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Wissenschaft

SOLA-Studie 2025: Wohnkosten belasten Österreichs Studierende immer mehr

14. April 2026
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Die Wohnsituation für Österreichs Studierende spitzt sich dramatisch zu. Eine neue Sozialerhebung zeigt, dass die monatlichen Wohnkosten durchschnittlich 586 Euro betragen und damit einen erheblich...

Die Wohnsituation für Österreichs Studierende spitzt sich dramatisch zu. Eine neue Sozialerhebung zeigt, dass die monatlichen Wohnkosten durchschnittlich 586 Euro betragen und damit einen erheblichen Teil des studentischen Budgets verschlingen. Besonders alarmierend: In Studierendenheimen sind die Kosten seit 2015 um 61 Prozent gestiegen. Diese Zahlen der Studierenden-Sozialerhebung (SOLA 2025) werfen ein Schlaglicht auf eine Entwicklung, die das Studieren in Österreich zunehmend zu einem Luxus werden lässt.

Studienfinanzierung unter Druck: 586 Euro monatlich nur fürs Wohnen

Die aktuellen Zahlen der SOLA 2025 zeigen, dass durchschnittlich 586 Euro monatlich für Wohnkosten anfallen. Damit ist Wohnen einer der größten Ausgabenposten für Studierende.

Studierendenheime: Kostensteigerung von 61 Prozent seit 2015

Die Erhebung nennt für Studierendenheime einen Anstieg der Kosten seit 2015 um 61 Prozent.

Positive Entwicklungen nach der Corona-Krise

Die SOLA 2025 stellt außerdem fest, dass finanzielle Schwierigkeiten nach den starken Belastungen der Corona-Pandemie zuletzt wieder zurückgehen. Maßnahmen wie die Valorisierung der Studienbeihilfe und Fonds für Härtefälle in Kooperation mit der ÖH werden in der OTS als wirkungsvoll genannt.

Mensabonus und 5-Euro-Menü: Entlastung beim Essen

Als weiterer Schwerpunkt nennt die OTS leistbare Verpflegung: Mit dem Mensabonus sowie einer neuen Qualitätsoffensive wird sichergestellt, dass Studierende künftig in den Mensen täglich ein Menü unter 5 Euro erhalten.

Ministerielle Gegenmaßnahmen: Förderung für Studierendenheime

Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner betont in der OTS, dass die Wiedereinführung der Förderung gemeinnütziger Studierendenwohnheime ein notwendiger und wichtiger Schritt sei.

Einordnung durch das IHS

Für das Institut für Höhere Studien (IHS) ordnet Anna Dibiasi die Ergebnisse ein: Die Erhebung zeige, dass Studierende in Österreich 2025 zwar seltener finanzielle Schwierigkeiten haben als 2023, dennoch bleibe die Belastung höher als 2019. Viele geraten dadurch in einen Konflikt zwischen Erwerbstätigkeit zur Sicherung des Einkommens und eingeschränkter Studienzeit. Maßnahmen im Wohnbereich als größtem Ausgabenposten könnten hier entlastend wirken.

Die SOLA 2025 zeigt klar: Leistbares Studieren bleibt eine zentrale Aufgabe. Die Bundesregierung setzt dafür gezielt Maßnahmen: im Dialog mit den Studierenden und mit Blick auf die Zukunft des Hochschulstandorts Österreich.

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