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Schockierende Zahlen: Millionen Österreicher in Armut – Was die Regierung jetzt verspricht!

29. April 2025
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Die neuesten Zahlen der EU-weiten Erhebung EU-SILC 2024 sind alarmierend: Trotz eines leichten Rückgangs bleibt die soziale Lage in Österreich angespannt. Rund 1,53 Millionen Menschen, das sind 16,9 % der Bevölkerung, gelten als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Doch was bedeutet das für die Betro

Die neuesten Zahlen der EU-weiten Erhebung EU-SILC 2024 sind alarmierend: Trotz eines leichten Rückgangs bleibt die soziale Lage in Österreich angespannt. Rund 1,53 Millionen Menschen, das sind 16,9 % der Bevölkerung, gelten als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Doch was bedeutet das für die Betroffenen und welche Maßnahmen plant die Regierung, um diesem Problem entgegenzuwirken?

Armutsgefährdung trotz Sozialstaat – Ein Blick auf die Zahlen

Ohne den Schutz des Sozialstaates wäre die Lage dramatisch: Die Armutsgefährdungsquote würde ohne Sozialleistungen und Pensionen auf erschreckende 43 % ansteigen. Doch dank der staatlichen Unterstützung sinkt sie auf 14,3 %. „In der Teuerungskrise zeigt sich, wie wichtig ein starker Sozialstaat ist“, erklärt Ministerin Schumann eindringlich.

Wer ist besonders betroffen?

  • Alleinerziehende: 43 % leben in Armut oder sind ausgrenzungsgefährdet.
  • Mehrkindfamilien: 32 % kämpfen mit finanziellen Problemen.
  • Langzeitarbeitslose: 61 % sind betroffen, doch hier gibt es einen Rückgang um 14 Prozentpunkte.
  • Menschen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft: Bis zu 46 % sind gefährdet.
  • Kinder und Jugendliche: 344.000 Kinder, das sind 21 %, leben in Armut – ein Rückgang um 32.000.
  • Menschen in Ausbildung: 32 % sind betroffen.

Regierung verspricht Hilfe – Kindergrundsicherung als Schlüssel?

Die Bundesregierung setzt sich für die Bekämpfung der Kinderarmut ein und plant eine 2-Säulen-Kindergrundsicherung. Ziel ist es, die Kinderarmut bis 2030 zu halbieren. „Wir müssen die Chancengerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen verbessern“, betont Schumann.

Wohnkosten – Die stille Last der Armut

Die hohen Wohnkosten sind eine weitere Belastung: Über 2,7 Millionen Menschen empfinden ihre Mietkosten als stark belastend. Ein Mietpreis-Stopp soll hier Abhilfe schaffen. „Mieten sind in den letzten Jahren um bis zu 25 % gestiegen“, warnt Schumann.

Städte vs. Land – Wo ist die Lage schlimmer?

Erstmals zeigt sich eine Annäherung zwischen städtischen und ländlichen Regionen. In Wien und anderen großen Städten ist die Armutsgefährdung leicht zurückgegangen – ein Hoffnungsschimmer am Horizont.

Fazit: Ein Appell an die Politik

Die Zahlen sind ein Weckruf: Die soziale Absicherung muss weiter gestärkt werden, um Menschen in Not aufzufangen. „Die letzte Reform der Sozialhilfe hat sich als nicht armutsfest erwiesen“, gibt Schumann zu. Eine neue Sozialhilfe soll dies ändern und arbeitsfähige Personen schneller in den Arbeitsmarkt integrieren.

Schlagworte

#Armut#Kinderarmut#Österreich#Sozialstaat#Wohnkosten

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