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Wirtschaft

Studie: KI spart 20% Arbeitszeit in Österreichs Büros

22. Jänner 2026 um 09:45
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Am 22. Januar 2026 veröffentlichte die IMC Krems eine richtungsweisende Studie, die zeigt, dass der Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) in österreichischen Büros zu erheblichen Zeitgewinnen führt. In einer umfassenden Befragung von über 1.000 Beschäftigten aus verschiedenen Branc

Am 22. Januar 2026 veröffentlichte die IMC Krems eine richtungsweisende Studie, die zeigt, dass der Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) in österreichischen Büros zu erheblichen Zeitgewinnen führt. In einer umfassenden Befragung von über 1.000 Beschäftigten aus verschiedenen Branchen wurde festgestellt, dass durch den Einsatz von GenAI-Tools wie ChatGPT oder Perplexity bis zu 20 Prozent der Arbeitszeit eingespart werden können.

Einfluss von GenAI auf die Arbeitswelt

Generative Künstliche Intelligenz, kurz GenAI, bezeichnet Technologien, die in der Lage sind, aus vorhandenen Daten neue Inhalte zu generieren. Diese Technologien haben in den letzten Jahren erheblichen Einfluss auf die Arbeitswelt genommen, indem sie Routineaufgaben automatisieren und so den Beschäftigten mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten lassen.

Historische Entwicklung der KI in Österreich

Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz hat in Österreich eine lange Tradition. Bereits in den 1980er Jahren begannen Universitäten mit der Erforschung von KI-Technologien. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Fokus zunehmend auf die Anwendung in der Wirtschaft verschoben. Die aktuelle Studie der IMC Krems zeigt, dass wir nun an einem Punkt angekommen sind, an dem KI nicht nur theoretische, sondern auch praktische Vorteile bietet.

Vergleich mit anderen Ländern

Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz zeigt sich, dass Österreich in der Nutzung von GenAI im Mittelfeld liegt. Während in der Schweiz bereits 35 Prozent der Unternehmen KI-Technologien intensiv nutzen, sind es in Österreich etwa 30 Prozent. Deutschland hingegen liegt mit 25 Prozent etwas zurück, was auf unterschiedliche Investitionsstrategien und Förderprogramme zurückzuführen ist.

Konkrete Auswirkungen auf die Beschäftigten

Die Studie zeigt, dass 20 Prozent der Befragten durch den Einsatz von GenAI vier bis acht Stunden pro Woche einsparen. Diese Zeitgewinne fließen überwiegend zurück in die Unternehmen, indem die Mitarbeiter mehr Aufgaben erledigen, Reaktionszeiten verkürzen und sich auf kreativere Tätigkeiten konzentrieren können. Nur ein Viertel nutzt die gewonnene Zeit für persönliche Zwecke.

Statistiken und Fakten

60 Prozent der Teilnehmer arbeiten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), während 40 Prozent in größeren Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern tätig sind. Die Befragten gaben an, dass ihre GenAI-Erfahrungen weniger als ein Jahr zurückreichen, was darauf hindeutet, dass das Potenzial dieser Technologien noch lange nicht ausgeschöpft ist. Aktuell werden nur 30 Prozent der identifizierten Produktivitätspotenziale genutzt.

Zukunftsperspektiven und Investitionen

Die Studie unterstreicht, dass Unternehmen, die gezielt in die Anwendung von GenAI investieren, erhebliche Produktivitätsgewinne realisieren können. Dies erfordert jedoch gezielte Investitionen in Schulungen und die Entwicklung von KI-Strategien. Die IMC Krems empfiehlt, dass Unternehmen in Österreich verstärkt auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter setzen, um die ungenutzten 70 Prozent des Potenzials auszuschöpfen.

Fazit und Ausblick

Die Ergebnisse der Studie sind ein Weckruf für Unternehmen in Österreich: Der gezielte Einsatz von GenAI kann nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt verbessern. Die IMC Krems bietet weiterhin die Möglichkeit, an der Studie teilzunehmen und von den Erkenntnissen zu profitieren. Interessierte können sich direkt an Studienleiter Prof. Michael Bartz wenden.

Die vollständigen Ergebnisse und weiterführende Informationen sind auf der Webseite der IMC Krems verfügbar.

Schlagworte

#Arbeitsplatz#Generative KI#IMC Krems#Künstliche Intelligenz#Österreich#Produktivität#Zeitgewinn

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