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Wirtschaft

Semperit im Krisenmodus: Erstes Quartal 2025 unter Druck!

14. Mai 2025
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Wien – Der Start ins Jahr 2025 hätte für die Semperit AG kaum turbulenter ausfallen können. Die ersten Monate des Jahres brachten für den österreichischen Spezialisten für elastomer Produkte eine Reihe von Herausforderungen, die das Unternehmen in Alarmbereitschaft versetzten. Doch es gibt Hoffnung

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Wien – Der Start ins Jahr 2025 hätte für die Semperit AG kaum turbulenter ausfallen können. Die ersten Monate des Jahres brachten für den österreichischen Spezialisten für elastomer Produkte eine Reihe von Herausforderungen, die das Unternehmen in Alarmbereitschaft versetzten. Doch es gibt Hoffnung am Horizont.

Ein stürmischer Jahresbeginn

Das erste Quartal 2025 war für die Semperit AG alles andere als ein Spaziergang. Der Umsatz fiel um satte 13,8% auf 151,7 Millionen Euro, während das EBITDA um dramatische 51,6% auf 11,1 Millionen Euro einbrach. Diese Zahlen sind ein Weckruf für das Unternehmen, das sich in einem zunehmend schwierigen Marktumfeld behaupten muss.

Die Ursachen der Krise

Semperit-CEO Manfred Stanek spricht von einer „anhaltend schwierigen Marktlage“. Besonders der von den USA initiierte Zollkonflikt sorgte für Unsicherheit und Verzögerungen bei den Investitionsentscheidungen der Kunden. Die Zurückhaltung in der Bestellaktivität traf vor allem das Förderbandgeschäft hart.

Ein Silberstreif am Horizont?

Trotz der düsteren Zahlen gibt es Anzeichen für eine Erholung. Der Auftragseingang verbesserte sich im März und April und übertraf sogar die Vorjahreszahlen. Stanek äußert sich vorsichtig optimistisch: „Wir erwarten eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte.“

Die Bilanz des Unternehmens bleibt robust, mit einer Eigenkapitalquote von 46% und liquiden Mitteln in Höhe von 128 Millionen Euro. Auch der freie Cashflow konnte auf 8,7 Millionen Euro gesteigert werden, was auf reduzierte Investitionen zurückzuführen ist.

Ausblick auf das Gesamtjahr

Semperit hält an seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2025 fest. Das operative EBITDA soll zwischen 65 und 85 Millionen Euro liegen. Allerdings wird das Ergebnis durch Digitalisierungsprojekte, die mit rund 5 Millionen Euro zu Buche schlagen, belastet.

Die Semperit AG hofft auf positive Impulse durch das Infrastrukturprogramm in Deutschland, steigende Verteidigungsausgaben in der EU und den Wiederaufbau in der Ukraine. Diese Faktoren könnten sich mittelfristig als Wachstumstreiber erweisen.

Weitere Informationen finden Sie im Quartalsbericht der Semperit Gruppe.

Schlagworte

#Quartalsergebnisse#Semperit#Wirtschaft

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