Die Junge Wirtschaft sieht in der von der Bundesregierung beschlossenen steuerlichen Begünstigung für Erwerbstätigkeit im Pensionsalter ein Zeichen für mehr Leistungsanreize, Generationengerechtigkeit und Flexibilität am Arbeitsmarkt.
Die Junge Wirtschaft sieht in der von der Bundesregierung beschlossenen steuerlichen Begünstigung für Erwerbstätigkeit im Pensionsalter ein klares Zeichen für mehr Leistungsanreize, Generationengerechtigkeit und Flexibilität am Arbeitsmarkt. Der vorgesehene Freibetrag von 15.000 Euro sowie der Entfall von Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung stärken aus Sicht der Jungen Wirtschaft die Attraktivität, länger beruflich aktiv zu bleiben und greifen eine Forderung der Jungen Wirtschaft auf.
Der beschlossene Freibetrag von 15.000 Euro bedeutet nach Darstellung der Jungen Wirtschaft, dass Arbeiten im Alter künftig spürbar attraktiver wird. Die Junge Wirtschaft hebt positiv hervor, dass die neue Regelung sowohl Arbeitnehmer:innen als auch Selbstständige umfasst. "Wer über das Regelpensionsalter hinaus tätig sein möchte, soll das ohne zusätzliche Abgabenbelastung tun können – unabhängig von der Erwerbsform", so Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.
Die Junge Wirtschaft betont, dass gerade in Zeiten des Arbeitskräftemangels Rahmenbedingungen nötig seien, die Weiterarbeit und Leistung ermöglichen. Für junge Unternehmen sei es besonders wertvoll, auf Know-how und Praxiswissen älterer Arbeitskräfte zurückgreifen zu können, so die Stellungnahme der Organisation.
Die Maßnahme wird von der Jungen Wirtschaft als wichtigen ersten Schritt im Sinne ihrer Agenda gesehen, um den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. "Der steuerliche Anreiz für Arbeiten im Alter ist ein positives Signal für Leistung und gute Nachrichten für das Pensionssystem. Jetzt gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen", betont Lukas Sprenger, Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft.