Am 18. Dezember 2025 gab die renommierte österreichische Kanzlei Schiefer Rechtsanwälte bekannt, dass Dr. Philipp J. Marboe ab Januar 2026 als neuer Partner in das Führungsteam eintreten wird. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die kontinuierliche Expansion und das Bestreben der Kanzlei,
Am 18. Dezember 2025 gab die renommierte österreichische Kanzlei Schiefer Rechtsanwälte bekannt, dass Dr. Philipp J. Marboe ab Januar 2026 als neuer Partner in das Führungsteam eintreten wird. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die kontinuierliche Expansion und das Bestreben der Kanzlei, ihre Position als führende Vergaberechtskanzlei in Österreich weiter zu festigen.
Dr. Philipp J. Marboe bringt über zwanzig Jahre Erfahrung im öffentlichen Wirtschaftsrecht mit, insbesondere im Vergabe- und Vertragsrecht. Diese Fachgebiete sind entscheidend für die rechtliche Beratung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und der Gestaltung von Verträgen zwischen öffentlichen und privaten Partnern. Vergaberecht, ein komplexes Rechtsgebiet, regelt die Verfahren zur Beschaffung von Waren und Dienstleistungen durch öffentliche Auftraggeber. Es zielt darauf ab, Transparenz, Gleichbehandlung und Wettbewerb zu gewährleisten.
Das Vergaberecht hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt. Ursprünglich als Instrument zur Bekämpfung von Korruption eingeführt, hat sich das Vergaberecht zu einem strategischen Werkzeug entwickelt, das nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftspolitische Ziele verfolgt. In Österreich wurde das Vergaberecht durch EU-Richtlinien maßgeblich beeinflusst, was zu einer Harmonisierung der Vorschriften innerhalb der EU führte.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz, wo das Vergaberecht ebenfalls eine zentrale Rolle spielt, hat Österreich einige Besonderheiten. Während Deutschland strikte Regelungen bei der Ausschreibung öffentlicher Aufträge verfolgt, bietet die Schweiz mehr Flexibilität, insbesondere bei der Berücksichtigung regionaler Anbieter. Österreichs Ansatz liegt dazwischen und betont die strategische Nutzung des Vergaberechts zur Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit.
Die Ernennung von Dr. Marboe könnte weitreichende Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft haben. Durch seine Expertise im Bereich der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in der Bahnbranche, könnten zukünftige Projekte effizienter und kostengünstiger abgewickelt werden. Dies betrifft nicht nur Großprojekte wie den Ausbau von U-Bahnen und Straßenbahnen, sondern auch kleinere Initiativen, die die Mobilität in ländlichen Regionen verbessern.
Ein Beispiel für den Bürger-Impact ist die Einführung des Klimatickets, bei dem Dr. Marboe maßgeblich beteiligt war. Das Klimaticket erleichtert nicht nur den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern fördert auch den Umstieg vom Auto auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel. Dies zeigt, wie juristische Expertise direkt zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann.
Schiefer Rechtsanwälte beschäftigt rund 50 Expert:innen und hat Standorte in mehreren österreichischen Städten, darunter Wien, Salzburg und Graz. Die Kanzlei ist bekannt für ihre Arbeit mit prominenten Auftraggebern aus Politik, Verwaltung und Privatwirtschaft. Laut aktuellen Rankings zählt Martin Schiefer, der Gründungspartner, zu den führenden Persönlichkeiten im österreichischen Vergaberecht.
Mit Dr. Marboe als Partner plant Schiefer Rechtsanwälte, ihre strategische Ausrichtung weiter zu schärfen. Die Kanzlei möchte das Vergaberecht als Hebel für wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation nutzen. Dies umfasst Bereiche wie die Digitalisierung, die Energie- und Verkehrswende sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen im globalen Markt.
Die Erweiterung des Führungsteams von Schiefer Rechtsanwälte durch Dr. Philipp J. Marboe markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Kanzlei. Seine umfassende Erfahrung und sein innovativer Ansatz im Vergaberecht werden zweifellos dazu beitragen, die Position der Kanzlei als führender Anbieter in diesem Bereich zu festigen. Interessierte Leser können sich auf der Website der Kanzlei über weitere Entwicklungen informieren.