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Slahi-Auftritt an Uni Wien: FPÖ fordert Absage

FPÖ-Studentensprecher Manuel Litzke kritisiert die geplante ÖH-Einladung von Mohamedou Ould Slahi und fordert ein Einschreiten der Verantwortlichen.

1. Juni 2026
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Manuel Litzke kritisiert die geplante ÖH-Einladung von Mohamedou Ould Slahi und fordert eine Absage. Ergänzende Quellen ordnen ÖH und Slahi-Kontext ein.

Die freiheitliche Fraktion im Parlament hat scharfe Kritik an einer geplanten Veranstaltung an der Universität Wien geübt. In einer Aussendung des Freiheitlichen Parlamentsklubs vom 1. Juni 2026 bezeichnet FPÖ-Studentensprecher NAbg. Manuel Litzke die Einladung der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) an Mohamedou Ould Slahi als „Skandal“ und forderte eine sofortige Absage.

Litzke warf in der Mitteilung der ÖH vor, dem Gast laut Aussendung eine „unkritische Bühne“ zu bieten, und kritisierte zugleich das Verhalten der Universitätsleitung sowie das Ausbleiben einer Reaktion der zuständigen Bundesministerin. Er forderte ein „klares Machtwort der Verantwortlichen“. Die in der Aussendung verwendete Bezeichnung zu Slahi wird im weiteren Artikel als FPÖ-Formulierung eingeordnet.

ÖH-Einladung, Uni Wien und die Kritik der FPÖ

Nach Darstellung von Manuel Litzke – wie in der Presseaussendung des Freiheitlichen Parlamentsklubs wiedergegeben – hat die von „linken Fraktionen dominiert“ ÖH Mohamedou Ould Slahi eingeladen. Litzke zitiert in der Aussendung Aussagen über Slahis mutmaßliche frühere Bindungen, darunter die Formulierung, er habe „einst der Terrororganisation Al-Kaida die Treue geschworen und in deren Terrorcamps trainiert“; diese Angaben entstammen der FPÖ-Mitteilung.

In seinem Statement bezeichnete Litzke die Einladung und das Verhalten der Universitätsleitung als „unerträglichen Tiefpunkt“ und forderte, die Veranstaltung abzusagen. Er sprach von einem „politischen und moralischen Skandal der Sonderklasse“ und warf zugleich der ÖH vor, die Einladung unter dem Deckmantel einer „Menschenrechtsdiskussion“ zu rechtfertigen und damit den extremistischen Hintergrund des Gastes zu relativieren.

Forderung an Rektorat und Wissenschaftsministerin

Die kritische Reaktion stammt ausschließlich aus der Aussendung des Freiheitlichen Parlamentsklubs; die dort wiedergegebenen Zitate und Bewertungen stammen von Manuel Litzke. Die Aussendung fordert konkret das Rektorat der Universität Wien und SPÖ-Wissenschaftsministerin Holzleitner zum Eingreifen auf.

Die Aussendung verknüpft politische Vorwürfe mit institutionellen Forderungen: Litzke nennt explizit das Rektorat und die Bundesministerin als Adressaten seines Forderns nach einer Absage und einem „klaren Machtwort“. In der Mitteilung wird zudem die ÖH als ein Organ dargestellt, das aus Sicht des Aussendungsautors über seine Rolle hinaus politische Agenden verfolge; diese Darstellungen sind Teil der politischen Positionierung in der Presseaussendung.

Rolle der ÖH und Kritikpunkte der FPÖ im Fall Einladung von Mohamedou Ould Slahi

Österreichische Hochschülerschaft (ÖH)

Die ÖH ist in der Aussendung als die organisatorisch einladende Stelle genannt. In der Mitteilung wird sie politisch bewertet – etwa als von „linken Fraktionen dominiert“ – was eine Bewertung des Aussendungsautors darstellt. Die Aussendung erhebt zudem Vorwürfe gegen die ÖH hinsichtlich der Verwendung von Studierendenbeiträgen.

Universität Wien / Universitätsleitung

Die Universitätsleitung wird in der Aussendung kritisiert, weil sie sich laut Litzke gegenüber der Einladung „in ohrenbetäubendes Schweigen hülle“. Dies ist eine vorwurfshafte Darstellung in der Presseaussendung und bezieht sich auf das Ausbleiben einer öffentlichen Reaktion, wie sie dort beschrieben wird. In der Aussendung wird das Rektorat als eine Verantwortungsperson genannt, die laut Litzke reagieren müsse.

Manuel Litzke (FPÖ)

Manuel Litzke wird in der Aussendung als FPÖ-Studentensprecher und Nationalratsabgeordneter (NAbg.) genannt. Er ist Urheber der in der Meldung wiedergegebenen Kritik und Forderungen und wird mehrfach zitiert. Seine Aussagen bilden die Grundlage für die in diesem Artikel wiedergegebenen Vorwürfe und Forderungen.

Mohamedou Ould Slahi

Der Name des eingeladenen Gastes erscheint in der Aussendung; Litzke bezeichnet ihn darin als „ein ehemaliges Al-Kaida-Mitglied“ und zitiert Formulierungen über eine frühere Treue zu Al-Kaida und angebliche militärische Ausbildung in Terrorcamps. Diese Beschreibungen stehen im Text der FPÖ-Mitteilung und werden in diesem Artikel als deren Inhalt wiedergegeben.

SPÖ-Wissenschaftsministerin Holzleitner

In der Aussendung wird Wissenschaftsministerin Holzleitner namentlich angesprochen: Litzke fordert ein Einschreiten der Ministerin und wirft ihr in der Mitteilung vor, den „extremistischen Umtrieben der ÖH an der Uni Wien einmal mehr tatenlos zuzuschauen“. Dies ist Teil der politischen Forderung, wie sie in der Aussendung formuliert ist.

„Menschenrechtsdiskussion“ und „Terrorverharmlosung“

In der Aussendung kritisiert Litzke, die ÖH versuche, die Einladung „unter dem Deckmantel einer ‚Menschenrechtsdiskussion‘ reinzuwaschen“. Dies ist eine inhaltliche Einordnung und ein Vorwurf in der Presseaussendung. Der Begriff „Terrorverharmlosung“ wird von Litzke in der Mitteilung genutzt, um zu beschreiben, wie die Einladung aus seiner Sicht dargestellt werde.

Was Litzke konkret fordert

Laut der FPÖ-Aussendung verlangt Manuel Litzke eine sofortige Absage der Veranstaltung. Er fordert außerdem ein „klares Machtwort der Verantwortlichen“ und nennt dabei explizit das Rektorat der Universität Wien sowie die zuständige Bundesministerin.

In der Aussendung betont Litzke, dass Universitäten Orte des freien Diskurses sein müssten, zugleich aber „niemals zu Wohlfühloasen für Personen mit terroristischer Vergangenheit verkommen“ dürften. Er warnt, wer hier wegschaut, „handelt grob fahrlässig“ und kritisiert außerdem die Verwendung von ÖH-Geldern: In der Mitteilung spricht er von „Terrorverharmlosung auf Kosten der Zwangsbeitragszahler“.

Was die Forderung konkret bedeutet

Nach Darstellung der Aussendung richtet sich die geforderte Absage an die Universitätsleitung und die zuständige Ministerin; Litzke nennt beide Institutionen als Adressaten. Die sprachliche Forderung umfasst demnach sowohl die Unterbindung der geplanten Veranstaltung als auch eine öffentliche Stellungnahme der Verantwortlichen, wie in der Presseaussendung formuliert.

Die Aussendung verknüpft diese Forderung mit politischen Bewertungen: Neben der Absage verlangt Litzke ein „klares Machtwort“ und kritisiert darüber hinaus die Verwendung von ÖH-Mitteln. Diese Aspekte sind in der Mitteilung als Begründung seiner Forderung enthalten und werden in diesem Beitrag als solche wiedergegeben.

Weitere Kritikpunkte zu ÖH und Studienbedingungen

  • Die ÖH habe statt ideologischer Veranstaltungen andere „echte Sorgen der Studenten“ zu behandeln, darunter leistbares Wohnen, Inflation und „teilweise katastrophale Studienbedingungen“.
  • Litzke wirft der ÖH vor, ihre Position und die Gelder der Studierenden „für ideologische Inszenierungen“ zu missbrauchen.
  • Er bezeichnet das gemeinsame Verhalten von ÖH und aus seiner Sicht schweigender Universitätsleitung als „politischen und moralischen Skandal der Sonderklasse“.

FAQ zur FPÖ-Kritik an ÖH-Einladung von Mohamedou Ould Slahi

  • Wer hat die Kritik geäußert?

    Die Kritik stammt aus einer Presseaussendung des Freiheitlichen Parlamentsklubs; namentlich geäußert wurde sie von FPÖ-Studentensprecher NAbg. Manuel Litzke. Alle in diesem Artikel wiedergegebenen Zitate und Bewertungen sind der genannten Aussendung entnommen.

  • Worum geht es konkret?

    Nach Darstellung in der Aussendung wirft Litzke der ÖH vor, Mohamedou Ould Slahi eingeladen zu haben, den er als „ein ehemaliges Al-Kaida-Mitglied“ bezeichnet. Die Kritik richtet sich sowohl gegen die Einladung selbst als auch gegen das Ausbleiben einer öffentlichen Reaktion der Universitätsleitung und der zuständigen Ministerin, wie es in der Mitteilung heißt.

  • Was fordert Litzke?

    Laut der Presseaussendung fordert Litzke eine sofortige Absage der Veranstaltung sowie ein deutliches Eingreifen der Verantwortlichen, konkret des Rektorats der Universität Wien und der Wissenschaftsministerin. Er verlangt ein „klares Machtwort“ und bezeichnet das Wegschauen als fahrlässig.

  • Welche Vorwürfe erhebt Litzke gegen die ÖH?

    In der Mitteilung wirft Litzke der ÖH vor, die Einladung unter dem Vorwand einer „Menschenrechtsdiskussion“ zu verbergen und dadurch den extremistischen Hintergrund des Gastes zu relativieren. Außerdem kritisiert er die Verwendung von ÖH-Mitteln und spricht von „Terrorverharmlosung auf Kosten der Zwangsbeitragszahler“.

  • Hat die Universität oder die ÖH auf die Kritik reagiert?

    Die Presseaussendung des Freiheitlichen Parlamentsklubs gibt eine kritische Darstellung und fordert Reaktionen; in der Aussendung selbst sind jedoch keine Antworten oder Stellungnahmen der Universität Wien oder der ÖH enthalten. Dieser Artikel beschränkt sich auf die in der Aussendung enthaltenen Angaben.

  • Welche weiteren Anliegen nennt Litzke?

    Als Beispiele für vernachlässigte Anliegen der Studierenden nennt Litzke in der Aussendung leistbares Wohnen, Inflation und „teilweise katastrophale Studienbedingungen“. Diese Punkte werden dort als „echte Sorgen der Studenten“ aufgeführt und sind Teil der politischen Kritik.

Quellen und Kontakt

Quelle der politischen Position ist der Freiheitliche Parlamentsklub. Ergänzend wurden für den Kontext folgende öffentlich zugängliche Quellen herangezogen: das Parlamentsprofil von Manuel Litzke, der Bericht von ORF Wien zur ÖH-Einladung, die offiziellen Informationen auf oesterreich.gv.at zur ÖH, die ECCHR-Einordnung zur Aufhebung der deutschen Einreisesperre sowie der ACLU-Beitrag zu Slahis Guantánamo-Haft und Freigabeentscheidung.

Kontakt laut Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub, 01/40110-7012, presse-klub [at] fpk.at.

Schlagworte

#Universität Wien#ÖH#Manuel Litzke#Mohamedou Ould Slahi#FPÖ#Litzke#Sicherheit#Universität

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