Neues Gremium des BMLUK soll Studienergebnisse zur ‚Nationalen Reserve‘ vertiefen, Krisenszenarien bewerten und Handlungsbedarf prüfen
Nach der im April präsentierten Studie zur „Nationalen Reserve“ hat Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig einen Fachausschuss einsetzen lassen. Das Gremium wird alle zwei Monate zusammentreten, um die Entwicklungen zur strategischen Vorratshaltung zu begleiten und weiteren Forschungsbedarf zu identifizieren.
Nach der Präsentation der Studie zur „Nationalen Reserve“ im April hat Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig die Einrichtung eines Fachausschusses beauftragt. Das Gremium wurde nun eingerichtet und soll die Ergebnisse der Studie vertiefen sowie aktuelle und mögliche Krisenszenarien bewerten.
In der Aussendung betont Totschnig, Österreich sei „auch im Krisenfall grundsätzlich gut mit Lebensmitteln versorgt“. Die Studie komme zu dem Ergebnis, dass für die vier konkret betrachteten Szenarien derzeit keine strategische Bevorratung vorgeschlagen werde. Gleichzeitig spreche die Studie eine Empfehlung aus, Entwicklungen laufend zu beobachten und die Krisenvorsorge weiterzuentwickeln; die Einsetzung des Fachausschusses setze diese Empfehlung um.
Die Einsetzung des Fachausschusses folgt auf die im April präsentierte Studie zur „Nationalen Reserve“. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig hat nach der Studienpräsentation die Einrichtung eines entsprechenden Gremiums beauftragt; dieses wurde nun formal eingerichtet. Laut Mitteilung steht die Leitung des Fachausschusses bei der zuständigen Fachabteilung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK).
Das Gremium soll die Ergebnisse der Studie vertiefen, mögliche und aktuelle Krisenszenarien bewerten und weiteren Handlungs- und Forschungsbedarf identifizieren. Nach Angaben des Ministeriums werden Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder des Bundeslenkungsausschusses sowie zusätzliche Sachverständige dem Fachausschuss angehören. Das Gremium wird künftig alle zwei Monate zusammentreten, um Entwicklungen im Bereich der strategischen Vorratshaltung kontinuierlich zu begleiten.
Die Studie wurde von einem Konsortium unter der Leitung von Dr.in Angelika Tisch aus dem Interdisziplinären Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ) erarbeitet. In der Aussendung heißt es, die Studie komme zu dem Schluss, dass Österreich auch in Krisensituationen grundsätzlich gut mit Lebensmitteln versorgt sei.
In der Untersuchung wurden vier konkrete Krisenszenarien bewertet. Für diese vier Szenarien ergebe sich nach der Studie derzeit keine Notwendigkeit für eine strategische Bevorratung. Gleichzeitig enthalte der Bericht die Empfehlung, die Entwicklungen laufend zu beobachten und die Krisenvorsorge weiterzuentwickeln; die Einsetzung des Fachausschusses werde als Umsetzung dieser Empfehlung beschrieben.
Laut Ministeriumsmitteilung wird der Fachausschuss von der zuständigen Fachabteilung des BMLUK geleitet. Mitglieder des Gremiums sind Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder des Bundeslenkungsausschusses sowie weitere externe Sachverständige, wie in der Aussendung angegeben. Die Einsetzung erfolgte in der jüngsten Sitzung des Bundeslenkungsausschusses.
Das Mandat des Fachausschusses umfasst drei konkrete Tätigkeitsfelder: die Vertiefung der Studienergebnisse, die Bewertung aktueller und möglicher Krisenszenarien sowie die Identifikation von weiterem Handlungs- und Forschungsbedarf. Als Arbeitsrhythmus ist ein Zwei-Monats-Takt vorgesehen, in dem das Gremium die Entwicklungen im Bereich der strategischen Vorratshaltung kontinuierlich begleiten soll.
Das BMLUK ist laut Aussendung die zuständige Ministeriumsinstanz, die die Leitung des neu eingerichteten Fachausschusses innehat. Der Minister hat demnach die Einrichtung initiiert, und die Fachabteilung des Ministeriums übernimmt die organisatorische Leitung des Gremiums.
Der Bundeslenkungsausschuss wird in der Mitteilung als Sitzungsinstanz genannt, in dessen jüngster Sitzung die Einrichtung des Fachausschusses beschlossen wurde. Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder dieses Bundeslenkungsausschusses werden dem neuen Fachausschuss angehören, wodurch eine formale Verbindung zwischen den beiden Gremien hergestellt wird.
Die Studie selbst wurde von einem Konsortium unter Leitung von Dr.in Angelika Tisch aus dem IFZ erarbeitet. Das IFZ wird in der Aussendung als federführende Institution bei der Erstellung des Berichts genannt und bildet damit die fachliche Grundlage für die nun beschlossene Weiterarbeit im Fachausschuss.
Fachausschuss: In der Aussendung ist der Fachausschuss ein Expertengremium, das die Studienergebnisse vertieft, Szenarien bewertet und Handlungs- sowie Forschungsbedarf identifiziert. Im konkreten Fall liegt die Leitung bei der zuständigen Fachabteilung des BMLUK, und das Gremium trifft sich künftig in einem festen Zwei-Monats-Rhythmus.
Nationale Reserve: Der Begriff bezeichnet den Titel der Studie, die im April präsentiert wurde und die Grundlage für die Einrichtung des Fachausschusses bildet. In der Mitteilung wird die Studie als Analyseinstrument genannt, das konkrete Krisenszenarien bewertet hat.
Strategische Bevorratung: In der Aussendung wird dieser Begriff im Zusammenhang mit der Frage verwendet, ob für die untersuchten Szenarien Vorratshaltung auf nationaler Ebene notwendig ist. Laut Studie wird für die vier konkret betrachteten Szenarien derzeit keine strategische Bevorratung vorgeschlagen.
Bundeslenkungsausschuss: Dieses Gremium wird in der Mitteilung als dasjenige genannt, in dessen jüngster Sitzung die Einrichtung des Fachausschusses beschlossen wurde. Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder dieses Ausschusses werden künftig dem Fachausschuss angehören.
Interdisziplinäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ): Das IFZ ist die Institution, deren Vertreterin Dr.in Angelika Tisch die Studie leitete. In der Aussendung wird das IFZ als federführende wissenschaftliche Instanz bei der Erstellung des Studienkonsortiums genannt.
Die Einsetzung regelt laut Mitteilung vor allem die wissenschaftliche und administrative Weiterarbeit der im Bericht enthaltenen Empfehlungen. Konkret sind dies die vertiefende Analyse der Studienergebnisse, die fortlaufende Bewertung aktueller und möglicher Krisenszenarien sowie die Identifikation von weiterem Handlungs- und Forschungsbedarf.
Als konkreter organisatorischer Rahmen wurde ein regelmäßiger Zwei-Monats-Rhythmus für Sitzungen festgelegt, in dem das Gremium die Entwicklungen zur strategischen Vorratshaltung begleiten soll. Die Mitteilung stellt die Einsetzung des Fachausschusses ausdrücklich als Umsetzung der Studienempfehlung dar, die eine laufende Beobachtung der Entwicklungen und eine Weiterentwicklung der Krisenvorsorge empfiehlt.
Die Einrichtung wurde laut Aussendung vom Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig beauftragt. Dies erfolgte nach der Präsentation der Studie zur „Nationalen Reserve“ im April. In der Mitteilung wird die Maßnahme als Folgeempfehlung der Studie beschrieben.
Die Studie wurde von einem Konsortium unter Leitung von Dr.in Angelika Tisch aus dem IFZ erarbeitet. Nach Angaben des Ministeriums kommt sie zu dem Ergebnis, dass Österreich auch in Krisensituationen grundsätzlich gut mit Lebensmitteln versorgt ist. Für die vier konkret untersuchten Szenarien schlägt die Studie derzeit keine strategische Bevorratung vor.
Dem Fachausschuss werden drei Hauptaufgaben zugeschrieben: die Vertiefung der Studienergebnisse, die Bewertung aktueller und möglicher Krisenszenarien sowie die Identifikation von weiterem Handlungs- und Forschungsbedarf. Diese Aufgaben sind in der Ministeriumsmitteilung als Mandat des neuen Gremiums beschrieben.
Leitend ist laut Aussendung die zuständige Fachabteilung des BMLUK. Dem Fachausschuss werden Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder des Bundeslenkungsausschusses angehören sowie weitere Sachverständige. Die Einsetzung des Gremiums wurde in der jüngsten Sitzung des Bundeslenkungsausschusses beschlossen.
Die Mitteilung nennt einen regelmäßigen Rhythmus: Das Gremium wird künftig alle zwei Monate zusammentreten. Dieser Zwei-Monats-Takt soll gewährleisten, dass Entwicklungen im Bereich der strategischen Vorratshaltung kontinuierlich begleitet werden.
Die Aussendung stellt fest, dass die Studie für die vier betrachteten Szenarien derzeit keine strategische Bevorratung vorschlägt. Zugleich empfiehlt der Bericht, Entwicklungen laufend zu beobachten und die Krisenvorsorge weiterzuentwickeln. Die Einsetzung des Fachausschusses wird in der Mitteilung explizit als Umsetzung dieser Empfehlung genannt.
Quelle: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK).
Kontaktinformationen laut Aussendung:
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft
Telefon: +43 1 71100 DW 606747
E-Mail: presse [at] bmluk.gv.at
https://www.bmluk.gv.at/