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ABZ*AUSTRIA fordert Frauenförderung in Logistikstrategie

Organisation verlangt gezielte Ansprache, Qualifizierung und Aufstiegschancen für Frauen in der Logistik

15. Juni 2026
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ABZ*AUSTRIA begrüßt die Logistikstandortstrategie und fordert konkrete Maßnahmen, damit Frauen leichter in technische, digitale und operative Logistikberufe gelangen.

ABZ*AUSTRIA hat die Österreichische Logistikstandortstrategie des Bundesministeriums Innovation, Mobilität und Infrastruktur als wichtigen Schritt zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich bezeichnet. In ihrer Stellungnahme betont die Organisation, dass es nun vor allem auf die konkrete Umsetzung ankomme: Frauen müssten in der Logistik gezielt angesprochen, qualifiziert und in technische, digitale sowie operative Berufsfelder gebracht werden.

Die Organisation plädiert dafür, Frauen den Zugang zu sogenannten Zukunftsbranchen zu öffnen – und zwar entlang der gesamten Berufsbiografie, vom beruflichen Einstieg über Weiterbildung bis hin zum beruflichen Aufstieg. ABZ*AUSTRIA stellt sich darüber hinaus bereit, die Umsetzung der Strategie gemeinsam mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Akteurinnen und Akteuren mitzugestalten.

Die österreichische Logistikstandortstrategie im Überblick

In ihrer Reaktion bezieht sich ABZ*AUSTRIA ausdrücklich auf die vom Bundesministerium Innovation, Mobilität und Infrastruktur vorgelegte Österreichische Logistikstandortstrategie. Die Organisation bewertet die Strategie in der Aussendung als einen bedeutsamen Schritt für den Wirtschaftsstandort, wobei der Schwerpunkt ihrer Stellungnahme auf der Frage liegt, wie die in der Strategie formulierten Ziele praktisch umgesetzt werden.

ABZ*AUSTRIA fordert, dass die Strategie Maßnahmen beinhalten und operationalisieren müsse, die die Integration von Frauen in technische, digitale und operative Logistikberufe systematisch voranbringen. Dabei nennt die Organisation Maßnahmen über den gesamten beruflichen Lebensweg hinweg, also vom Einstieg über Qualifizierung bis zu Aufstiegswegen.

ABZ*AUSTRIA: Frauen als Schlüssel gegen den Fachkräftemangel

ABZ*AUSTRIA hat sich im Rahmen des Strategieprozesses aktiv zu den Themen Diversität, Bildung und Karriere im Logistikbereich eingebracht. Das Ziel der Einbringung war es, Fachkräftesicherung stärker mit Gleichstellung, Qualifizierung und der Erschließung neuer Zielgruppen zu verbinden, so die Organisation.

Als Bezugsgrößen nennt ABZ*AUSTRIA zentrale Angaben zur Branche: In logistiknahen Bereichen seien in Österreich mehr als 400.000 Personen beschäftigt. Der Frauenanteil in der Logistik- und Transportbranche liege demnach bei rund 35 Prozent; im Lehrberuf Betriebslogistik betrage der Frauenanteil etwa 29 Prozent, in vielen Logistik- und Transportberufen liege der Anteil noch deutlich darunter.

Zur Bedeutung vielfältiger Teams führt Manuela Vollmann, Geschäftsführerin von ABZ*AUSTRIA, aus: „Die Logistik von morgen braucht vielfältige Teams. Unternehmen, die Frauen gezielt ansprechen, attraktive Arbeitsbedingungen schaffen und Karrierewege sichtbar machen, erschließen ein enormes Potenzial an Fachkräften und Know-how.“

In der Aussendung verweist ABZ*AUSTRIA auf Erfahrungen aus zahlreichen Projekten: Weibliche Vorbilder, Mentoringprogramme sowie die Förderung von Qualifizierung, eines raschen beruflichen Wiedereinstiegs und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie würden Interesse an technischen, digitalen und zukunftsorientierten Berufsfeldern verstärken, sofern die Rahmenbedingungen und Entwicklungsperspektiven stimmen.

Ein weiteres Zitat der Geschäftsführung fasst die Haltung der Organisation zusammen: „Frauen bringen Kompetenzen mit, die für die Herausforderungen der Zukunft unverzichtbar sind. Jetzt gilt es, diese Maßnahmen mit konkreten Projekten und Angeboten zu hinterlegen und in die Umsetzung zu bringen.“

Welche Maßnahmen ABZ*AUSTRIA nennt

  • Gezielte Ansprache von Frauen für logistiknahe Berufe
  • Qualifizierung in technischen, digitalen und operativen Berufsfeldern
  • Öffnung des Zugangs zu Zukunftsbranchen vom Einstieg bis zum beruflichen Aufstieg
  • Einführung und Ausbau von Mentoringprogrammen und weiblichen Vorbildern
  • Förderung von Maßnahmen für raschen beruflichen Wiedereinstieg und Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Umsetzung konkreter Projekte und Angebote zur Operationalisierung der Strategie

Diese Liste fasst die in der Aussendung genannten Ansatzpunkte zusammen. ABZ*AUSTRIA fordert, dass die aufgezählten Maßnahmen durch konkrete Projekte und Angebote belegbar gemacht werden. Die Organisation betont wiederholt die Notwendigkeit praktischer Schritte, um strategische Zielsetzungen in konkrete Angebote und Maßnahmen zu überführen.

Logistik, Betriebslogistik, Diversität, Qualifizierung, Vereinbarkeit erklärt

Logistik (branchenbezogen)

In der Aussendung steht, dass in logistiknahen Bereichen in Österreich mehr als 400.000 Personen beschäftigt sind. Der Begriff Logistik wird dabei in einem weiten Sinne verwendet und umfasst Tätigkeiten und Dienste rund um Transport, Lagerung, Distribution und zugehörige Dienstleistungen.

Betriebslogistik (Lehrberuf)

Der Lehrberuf Betriebslogistik wird in der Mitteilung explizit genannt, mit einem Frauenanteil von rund 29 Prozent. Der Begriff verweist auf eine berufliche Ausbildung, die organisatorische und operative Aufgaben innerhalb betrieblicher Logistikstrukturen beinhaltet.

Diversität

Diversität wird in der Aussendung im Kontext der Zusammensetzung von Teams und der Erschließung neuer Zielgruppen genannt. ABZ*AUSTRIA stellt Diversität in direkten Zusammenhang mit Gleichstellung, Qualifizierung und Fachkräftesicherung.

Qualifizierung

Qualifizierung beschreibt in der Mitteilung Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung sowie Kompetenzentwicklung, die notwendig seien, um Frauen in technische, digitale und operative Berufsfelder zu bringen. ABZ*AUSTRIA nennt Qualifizierung als zentralen Hebel zur Integration von Frauen in der Logistik.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Vereinbarkeit wird in der Aussendung als ein wichtiger Aspekt genannt, um einen raschen beruflichen Wiedereinstieg und dauerhafte Erwerbsbeteiligung zu unterstützen. ABZ*AUSTRIA hebt Maßnahmen zur Vereinbarkeit als Bestandteil der Ansatzpunkte hervor, die das Interesse und die Teilhabe von Frauen an Logistikberufen fördern sollen.

Was sich durch die stärkere Einbindung von Frauen laut ABZ*AUSTRIA ändert

ABZ*AUSTRIA vertritt in der Aussendung die Auffassung, dass die stärkere Einbindung von Frauen in Zukunftsbranchen wie der Logistik einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Resilienz des Wirtschaftsstandorts Österreich leisten kann. Die Organisation bringt diese Einschätzung in Verbindung mit der Kombination von Fachkräftesicherung und Gleichstellungszielen.

Die Mitteilung stellt ferner heraus, dass jede Förderung von Frauen zugleich als Förderung der Wirtschaft verstanden werde. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels betont ABZ*AUSTRIA, es sei nicht vertretbar, auf das Potenzial von Frauen zu verzichten. Diese Argumentation wird in der Aussendung als Begründung für die Forderung nach gezielten Maßnahmen angeführt.

FAQ zur Stellungnahme von ABZ*AUSTRIA

Was sagt ABZ*AUSTRIA zur Logistikstandortstrategie?

ABZ*AUSTRIA sieht die Österreichische Logistikstandortstrategie des Bundesministeriums Innovation, Mobilität und Infrastruktur als wichtigen Schritt zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich. In der Aussendung betont die Organisation, dass es nun auf die Umsetzung ankomme, insbesondere was die Integration von Frauen in Zukunftsbranchen betrifft.

Wie viele Menschen arbeiten laut ABZ*AUSTRIA in logistiknahen Bereichen?

In der Mitteilung wird angegeben, dass in logistiknahen Bereichen in Österreich mehr als 400.000 Personen beschäftigt sind. Diese Zahl dient laut ABZ*AUSTRIA als Kontext für die Diskussion über Fachkräftesicherung und die Bedeutung zusätzlicher Arbeitskräftepotenziale.

Wie hoch ist der Frauenanteil in der Logistikbranche und im Lehrberuf Betriebslogistik?

ABZ*AUSTRIA nennt einen Frauenanteil von rund 35 Prozent in der Logistik- und Transportbranche. Für den Lehrberuf Betriebslogistik gibt die Organisation einen Frauenanteil von rund 29 Prozent an und weist darauf hin, dass in vielen Logistik- und Transportberufen der Anteil noch niedriger liege.

Welche Instrumente zur Förderung von Frauen nennt ABZ*AUSTRIA?

In der Aussendung werden unter anderem gezielte Ansprache von Frauen, Qualifizierung für technische, digitale und operative Berufsfelder, weibliche Vorbilder, Mentoringprogramme, Förderung des raschen beruflichen Wiedereinstiegs sowie Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie genannt. ABZ*AUSTRIA fordert, diese Instrumente durch konkrete Projekte und Angebote umzusetzen.

Wer ist Manuela Vollmann und welche Aussagen werden ihr zugeschrieben?

Manuela Vollmann wird in der Mitteilung als Geschäftsführerin von ABZ*AUSTRIA genannt. Sie wird mit Aussagen zur Bedeutung vielfältiger Teams und zur Notwendigkeit konkreter Maßnahmen zitiert, unter anderem: „Die Logistik von morgen braucht vielfältige Teams…“

Was ist ABZ*AUSTRIA und welche Rolle bietet sie an?

ABZ*AUSTRIA beschreibt sich in der Pressemitteilung als seit mehr als 30 Jahren Kompetenzpartnerin für Gleichstellung, Chancengerechtigkeit und die berufliche Entwicklung von Frauen. Die Organisation bietet Beratungs-, Qualifizierungs- und Unternehmensangebote an und erklärt, sie stehe bereit, die Umsetzung der Logistikstandortstrategie gemeinsam mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Akteurinnen und Akteuren mitzugestalten.

Quellen und Kontakt

Quelle: abz*austria (OTS), Pressemitteilung von ABZ*AUSTRIA zur Österreichischen Logistikstandortstrategie.

Kontaktorganisation: ABZ*AUSTRIA
Ansprechperson: Mag.a Sabine Filzmair, MBA
Telefon: +43 699 166 70 383
E-Mail: sabine.filzmair[at]abz-austria.at
Website: https://www.abzaustria.at/de

Schlagworte

#Logistikstandortstrategie#Frauenförderung#ABZAUSTRIA#Fachkräftemangel#Betriebslogistik#Arbeitsmarkt#Volkswirtschaft#Unternehmensstrategie

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