) berücksichtigt alle Ausgaben und wird durch sehr hohe Ausgaben einzelner Personen nach oben gezogen. Der Median (50 €) beschreibt dagegen die typische Ausgabe einer Person und bleibt deshalb niedriger.
Die Studie zeigt, dass die Gen Z (18–29 Jahre) mit 85 % am häufigsten zum Vatertag schenkt, gefolgt von den Millennials (30–44 Jahre) mit 67 % und der Gen X (45–60 Jahre) mit 52 %.
Bei den durchschnittlichen Ausgaben liegen Wien sowie Vorarlberg und Tirol mit 106 Euro an der Spitze. Niederösterreich und das Burgenland liegen bei 92 Euro, Salzburg und Oberösterreich bei 90 Euro, Kärnten und die Steiermark bei 82 Euro.
Grundlage dieses Artikels ist der Consumer Check von Reppublika Research im Auftrag des Handelsverbands. Die repräsentative Online-Befragung (CAWI; n = 1.020) wurde Mitte Mai durchgeführt.
Kontakt Handelsverband Österreich: Mag. Gerald Kühberger, Pressesprecher, Telefon: 01/4062236-77, E-Mail: gerald.kuehberger [at] handelsverband.at. Mag. Manuel Friedl, Senior Communications Manager, Telefon: 01/4062236-80, E-Mail: manuel.friedl [at] handelsverband.at. Website: https://www.handelsverband.at