Direktorium genehmigt 14 Projekte aus Mitteln des originären Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Die OeNB hat in der 1. Vergabesitzung 2026 rund 3,2 Mio. EUR aus dem Jubiläumsfonds für 14 Forschungsprojekte bewilligt. Nächster Einreichtermin: 27.07.–23.09.2026.
Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat in der 1. Vergabesitzung 2026 aus Mitteln des originären Jubiläumsfonds rund 3,2 Mio. EUR zur Förderung wissenschaftlicher Forschungs- und Lehraufgaben genehmigt. Das Direktorium der OeNB entschied nach einer umfassenden Evaluierung über die Finanzierung von 14 Projekten, für die insgesamt 56 Anträge eingereicht worden waren.
Vize-Gouverneurin Edeltraud Stiftinger wird in der Aussendung mit folgenden Worten zitiert: „Nachhaltige Forschung und Innovation zählen zu den wesentlichen Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung unseres Landes und seines Wirtschaftsstandorts. Sie bilden das Fundament für evidenzbasierte Entscheidungen und zukunftsweisende Ansätze mit nachhaltigem Mehrwert für die Gesellschaft. Mit dem Jubiläumsfonds sowie weiteren Förderinitiativen unterstützt die OeNB daher gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs und schafft attraktive Bedingungen, damit herausragende Talente in Österreich ihre wissenschaftlichen Vorhaben erfolgreich realisieren können“.
Das Direktorium bewilligte die Finanzierung von 14 Forschungsprojekten. Insgesamt lagen 56 Anträge vor. Zur Verfügung gestellt werden die Mittel „aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft“, wie die OeNB mitteilt. Die Gesamtsumme der bewilligten Fördermittel wird in der Aussendung mit rd. 3,2 Mio EUR angegeben.
In der offiziellen Mitteilung wird der Entscheidungsprozess knapp beschrieben: Nach umfassender Evaluierung wurde in der 1. Vergabesitzung 2026 die Finanzierung der genannten Projekte genehmigt. Weitergehende Details zum Evaluationsverfahren oder zu den einzelnen Förderbeträgen der Projekte sind in der Aussendung nicht genannt.
Die OeNB nennt in ihrer Mitteilung die Namen der Projektleiterinnen und Projektleiter, deren jeweilige Institution sowie die Titel der geförderten Vorhaben. Im Wortlaut aufgeführt sind:
Die OeNB benennt in der Aussendung die Projekte jeweils mit Titel und Institution, weitergehende Angaben zu Laufzeiten, Budgetaufteilungen oder Kooperationspartnern werden in der Mitteilung nicht gemacht.
Die Aussendung nennt konkret den nächsten Einreichtermin für die 1. Vergabesitzung des Jubiläumsfonds im Jahr 2027: Beginn ist der 27.07.2026, das Einreichfenster endet am 23.09.2026 (mittags). In der Mitteilung werden weitere Formalia nicht ausgeführt; die OeNB verweist auf detaillierte Informationen auf ihrer Website.
Aus dem Verzeichnis der geförderten Projekte ergibt sich, dass sowohl universitäre Einrichtungen als auch außeruniversitäre Forschungsinstitute Mittel erhalten haben. Die aufgeführten Projektüberschriften verdeutlichen eine thematische Breite, die von Finanz- und Wirtschaftsthemen über Energie- und Umweltfragen bis zu Bildungs- und Arbeitsmarktforschung reicht.
Stablecoins sind in der Aussendung als Forschungsthema eines Projekts genannt. Allgemein werden darunter Kryptowährungen verstanden, die darauf ausgelegt sind, einen relativ stabilen Wert gegenüber einem Referenzwert zu halten. Die Mitteilung nennt einen Projektfokus auf „Depeg Contagion Mechanisms“, also Mechanismen, bei denen die Bindung eines Stablecoins an seinen Referenzwert verloren gehen kann.
Dezentrale Finanzsysteme (DeFi) erscheinen in mehreren Projektbezeichnungen. Der Begriff bezeichnet üblicherweise Finanzdienstleistungen, die auf dezentralen, überwiegend blockchain-basierten Protokollen ablaufen. In der Aussendung wird der Themenkomplex unter Titeln wie „Market Frictions in Decentralized Finance“ thematisiert.
Der Begriff taucht im Projekttitel „PREDICT: Intergenerationelle Einkommenskorrelation“ auf. Er beschreibt allgemein statistische Zusammenhänge zwischen den Einkommensniveaus über zwei oder mehr Generationen innerhalb von Familien. Solche Untersuchungen analysieren typischerweise, wie soziale und bildungsbezogene Faktoren Einkommensverläufe beeinflussen.
Ein Projekt nennt die „EU's ED-Procedure“ als Untersuchungsgegenstand. Sofern im europäischen Kontext verwendet, bezieht sich die Abkürzung ED-Procedure auf ein EU-Überwachungsverfahren im Bereich der Fiskal- oder konjunkturellen Regeln. Die Aussendung nennt das Projekt als „The macroeconomic effects of being placed under the EU's ED-Procedure – a narrative approach“ ohne weitere Ausführungen.
Als „Jubiläumsfonds“ bezeichnet die OeNB in ihrer Mitteilung die Herkunft der Fördermittel. Die Aussendung nennt den Fonds explizit als Finanzquelle zur „Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft“. Detaillierte operative Regeln des Fonds werden in der aktuellen Mitteilung nicht beschrieben.
Die Namens- und Titelliste der geförderten Vorhaben bietet Einblick in die thematische Ausrichtung der geförderten Forschung laut OeNB-Mitteilung: Sie reicht von Fragen zu Finanzmärkten und neuen Technologien über Energie- und Umweltfragen bis zu Bildungs- und Arbeitsmarktanalysen. Die Einreicher kommen nach Angaben der Aussendung aus Universitäten und Forschungsinstituten.
Gleichzeitig unterstreicht die Mitteilung, dass die OeNB zur Auswahl ein Evaluationsverfahren anwendet und dass konkrete Förderbeträge pro Projekt in dieser Aussendung nicht aufgeschlüsselt werden. Für detaillierte Informationen verweist die Institution auf weiterführende Hinweise auf ihrer Website.
In der Mitteilung gibt die OeNB an, dass insgesamt rund 3,2 Mio EUR aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Finanzierung der 14 Projekte genehmigt wurden. Konkrete Einzelbeträge für die einzelnen Vorhaben sind in der Aussendung nicht aufgeschlüsselt.
Die OeNB nennt für die 1. Vergabesitzung 2026 insgesamt 56 Anträge. Aus dieser Zahl wählte das Direktorium nach einer umfassenden Evaluierung die 14 förderwürdigen Projekte aus.
Die Entscheidung zur Finanzierung wurde laut Mitteilung vom Direktorium der OeNB getroffen, und zwar nach einer umfassenden Evaluierung. Detaillierte Informationen zum Evaluationsverfahren selbst oder zu beteiligten Gutachterinnen und Gutachtern sind in der Aussendung nicht enthalten.
Die Aussendung zitiert Edeltraud Stiftinger, Vize‑Gouverneurin der OeNB. In ihrem Zitat betont sie die Bedeutung nachhaltiger Forschung und Innovation und verweist auf die Rolle des Jubiläumsfonds und weiterer Förderinitiativen bei der Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Der nächste Einreichtermin für die 1. Vergabesitzung im Jahr 2027 beginnt am 27.07.2026 und endet am 23.09.2026 (mittags). Die Mitteilung empfiehlt, die auf der OeNB-Webseite genannten weiterführenden Informationen zu beachten.
Die OeNB verweist in der Mitteilung auf die Informationsseite des Jubiläumsfonds auf ihrer Website. Für medienrelevante Rückfragen nennt die OeNB eine Pressestelle mit Kontaktdaten in der Aussendung.
Quelle dieser Meldung: Oesterreichische Nationalbank (Aussendung zur Vergabe von Mitteln des originären Jubiläumsfonds, 1. Vergabesitzung 2026).
Weiterführende Informationen auf der OeNB-Website: https://www.oenb.at/Ueber-Uns/Forschungsfoerderung/Jubilaeumsfonds.html
Pressekontakt laut Aussendung: Oesterreichische Nationalbank, Pressesprecherin Mag.a Marlies Schroeder, MiM; Telefon: (+43-1) 404 20-6900; E-Mail: marlies.schroeder [at] oenb.at