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Umwelt

Sanierte Steganlagen an der Unteren Alten Donau

Stadt Wien baut kostenlose Freizeitangebote an der Alten Donau laufend aus

20. Juni 2026
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Vier stark frequentierte Steganlagen an der Unteren Alten Donau wurden seit Jänner 2026 umfassend erneuert; neue Materialien, niveaufreie Zugänge und der Erhalt sensibler Uferbereiche werden genannt.

Der Sommer ist in Wien angekommen – und mit ihm die Lust auf eine erfrischende Auszeit im Wasser. Die Stadt Wien weist auf mehr als 63 Kilometern frei zugänglicher Ufer hin und nennt die Alte Donau als besonders beliebtes Freizeitparadies mit großzügigen Wasserzugängen, konsumfreien Liegewiesen und Badeplattformen.

Pünktlich zur Badesaison wurden vier stark frequentierte Steganlagen an der Unteren Alten Donau umfassend modernisiert und stehen laut Aussendung der Stadt Wien wieder allen Badegästen zur Verfügung. In der Mitteilung werden technische Änderungen, Bauweise und Hinweise zum Umgang mit sensiblen Uferbereichen genannt.

Neu sanierte Steganlagen an der Unteren Alten Donau

Die Arbeiten an den Stegen liefen nach Angaben der Stadt seit Jänner 2026. Die bisherigen Holzkonstruktionen, die laut Aussendung durch Witterung und intensive Nutzung abgenutzt waren, wurden vollständig ersetzt. Als neue Basis werden langlebige Stahlrahmenkonstruktionen genannt; für die Oberfläche und neue Sitzplätze kamen hochwertige, robuste Lärchenbretter zum Einsatz.

Weitere namentlich genannte Maßnahmen umfassen neue, breitere Stiegen und niveaufrei ausgeführte Zugänge zu den Plattformen. Nach Angaben der Stadt profitieren dadurch insbesondere ältere Menschen sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität von einer verbesserten Zugänglichkeit. Die Arbeiten erfolgten größtenteils vom Wasser aus, um die Umgebung der Steganlagen zu schonen.

Gerald Loew, Leiter der Fachabteilung Wiener Gewässer, wird in der Aussendung mit der Erklärung zitiert, dass die charakteristische Oktogon-Form der Stege erhalten geblieben sei. Ebenfalls erhalten wurden laut Mitteilung die sensiblen Schilfzonen und der bestehende Baumbestand entlang des Ufers.

Alte Donau: Kostenlose Badeplätze und moderne Wasserzugänge

Die Alte Donau bietet entlang ihrer Ufer laut Stadt zahlreiche frei zugängliche Bade- und Erholungsmöglichkeiten, die von naturnahen Liegewiesen bis zu modernen Badeplattformen reichen. In der Aussendung werden mehrere konsumfreie Bade‑Hotspots und ihre Besonderheiten genannt.

  • Die Strombucht am Dampfschiffhaufen: ruhige Lage, kleine Kiesbucht, Aufenthalts- und Picknickmöglichkeiten; die Liegewiese hat eine Fläche von 6.000 m2.
  • Kagraner Uferplatz: Wiesen‑Terrassen, ein Badesteg und ein Liegebereich mit Aussicht aufs Wasser; laut Mitteilung ist der Uferplatz in etwa 15 Minuten mit dem Fahrrad vom Praterstern aus zu erreichen.
  • Uferpromenade an der Unteren Alten Donau: zahlreiche Uferareale mit romantischen Wasserzugängen, einem Kiesstrand mit sanft abfallendem Ufer sowie einer Flachwasserzone für Kinder; die nun sanierten Steganlagen ergänzen dieses Angebot.
  • Der Arbeiter*innenstrand an der Oberen Alten Donau: als traditionsreicher Badeplatz mit großzügigen Liegewiesen, schattigen Bereichen und naturnahen Wasserzugängen; vor Ort stehen laut Aussendung 30 Holzbänke, 10 Holztische, ein Trinkbrunnen und eine öffentliche WC‑Anlage zur Verfügung.
  • Obere Alte Donau: Seit 2023 ergänzen dort laut Aussendung vier neue Badestege sowie fünf Schwimmplattformen das Freizeitangebot; die bis zu 30 Meter langen Anlagen schaffen zusätzliche Aufenthaltsflächen und ermöglichen einen komfortablen Ein‑ und Ausstieg in die Alte Donau.

Bank Austria‑Park: neue Natur- und Kunstoase am Mühlschüttel

Als weiteres Projekt nennt die Stadt Wien den 2025 fertiggestellten "Bank Austria‑Park" an der Oberen Alten Donau. Nach Angaben der Mitteilung erstreckt sich der Landschaftspark auf rund 28.000 Quadratmetern zwischen Mühlschüttelgasse und Drygalskiweg.

Unter der künstlerischen Leitung von André Heller wurden laut Aussendung insgesamt 14 Kunstwerke internationaler Kunstschaffender in die Parklandschaft integriert, darunter Skulpturen, Klang- und Windspiele sowie kunstvoll gestaltete Sitzobjekte. Ergänzt wird das Angebot laut Mitteilung durch Wiesenwege, schattenspendende Baumflächen, Spiel‑ und Kletterbereiche sowie kostenfreie Wasserzugänge.

Weiterführende Informationen zum Bank Austria‑Park nennt die Stadt auf der Webseite der Bank Austria.

Weitere Bade‑Hotspots in Wien: Donauinsel, Pier 22 und CopaBeach

Die Aussendung verweist außerdem auf Badeangebote an der Neuen Donau: Die Donauinsel wird mit ihren weitläufigen Uferbereichen und konsumfreien Badeplätzen auf insgesamt 21 Kilometern genannt. Prominente Bereiche dort sind laut Mitteilung der Arena Beach und die Piratbucht.

Ein kürzlich fertiggestelltes Highlight auf der Donauinsel ist laut Aussendung Pier 22, direkt neben der Reichsbrücke: Der neue Badebereich biete großzügige Aufenthaltsflächen, direkten Wasserzugang, Sitz‑ und Liegebereiche sowie drei neue Lokale. Auch der CopaBeach wird in der Mitteilung als beliebter frei zugänglicher Bade‑ und Freizeitbereich an der Neuen Donau erwähnt.

Für Details zu Pier 22 verweist die Stadt auf eine Projektseite des Betreibers.

Wesentliche Bausteine der Sanierung

Aus der Aussendung lassen sich die folgenden im Text genannten technischen und planerischen Elemente der Sanierung zusammenfassen:

  • Ersetzung der alten Holzkonstruktionen durch Stahlrahmenkonstruktionen.
  • Verwendung von robusten Lärchenbrettern für Oberflächen und Sitzplätze.
  • Breitere Stiegen und niveaufreie Zugänge zu den Plattformen.
  • Bauarbeiten größtenteils vom Wasser aus, um Ufervegetation und Bäume zu schonen.
  • Erhalt der charakteristischen Oktogon‑Form der Stege sowie der Schilfzonen und des Baumbestands.

Begriffe: Badeplattform, Liegewiese, Schilfzone, Oktogon‑Form und niveaufrei erklärt

Badeplattform: In der Aussendung werden Badeplattformen als über dem Wasser angelegte Aufenthaltsflächen beschrieben, die direkten Zugang zum Schwimmen ermöglichen. Solche Plattformen schaffen laut Mitteilung zusätzliche Aufenthaltsflächen und erleichtern den Ein‑ und Ausstieg.

Liegewiese: Eine Liegewiese ist eine befestigungsarme Grünfläche am Ufer, die laut Aussendung Platz für Sonnenliegen, Picknick und Erholung bietet; die Strombucht verfügt beispielsweise über eine 6.000 m2 große Liegewiese.

Schilfzone: Schilfzonen sind nach Aussage der Stadt sensible Uferbereiche mit Ufervegetation. In der Mitteilung wird angegeben, dass bei den Bauarbeiten diese Schilfzonen erhalten geblieben sind, um die Uferstruktur zu schonen.

Oktogon‑Form: Die charakteristische Oktogon‑Form der Stege wird in der Aussendung als gestaltgebendes Merkmal genannt, das bei der Sanierung beibehalten wurde.

Niveaufrei: Als „niveaufrei ausgeführte Zugänge“ werden in der Mitteilung Zugänge bezeichnet, die ohne Stufen oder Barrieren gestaltet sind; die Stadt nennt dies in Verbindung mit einer verbesserten Zugänglichkeit etwa für ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität.

FAQ zur Sanierung der Steganlagen an der Unteren Alten Donau

Welche Steganlagen wurden erneuert?

Die Aussendung nennt, dass seit Jänner 2026 vier stark in die Jahre gekommene Steganlagen an der Unteren Alten Donau umfassend erneuert wurden. Konkrete Einzelnamen der Steganlagen nennt die Mitteilung nicht.

Welche Baumaßnahmen wurden umgesetzt?

Die Mitteilung führt aus, dass alte Holzkonstruktionen durch Stahlrahmenkonstruktionen ersetzt wurden. Für Oberfläche und Sitzplätze wurden Lärchenbretter verwendet; außerdem wurden breitere Stiegen eingebaut und Zugänge niveaufrei gestaltet.

Wurden Umwelt‑ und Uferbereiche geschützt?

Nach Angaben der Stadt erfolgten die Bauarbeiten größtenteils vom Wasser aus, um die Umgebung der Steganlagen zu schonen. Die Aussendung betont, dass die Schilfzonen und der bestehende Baumbestand entlang des Ufers erhalten geblieben sind.

Wie steht es um die Zugänglichkeit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen?

Die Stadt schreibt, dass die Zugänge zu den Plattformen niveaufrei ausgeführt wurden. In der Mitteilung heißt es, dass dadurch insbesondere ältere Menschen sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität von einer verbesserten Zugänglichkeit profitieren.

Sind die sanierten Stege bereits geöffnet?

Laut Aussendung stehen die vier modernisierten Steganlagen pünktlich zur Badesaison wieder allen Badegästen zur Verfügung.

Gibt es weitere Projekte entlang der Alten Donau?

Ja. Die Mitteilung verweist auf mehrere weitere Maßnahmen und Orte: die Strombucht, den Arbeiter*innenstrand, die 2023 errichteten Badestege und Schwimmplattformen an der Oberen Alten Donau sowie den 2025 eröffneten Bank Austria‑Park. Außerdem wird Pier 22 auf der Donauinsel als jüngstes Freizeitparadies genannt.

Quellen und Kontakt

Quelle: Stadt Wien - Kommunikation und Medien (KOM). Für Medienanfragen nennt die Aussendung als Mediensprecherin StRin Ulli Sima die Ansprechpartnerin Sophia Schönecker; Telefon: +43 1 4000 82182, weitere Mobilnummer: 0676/8118 82182. E‑Mail: sophia.schoenecker [at] wien.gv.at

Weiterführende Links, wie in der Aussendung genannt: Informationen zum Bank Austria‑Park, Infos zu Pier 22 und rk‑Fotoservice: presse.wien.gv.at.

Schlagworte

#Alte Donau#Steganlagen#Sanierung#Badeplattformen#Bank Austria-Park#Lebensart

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