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SPÖ-Lindner: PRIDE kämpft für ein Leben ohne Angst

1. Juni 2026
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Mit dem Start des PRIDE-Monats Juni steht in diesem Jahr erneut der Einsatz für die gesellschaftliche Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen im Fokus.

Mit dem heutigen Start in den PRIDE-Monat Juni steht auch in diesem Jahr der Einsatz für die gesellschaftliche Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen im Fokus. Für die sozialdemokratische LGBTIQ+ Organisation SoHo Österreich ist das ein Anlass, alle demokratischen Kräfte zu einem Schulterschluss gegen den rechts-fundamentalistischen Kulturkampf aufzurufen.

PRIDE-Aufruf und Forderung nach Sicherheit

SoHo-Bundesvorsitzender und SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner betont: "PRIDE ist mehr als eine Demonstration und viel mehr als eine Party. Wenn unzählige Menschen in den kommenden Wochen bei mehr als 30 PRIDE Kundgebungen in ganz Österreich für gleiche Rechte auf die Straße gehen, dann fordern sie vor allem eines: Ein Leben ohne Angst, Hass und Gewalt ­– und zwar für ALLE Menschen!"

Konkrete Forderungen an die Regierung

Lindner und die SoHo Österreich verlangen die rasche Umsetzung des Regierungsprogramms für LGBTIQ+ Personen: "Das Verbot jeder Form von Konversionsfolter, der Schutz intergeschlechtlicher Kinder und ein klarer Fokus auf queere Gesundheit müssen genauso umgesetzt werden, wie der Nationale Aktionsplan gegen Hate Crime. Während Hassverbrechen ansteigen und rechtsextreme und fundamentalistische Kräfte Hass und Hetze gegen trans* Personen verbreiten, muss diese Regierung zeigen, dass sie die Menschenrechte und die Selbstbestimmung ALLER Menschen in dieser Republik fördert!" Vor allem das lange verhandelte Verbot von Konversionsmaßnahmen müsse jetzt schnell umgesetzt werden, so Lindner, der in Richtung ÖVP appelliert, sich auf Basis von Fakten und Wissenschaft für die Sicherheit aller Menschen in Österreich einzusetzen.

Parlamentsauswertung

Lindner verweist auf eine Auswertung des Parlamentsdienstes, die aufdeckte, dass die FPÖ in den letzten Jahren besonders häufig Themen wie "trans" und "gendern" zum Thema machte. Er kritisiert diesen Kulturkampf gegen LGBTIQ+ Personen als bewusst gesteuert und inszeniert und fordert, dem entgegenzutreten. "Denn jeder Mensch in Österreich hat ein sicheres und selbstbestimmtes Leben verdient – unabhängig davon, wer wir sind und wen wir lieben!"

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