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Wirtschaft

Tabaksteuer-Schock: Milliarden fließen in die Staatskasse!

12. Mai 2025 um 11:34
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Die Raucherinnen und Raucher in Österreich müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Die Regierung hat entschieden, die Tabaksteuer drastisch zu erhöhen, um das Budgetloch zu stopfen. Doch was passiert mit den zusätzlichen Einnahmen? AK Präsident Erwin Zangerl hat dazu eine klare Meinung.Steuerer

Die Raucherinnen und Raucher in Österreich müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Die Regierung hat entschieden, die Tabaksteuer drastisch zu erhöhen, um das Budgetloch zu stopfen. Doch was passiert mit den zusätzlichen Einnahmen? AK Präsident Erwin Zangerl hat dazu eine klare Meinung.

Steuererhöhung trifft Raucher hart

Österreichs Staatskassen sind leer, und die Regierung greift zu drastischen Mitteln, um das Defizit zu verringern. Mit einem Rekordbetrag von 2,14 Milliarden Euro aus der Tabaksteuer 2024 soll der Staatshaushalt gestützt werden. Doch damit nicht genug: Für 2025 ist eine weitere Erhöhung der Steuern auf Tabakprodukte geplant, die um satte 80 Prozent steigen sollen.

Wohin fließen die Milliarden?

Erwin Zangerl, Präsident der Arbeiterkammer, fordert, dass diese Einnahmen zweckgebunden in den Gesundheitsbereich fließen. 'Wenn der Steuerzahler schon zur Kasse gebeten wird, dann muss das Geld dorthin, wo es dringend benötigt wird', so Zangerl. Er sieht die zusätzlichen Einnahmen als Chance, die marode Gesundheitsversorgung zu stärken und die geplante Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge für Pensionisten abzufedern.

Gesundheitsversorgung in Not

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) kämpft seit Jahren mit einem Milliardendefizit, das zu Leistungskürzungen führt. Zangerl betont, dass die Tabaksteuereinnahmen den Gesundheitssektor stärken könnten, indem sie in Pflegepersonal und Ausbildung investiert werden. Doch bisher gibt es keine Zusage der Regierung, die Mittel für diesen Zweck zu verwenden.

Steuerbelastung steigt weiter

Mit der Erhöhung der Tabaksteuer ab dem 1. April 2025 werden die Einnahmen des Staates weiter steigen. Zangerl fordert, dass die Mehreinnahmen nicht einfach im allgemeinen Budget verschwinden, sondern gezielt für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung eingesetzt werden. Die Diskussion um die Verwendung der Tabaksteuer wird die Politik in Österreich noch lange beschäftigen.

Schlagworte

#Erwin Zangerl#Gesundheitsversorgung#Tabaksteuer

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