Stand: 26. Mai 2026. Die heute veröffentlichte Erhebung der Arbeiterkammer zeigt, dass identische Lebensmittel in Österreich im Schnitt um 26 Prozent teurer sind als in Deutschland. Einzelne Produk...
Stand: 26. Mai 2026. Die heute veröffentlichte Erhebung der Arbeiterkammer zeigt, dass identische Lebensmittel in Österreich im Schnitt um 26 Prozent teurer sind als in Deutschland. Einzelne Produkte wie Speiseeis oder Kaffee kosten demnach fast das Doppelte.
„Österreich muss jede Gelegenheit auf EU-Ebene nutzen, um diesen unfairen Österreich-Aufschlag abzuschaffen und das Leben in Österreich leistbarer zu machen“, sagt SPÖ-Klubvize Julia Herr. Die Bundesregierung habe erreicht, dass in Brüssel nun Bewegung in die Sache komme. Verschiedene Möglichkeiten, den Österreich-Aufschlag abzuschaffen, befinden sich laut SPÖ aktuell in Begutachtung.
Der Österreich-Aufschlag beschreibt, dass internationale Konzerne ihre Produkte in Österreich teurer anbieten als in anderen EU-Staaten. Ursache seien sogenannte „territoriale Lieferbeschränkungen“: Internationale Konzerne zwängen österreichische Händler, nur bei ihren Österreich-Ablegern einzukaufen – und diese hätten höhere Preise als in anderen Ländern. Das widerspreche den Regeln des europäischen Binnenmarktes.
Quelle: SPÖ-Parlamentsklub. Weitere Informationen: https://klub.spoe.at